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Im Wandel des Betrachters

  • Fester Einband
  • 120 Seiten
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Sind die Sechzig überschritten, gehört man zum alten Eisen oder zu den Weisen. 1952 in der Gäuboden-Metropole Stra... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

Sind die Sechzig überschritten, gehört man zum alten Eisen oder zu den Weisen. 1952 in der Gäuboden-Metropole Straubing in Niederbayern geboren, scheint es kein Zufall zu sein, dass Ernest Hemingway ausgerechnet in diesem Jahr seinen Roman »Der alte Mann und das Meer« veröffentlichte und mir die Sehnsucht nach den Küsten der Welt in die Wiege legte. Wasser begleitete mich auch weiterhin, so studierte ich Nachrichtentechnik in Regensburg an der Donau und arbeitete bis 2007 bei einem Kommunikationsunternehmen in Landshut an der Isar. Heute lebe ich mit meiner Familie im Tal der Kleinen Laber, einem munteren Bächlein, und bereise so oft ich kann die nördlichen Gestade. Meine literarische Neigung beschränkte sich anfangs auf gelegentliche Liebesgedichte. Später fand ich den Weg zu einigen Lyrik-Foren, wo ich mich mit Gleichgesinnten darin übte, Gedanken in kreative Wortbilder zu kleiden. Irgendwann reichte das nicht mehr und ich holte mir fachliche Unterstützung bei Seminaren in der Gedicht-Akademie des Anton Leitner Verlags in Weßling. Namhafte AutorInnen wie Ulrike Draesner, Uwe Kolbe und Anton G. Leitner selbst begleiteten damals die Arbeit an eigenen Texten. Hatte meine schriftstellerische Entwicklung bis dahin einen zügigen Schritt, erwies sich die Strecke bis zur ersten Verlagsveröffentlichung als ein langer Marsch durch eine Wüste mit spärlichen Wasserstellen, Wegelagerern und Fata Morganas. Heute thematisiere ich neben dem ganz alltäglichen Wahnsinn vor allem Umweltthemen sowie Geschichten aus 1001-Sience-Fiction-Nacht. Manfred Peringer



Klappentext

Das Laute, Lärmende ist dieses Dichters Sache nicht. Stattdes­sen durchmustert er präzise, unbestechlich und unaufgeregt den Zustand der Welt. Und die Welt, das ist Sprache. Sein Handwerkszeug ist dabei ein unglaubliches Gespür für das Falsche, Verlogene, Verharmlosende von Wörtern und Sätzen, mit denen sich das Morsche, Verrottete camoufliert. Manfred Peringer kratzt an der Tünche, die Sprache ja auch immer ist, wird zum Gutachter des Daseins. Und wie jeder Gutachter von Format braucht er wenig, um auf den Zustand des Ganzen zu schließen. Mit seinem Skalpell legt er hier und da einige Stellen frei und zeigt uns kommentarlos, was unter der Tünche liegt. Dann lässt er uns fassungslos über die eigene Blindheit zurück, schlimmer: Lässt uns zurück mit dem erschreckenden Gedan­ken, dass vielleicht das ganze Gebäude nur noch durch die Tünche zusammengehalten wird ... Überragend auch seine Naturgedichte. Das Lakonische an ihnen ist dabei nichts anderes als eine existentielle Melancholie über den Verlust des Paradieses. Denn Peringer weiß selbstver­ständlich: Ein Zurück gibt es nicht. In einer solchen Welt »gehen die träume der städter gebückt wie die alte frau mit ihren einkaufstüten« Mit zwei Zeilen den Flitter, das ganze Katzengold hinwegzufe­gen und die Wahrheit aufzeigen - das ist meisterhaft.

Produktinformationen

Titel: Im Wandel des Betrachters
Untertitel: Gedichte 2013
Autor:
EAN: 9783944643250
ISBN: 978-3-944643-25-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Verlag Rote Zahlen
Genre: Lyrik & Dramatik
Anzahl Seiten: 120
Gewicht: 401g
Größe: H226mm x B175mm x T12mm
Jahr: 2014