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Gesammelte Werke in vier Bänden

  • Kartonierter Einband
  • 326 Seiten
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Die im dritten Band gesammelten Erzählungen der Marieluise Heißer aus den Jahren 1923 bis 1972 sind das Pendant zu ihren Dramen. E... Weiterlesen
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Beschreibung

Die im dritten Band gesammelten Erzählungen der Marieluise Heißer aus den Jahren 1923 bis 1972 sind das Pendant zu ihren Dramen. Es sind kurze intensive Studien über das schwierige Glück und die Nötigungen des Lebens.

Die im dritten Band gesammelten Erzählungen der Marieluise Fleißer aus den Jahren 1923 bis 1972 sind das Pendant zu ihren Dramen. Es sind kurze intensive Studien über das schwierige Glück und die Nötigungen des Lebens. Als 1929 die erste Sammlung erschien, schrieb Walter Benjamin: »Diese Frau bereichert unsere Literatur um das seltene Schauspiel ganz unverbohrten provinzialen Stolzes. Sie hat einfach die Überzeugung, daß man in der Provinz Erfahrungen macht, die es mit dem großen Leben der Metropolen aufnehmen können, ja sie hält diese Erfahrungen für wichtig genug, um ihre Person und ihre Autorschaft an ihnen zu bilden Der aufsässige Dialekt, der die Heimatkunst von innen heraus sprengt, ist nur die eine Seite des sprachlichen Könnens, das in diesen Novellen steckt. Es gibt da nämlich noch eine Verstiegenheit: die namenlose Verwirrung nämlich, mit der das volkstümliche Sprechen sich auf den Weg macht, die Stufen der sozialen Redeleiter hinanzuklimmen, das feine, gehobene Deutsch der herrschenden Klassen zu sprechen. Diese Verwirrung, diese hochstaplerische Schlichtheit ist hier ein Kunstmittel ersten Ranges geworden.«

Autorentext
Marieluise Fleißer, 1901 in Ingolstadt geboren und dort 1974 gestorben. Marieluise Fleißer, die »größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts« (Elfriede Jelinek), wurde nach frühen Erfolgen im Umfeld Brechts in den Sechzigerjahren von jungen Theaterautoren wie Rainer Werner Faßbinder und Franz Xaver Kroetz wiederentdeckt. Ihre Stücke wurden erneut gespielt, und endlich nahm ein größeres Publikum sie auch als Erzählerin wahr, obschon Walter Benjamin bereits früh die Prosa Marieluise Fleißers als »Kunstmittel ersten Ranges« erkannt und Alfred Kerr ihr Werk schlicht »einen Besitz« genannt hatte. »Die Werke der Marieluise Fleißer«, schrieb der Kritiker Heinrich Goertz aus Anlass des Erscheinens der Gesammelten Werke, »sind eine Schule der Rechtschaffenheit, der stilistischen Ehrlichkeit und Prägnanz. Die Sprache als perfekter Ausdruck ihres Denkens und Erlebens eine körnige Prosa, hart, zupackend, konkret, ohne unverbindliche Allgemeinheiten und schmückende Beiwörter nur die Sache selbst, jeder Satz eine Enthüllung.« »Ich schreibe für jene, die entschlossen sind, zu erkennen. Ich schreibe für jene, die sich nichts vormachen lassen.«

Inhalt

Die Dreizehnjährigen. Der Apfel. Stunde der Magd. Moritat vom Institutsfräulein. Abenteuer aus dem Englischen Garten. Ein Pfund Orangen. Die Ziege. Hölderlin in einer Berliner Kneipe. Frigid. Schlagschatten Kleist. Avantgarde. Des Staates gute Bürgerin. Eine ganz gewöhnliche Vorhölle. Der Rauch. Der Venusberg. Er hätte besser alles verschlafen. Die im Dunkeln. Das Pferd und die Jungfer.

Produktinformationen

Titel: Gesammelte Werke in vier Bänden
Untertitel: Dritter Band: Gesammelte Erzählungen
Autor:
Editor:
EAN: 9783518387764
ISBN: 978-3-518-38776-4
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Suhrkamp
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 326
Gewicht: 268g
Größe: H177mm x B109mm x T15mm
Jahr: 1994
Auflage: 3. A.

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