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Die einverständliche, beidseitig bewusst fahrlässige Fremdschädigung

  • Kartonierter Einband
  • 343 Seiten
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Die Arbeit sichtet die kaum noch überschaubare Kasuistik rund um den Themenbereich "einverständliche Fremdgefährdung" un... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Arbeit sichtet die kaum noch überschaubare Kasuistik rund um den Themenbereich "einverständliche Fremdgefährdung" und arbeitet als Kern die "einverständliche, beidseitig bewusst fahrlässige Fremdschädigung" heraus. Im Rahmen der Lösung setzt der Autor neue Impulse für die Diskussion, indem er die Gefährdungslage subjektiv bestimmt und über den Schutzzweck der Norm ein weiteres Kriterium einfließen lässt, das im Zusammenspiel mit den abgestuften Anforderungen an die "Risikoeinwilligung" eine differenzierte Lösung der Fälle ermöglicht.

Die "einverständliche Fremdgefährdung" erlangt in regelmäßigen Abständen immer wieder die Aufmerksamkeit unserer höchsten Gerichte. Obwohl es sich um einen Alltagssachverhalt des Kernstrafrechts handelt, herrscht große Unsicherheit über Reichweite und Relevanz der Fallgruppe sowie ihrer Abgrenzung zu benachbarten Themenbereichen. Die Arbeit sichtet die kaum noch überschaubare Kasuistik und arbeitet strafrechtsspezifische Topoi der Haftungsbegrenzung heraus, um diese vom richterlichen Ermessen durchwaltete terra incognita urbar zu machen. Dabei wird eine Lösung vorgestellt, die sich ohne dogmatischen Bruch in die angrenzenden Gebiete der Tötung auf Verlangen, Beihilfe zum Suizid und der Sterbehilfe einfügt. Der Autor zeigt, dass Selbst- und Fremdgefährdung/-schädigung stringent anhand des letzten rechtsgutsbeeinträchtigenden Aktes abzugrenzen sind. Bei den haftungsbegrenzenden Kriterien setzt er neue Impulse in der Diskussion, indem er die Gefährdungslage subjektiv bestimmt und über den Schutzzweck der Norm ein weiteres Kriterium einfließen lässt, das im Zusammenspiel mit abgestuften Anforderungen an die "Risikoeinwilligung", eine differenzierte Herangehensweise für die Fälle der "einverständlichen, beidseitig bewusst fahrlässigen Fremdschädigung" bietet.

Autorentext

Martin Lotz studierte an der Universität Konstanz und der Victoria University of Wellington Rechtswissenschaft. Im Anschluss daran war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstühlen für Straf- und Strafprozessrecht bei Herrn Prof. Dr. Eisele und seinem Doktorvater Herrn Prof Dr. Rengier tätig. Nach Beendigung des Referendariats und seit Abschluss der Dissertation arbeitet er als Rechtsanwalt in einer international agierenden Wirtschaftskanzlei in München.



Klappentext

Die »einverständliche Fremdgefährdung« erlangt in regelmäßigen Abständen immer wieder die Aufmerksamkeit unserer höchsten Gerichte. Obwohl es sich um einen Alltagssachverhalt des Kernstrafrechts handelt, herrscht große Unsicherheit über Reichweite und Relevanz der Fallgruppe sowie ihrer Abgrenzung zu benachbarten Themenbereichen. Die Arbeit sichtet die kaum noch überschaubare Kasuistik und arbeitet strafrechtsspezifische Topoi der Haftungsbegrenzung heraus, um diese vom richterlichen Ermessen durchwaltete terra incognita urbar zu machen. Dabei wird eine Lösung vorgestellt, die sich ohne dogmatischen Bruch in die angrenzenden Gebiete der Tötung auf Verlangen, Beihilfe zum Suizid und der Sterbehilfe einfügt. Der Autor zeigt, dass Selbst- und Fremdgefährdung/-schädigung stringent anhand des letzten rechtsgutsbeeinträchtigenden Aktes abzugrenzen sind. Bei den haftungsbegrenzenden Kriterien setzt er neue Impulse in der Diskussion, indem er die Gefährdungslage subjektiv bestimmt und über den Schutzzweck der Norm ein weiteres Kriterium einfließen lässt, das im Zusammenspiel mit abgestuften Anforderungen an die »Risikoeinwilligung«, eine differenzierte Herangehensweise für die Fälle der »einverständlichen, beidseitig bewusst fahrlässigen Fremdschädigung« bietet.



Inhalt

§ 1 Einleitung § 2 Gang der Untersuchung § 3 Begriffsbestimmungen Allgemeines - »Einverständlichkeit« - »Fremdgefährdung« § 4 Entwicklung der einverständlichen Fremdgefährdungin der Rechtsprechung Allgemeines - Entscheidungen - Zusammenfassung und Ergebnis der Analyse § 5 Die Trennung von Selbst- und Fremdgefährdung anhand der Gefährdungsherrschaft Ausgangspunkt der Unterscheidung - Alternativen zum Teilnahmeargument oder die Suche nach dem übergeordneten Prinzip - Die Abschichtung der Verantwortungsbereiche anhand der Trennlinie von Täterschaft und Teilnahme - Zusammenfassung § 6 Auseinandersetzung mit den in der Literatur vorgeschlagenen Lösungsansätzen zur einverständlichen Fremdgefährdung Viktimodogmatik und die Anwendung der §§ 254, 242 BGB - Pflichtwidrigkeitslösung - Erlaubtes Risiko/Sozialadäquanz - Einwilligungslösung, respektive Risikoeinwilligung - Objektive Zurechnung § 7 Lösungsvorschlag Der dogmatische Rahmen - Kriterien - Die Konstellation des § 227 StGB - Mehrpersonenverhältnisse - Irrtümer - Die Behandlung von Sachverhalten zwischen einverständlicher Fremdgefährdung und bewilligter Fremdschädigung - Zusammenfassung der Kriterien und Gegenüberstellung der Lösungen anhand der behandelten Fälle § 8 Resümee Literatur-und Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die einverständliche, beidseitig bewusst fahrlässige Fremdschädigung
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428150878
ISBN: 978-3-428-15087-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 343
Gewicht: 514g
Größe: H237mm x B161mm x T22mm
Veröffentlichung: 17.02.2017
Jahr: 2017
Auflage: 1. Auflage