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Die Einwilligung in ein Risiko

  • Kartonierter Einband
  • 228 Seiten
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Beschreibung

Die Problematik der "einverständlichen Fremdgefährdung" zählt zu den umstrittensten und gleichzeitig aktuellsten in der Allgemeinen Strafrechtslehre. In welchem Umfang das Opfer mit seinem Einverständnis straflos in Gefahr gebracht werden darf und an welcher Stelle im Deliktsaufbau diese Konstellationen zu lösen sind, ist auch nach Jahren der Auseinandersetzung ungeklärt. Marc Menrath gliedert die Diskussion, analysiert angebotene Lösungen und lotet die Grenzen der Straflosigkeit des Täters aus.

Der Bereich einverständlich-gefährlichen Verhaltens, welcher Sachverhalte wie Drogenkonsum, Straßenrennen, Sport oder Schlägereien umfasst und spätestens seit der Entscheidung des BGH zur "eigenverantwortlichen Selbstgefährdung" im Jahr 1984 einen Brennpunkt der Allgemeinen Strafrechtslehre darstellt, ist wie kaum ein anderer geprägt von Fallgruppentrennung und Uneinigkeiten über die dogmatisch zutreffende Behandlung und Strafwürdigkeit der gefährlichen Tätigkeiten.
Die als "einverständliche Fremdgefährdung" bekannten Fälle tätergesteuerter Gefährdung werden von der Rechtsprechung seit langer Zeit über die rechtfertigende Einwilligung gelöst. Die vorliegende Untersuchung verteidigt diesen Weg gegenüber den in der Lehre nach wie vor beliebten Zurechnungsmodellen, überprüft die komplexe Diskussion auf dogmatische Irrwege und bejaht in engen Grenzen die Strafbarkeit derartiger Gefährdungen.

Autorentext

Marc Menrath, geboren 1984 in Mönchengladbach, studierte Rechtswissenschaften in Düsseldorf. Nach dem Abschluss der 1. Juristischen Staatsprüfung und parallel zu seiner von Prof. Dr. Helmut Frister betreuten Dissertation arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Karsten Altenhain am Zentrum für Informationsrecht der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit April 2012 ist der Autor Rechtsreferendar im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf.



Klappentext

Der Bereich einverständlich-gefährlichen Verhaltens, welcher Sachverhalte wie Drogenkonsum, Straßenrennen, Sport oder Schlägereien umfasst und spätestens seit der Entscheidung des BGH zur »eigenverantwortlichen Selbstgefährdung« im Jahr 1984 einen Brennpunkt der Allgemeinen Strafrechtslehre darstellt, ist wie kaum ein anderer geprägt von Fallgruppentrennung und Uneinigkeiten über die dogmatisch zutreffende Behandlung und Strafwürdigkeit der gefährlichen Tätigkeiten. Die als »einverständliche Fremdgefährdung« bekannten Fälle tätergesteuerter Gefährdung werden von der Rechtsprechung seit langer Zeit über die rechtfertigende Einwilligung gelöst. Die Arbeit von Marc Menrath verteidigt diesen Weg gegenüber den in der Lehre nach wie vor beliebten Zurechnungsmodellen, überprüft die komplexe Diskussion auf dogmatische Irrwege und bejaht in engen Grenzen die Strafbarkeit derartiger Gefährdungen.



Zusammenfassung
"Insgesamt gelingt es Menrath in seiner Arbeit einen umfassenden Überblick über die rechtliche Einordnung der Risokieinwilligung zu geben. Dabei hilft dem Leser nicht zuletzt der hervorzuhebende Schluss der Arbeit, in welchem der Autor seine Thesen noch einmal in prägnanter Form zusammenstellt. Insbesondere für den Strafrecztwissenschaftler, aber auch für den interessierten Praktiker, ist das Werk von Menrath daher uneingeschränkt zu empfehlen." Dr. Kerstin Stirner, in: Journal der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung, 2/2015

Inhalt

Einleitung Einführung in die Thematik - Gang der Untersuchung 1. Leitlinien eines Systems des Opferverhaltens Die grundlegende Systematik - Selbstschädigung und die Beteiligung daran - Charakteristika der einverständlichen Fremdschädigung 2. Die Einwilligung in ein Risiko als Lösungsinstrument der Rechtsprechung Das Reichsgericht - Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs von BGHSt 4, 88 bis zu BGHSt 32, 262 - Von BGHSt 32, 262 bis heute 3. Der potentielle Anwendungsbereich der Einwilligung in ein Risiko Unterscheidung von Gefährdungs- und Schädigungssituation - Die Fallgruppe der eigenverantwortlichen Selbstgefährdung - Die Abgrenzung von eigenverantwortlicher Selbst- und einverständlicher Fremdgefährdung 4. Die Einwilligung in ein Risiko und ihre strafrechtsdogmatische Erfassung Zur Notwendigkeit der Berücksichtigung der Opferentscheidung - Die Konsentierung der Fremdgefährdungshandlung: Ein Problem der objektiven Zurechnung? - Zur Konstruktion einer Einwilligung in ein Risiko - Voraussetzungen der Risiko-Einwilligung 5. Gesetzliche Schranken der Einwilligung in ein Risiko Das Verbot der Tötung auf Verlangen und dessen Fernwirkung auf Lebensgefährdungsfälle - Die Sittenwidrigkeit der einverständlichen Fremdgefährdung nach § 228 StGB Zusammenfassende Thesen Literaturverzeichnis Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Die Einwilligung in ein Risiko
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428140688
ISBN: 978-3-428-14068-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Strafrecht
Anzahl Seiten: 228
Gewicht: 316g
Größe: H231mm x B158mm x T15mm
Jahr: 2013
Auflage: 1. Auflage

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