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Handelspolitik.

  • Kartonierter Einband
  • 206 Seiten
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Im Rahmen des Projekts "Duncker & Humblot reprints" heben wir Schätze aus dem Programm der ersten rund 150 Jahre uns... Weiterlesen
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Beschreibung

Im Rahmen des Projekts "Duncker & Humblot reprints" heben wir Schätze aus dem Programm der ersten rund 150 Jahre unserer Verlagsgeschichte, von der Gründung 1798 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Lange vergriffene Klassiker und Fundstücke aus den Bereichen Rechts- und Staatswissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft werden nach langer Zeit wieder verfügbar gemacht.

Autorentext
»Nationalökonom, Bankier und Politiker, * 22.7.1872 Neustadt/Haardt, 23.4.1924 bei Bellinzona (Eisenbahnunglück). (evangelisch) Nach dem Besuch des Gymnasiums in Neustadt studierte Helfferich 1890-94 in Berlin, München und Straßburg Rechts- und Staatswissenschaften bei Gustav Schmoller, Lujo Brentano, Georg Friedrich Knapp (Promotion Straßburg 1894 bei Knapp; Dissertation: 'Die Folgen des deutsch-österreichisch Münzvereins von 1857'). Anschließend arbeitete er in Berlin wissenschaftlich und publizistisch auf dem Gebiet der Geldgeschichte, Geldtheorie und Währungspolitik. Mit der Arbeit 'Die Reform des deutschen Geldwesens nach der Begründung des Deutschen Reiches' (2 Bände, 1898) habilitierte er sich 1899 an der Universität Berlin. Die Habilitation erfolgte gegen den Widerstand Adolf Wagners und Hans Delbrücks auf Grund der befürwortenden Voten von Schmoller, Max Sering und Theodor Mommsen. Bis 1906 hielt Helfferich nationalökonomische Vorlesungen (1902 Professor-Titel). Zwei ihm angebotene Lehrstühle (1902 TH Karlsruhe, 1904 Universität Bonn) lehnte er ab. Die Hauptfrucht seiner wissenschaftlichen Arbeit war sein Buch 'Das Geld' (1903, 1923). Dessen Bedeutung liegt nicht darin, daß es theoretisch originell ist, sondern in der Klarheit der Darstellung und in der Verbindung von Geldgeschichte, Geldtheorie und in Schlußfolgerungen für die Praxis. Im Gegensatz zu seinem Lehrer Knapp, der eine nominalistische, juristisch orientierte Geldtheorie vertrat, ist Helfferich in allen Auflagen seines Werkes 'Metallist' geblieben. Ein Geld, das bloßes Zeichen sei (Papiergeld) und dessen Wert und Volumen vom Staat nach den Kriterien der Gerechtigkeit und der wirtschaftlichen Vernunft festgesetzt werde, hielt Helfferich nur für theoretisch möglich, aber nicht für praktikabel; denn es gebe kein zuverlässiges Kriterium für die Veränderungen des Geldwertes, und es gebe auch keine Sicherheit dafür, daß bei reiner Papierwährung die Regelung der Geldausgabe lediglich nach den Erfordernissen der Gerechtigkeit und der wirtschaftlichen Vernunft erfolge: Die unbeschränkte Möglichkeit, aus nichts Geld zu machen, sei für den Staat viel zu verlockend. Ferner sei ein stabiles Verhältnis zwischen dem (Papier-) Geldwert in den einzelnen Staaten nur durch eine einheitliche, überstaatliche Zentrale herzustellen; eine solche Regelung des Geldwertes und Geldvolumens hielt Helfferich für ebenso schwierig wie die Herstellung des ewigen Friedens. Deshalb erklärte er die Verbindung des Geldwertes mit einem Edelmetall - am besten Gold - für notwendig. Neben wissenschaftlicher Arbeit drängte es K. auch zu praktischer Wirksamkeit. So trat er seit 1895 den Forderungen der Agrarier nach einer Doppelwährung für Deutschland und nach völliger Verstaatlichung der Reichsbank publizistisch entgegen. Das brachte ihn in Verbindung mit linksliberalen Politikern (Ludwig Bamberger, Th. Barth, Th. Mommsen), mit Bankiers (Georg von Siemens, Reichsbankpräsident Koch) und mit hohen Beamten (Miquel, Rudolf/Rudolph von Delbrück). Als anerkannter Währungsfachmann wurde Helfferich 1901 in die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes berufen, um die Währungsverhältnisse in den deutschen Kolonien zu regeln. 1904 wurde er zum Legationsrat, 1905 zum Vortragenden Rat ernannt. Auf Helfferichs Vorschlag wurde 1904 in den deutschen Kolonien außer Deutsch-Ostafrika die Mark als Zahlungsmittel eingeführt. Schwieriger war die Regelung in Deutsch-Ostafrika, weil hier neben indischen Rupien minderwertige Rupien der Deutsch-Ostafrikan. Gesellschaft im Umlauf waren. Bis 1905 gelang es Helfferich, in der Kolonie eine neue Rupienwährung einzuführen, die in einem festen Wertverhältnis zur Mark stand. 1906 schied er aus dem Reichsdienst aus und wurde Direktor der Anatolisch Eisenbahngesellschaft in Konstantinopel, deren Hauptaktionär die Deutsche Bank war. 1908 wurde er Vorstandsmitglied der Deutschen Bank; seit 1910 war er daneben Mitglied des Zentralausschusses der Reichsbank. Diese Ämter legte Helffer

Produktinformationen

Titel: Handelspolitik.
Untertitel: Vorträge, gehalten in Hamburg im Winter 1900/01 im Auftrag der Hamburgischen Oberschulbehörde.
Autor:
EAN: 9783428164356
Format: Kartonierter Einband
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 206
Gewicht: 400g
Größe: H233mm x B233mm x T157mm

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