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Schweizer Scharfrichterkandidaten 1938/39

  • Kartonierter Einband
  • 649 Seiten
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Ende der Dreissigerjahre meldeten sich 186 Männer unaufgefordert bei den zuständigen Behörden, um mit der Guillotine das zweitletz... Weiterlesen
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Beschreibung

Ende der Dreissigerjahre meldeten sich 186 Männer unaufgefordert bei den zuständigen Behörden, um mit der Guillotine das zweitletzte zivile Todesurteil in der Schweiz zu vollstrecken. Der junge Psychiater Boris Pritzker wollte die Motivation der Tötungsbereitschaft erforschen und befragte 115 von ihnen persönlich. Dabei lernte er (fast) durchschnittliche Menschen in ihrem Alltag kennen. Die Lebensumstände hinderten Pritzker daran, das Material aufzuarbeiten. Dies hat nun Marthi Pritzker-Ehrlich (1944-1998) nachgeholt. Sie legt die aus der Sicht der Historikerin wichtigsten Dokumente vor, nebst eigenen Untersuchungen zu den Themen Einfluss der Frauen, schweizerische Henkerdynastien, Migration in den Dreissigerjahren sowie kriminologische Betrachtung der Scharfrichterkandidaten. Im vorliegenden Buch spiegelt sich das damalige Zeitgeschehen. Es erweist sich interdisziplinär als Fundgrube.

Autorentext

Die Autorin: Marthi Pritzker-Ehrlich wurde 1944 in Kilchberg bei Zürich geboren. Studium der Geschichte an der Universität Zürich. 1981 Doktorat. Bis 1991 Geschichtsunterricht an der Kantonsschule Aarau, dann freischaffende Historikerin mit den Forschungsschwerpunkten Migration und gesellschaftliche Gewalt. Verstorben 1998 in Aarau.



Klappentext

Ende der Dreissigerjahre meldeten sich 186 Männer unaufgefordert bei den zuständigen Behörden, um mit der Guillotine das zweitletzte zivile Todesurteil in der Schweiz zu vollstrecken. Der junge Psychiater Boris Pritzker wollte die Motivation der Tötungsbereitschaft erforschen und befragte 115 von ihnen persönlich. Dabei lernte er (fast) durchschnittliche Menschen in ihrem Alltag kennen. Die Lebensumstände hinderten Pritzker daran, das Material aufzuarbeiten. Dies hat nun Marthi Pritzker-Ehrlich (1944-1998) nachgeholt. Sie legt die aus der Sicht der Historikerin wichtigsten Dokumente vor, nebst eigenen Untersuchungen zu den Themen Einfluss der Frauen, schweizerische Henkerdynastien, Migration in den Dreissigerjahren sowie kriminologische Betrachtung der Scharfrichterkandidaten. Im vorliegenden Buch spiegelt sich das damalige Zeitgeschehen. Es erweist sich interdisziplinär als Fundgrube.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Der Leser erhält Einblick in die Henkerofferten, selbstgeschriebene Lebensläufe und Briefe von Scharfrichterkandidaten sowie in die Besuchsberichte Boris Pritzkers und seine späteren Notizen zur «Psychologie der Tötung und der strafenden Gesellschaft». Marthi Pritzker hat das Material aus historischer Sicht statistisch ausgewertet und analysiert und es in bezug auf spezielle Aspekte untersucht.

Produktinformationen

Titel: Schweizer Scharfrichterkandidaten 1938/39
Untertitel: Herausgegeben von Andreas Pritzker
Autor:
Editor:
EAN: 9783906763279
ISBN: 978-3-906763-27-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 649
Gewicht: 872g
Größe: H221mm x B149mm x T35mm
Jahr: 1999
Auflage: Neuausg.

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