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Gott und der Welt gefallen

  • Kartonierter Einband
  • 404 Seiten
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Im hohen Mittelalter wird über einen begrenzten Zeitraum in der deutschen didaktischen Dichtung und Epik oft die Wendung "Got... Weiterlesen
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Beschreibung

Im hohen Mittelalter wird über einen begrenzten Zeitraum in der deutschen didaktischen Dichtung und Epik oft die Wendung "Gott und der Welt gefallen" vorgetragen. Bei dem im damaligen Denken angenommenen dualistischen Gott-Welt-Kontrast erscheint das Auftauchen dieser harmonisierenden Formel unvermutet. Die Arbeit untersucht, ob dies zutrifft. Einmal wird die Deutung analoger Bibelstellen von den Kirchenvätern bis in die Predigt des Mittelalters durchgesehen. Darauf erfolgt eine Kontext-Analyse der Äquivalenz-Formel in den literarischen Werken. So wird erwiesen, daß es für die Äquivalenz-Auffassung eine Traditionslinie gibt. Zugleich wird erkannt, daß diese Formel eher den Wunsch nach Stabilisierung ausdrückt und Züge eines fast nostalgisch erinnerten Vergangenheitsidols trägt.

Autorentext

Der Autor: Klaus Hofbauer wurde 1928 in Hindenburg/Oberschlesien geboren. 1955-1960 Studium an der theologischen Hochschule Oeventrop. 1961-1967 Studium der Germanistik und Anglistik an den Universitäten zu Köln und Münster. 1968 zweite Staatsprüfung für das Lehramt am Gymnasium. 1973-1976 Fachleiter für das Fach Deutsch am Studienseminar II in Wuppertal. 1976-1992 Leiter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums in Remscheid.



Klappentext

Im hohen Mittelalter wird über einen begrenzten Zeitraum in der deutschen didaktischen Dichtung und Epik oft die Wendung «Gott und der Welt gefallen» vorgetragen. Bei dem im damaligen Denken angenommenen dualistischen Gott-Welt-Kontrast erscheint das Auftauchen dieser harmonisierenden Formel unvermutet. Die Arbeit untersucht, ob dies zutrifft. Einmal wird die Deutung analoger Bibelstellen von den Kirchenvätern bis in die Predigt des Mittelalters durchgesehen. Darauf erfolgt eine Kontext-Analyse der Äquivalenz-Formel in den literarischen Werken. So wird erwiesen, daß es für die Äquivalenz-Auffassung eine Traditionslinie gibt. Zugleich wird erkannt, daß diese Formel eher den Wunsch nach Stabilisierung ausdrückt und Züge eines fast nostalgisch erinnerten Vergangenheitsidols trägt.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Dualistischer Gott-Welt-Kontrast - Deutung analoger Bibelstellen von den Kirchenvätern bis zur Predigt des Mittelalters - Kontext-Analyse in den literarischen Werken - Traditionslinie der Äquivalenz-Auffassung.

Produktinformationen

Titel: Gott und der Welt gefallen
Untertitel: Geschichte eines gnomischen Motivs im hohen Mittelalter
Autor:
EAN: 9783631322291
ISBN: 978-3-631-32229-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 404
Gewicht: 519g
Größe: H211mm x B151mm x T23mm
Jahr: 1997
Auflage: Neuausg.

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