Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Iustitia et Pax

  • Fester Einband
  • 1282 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Der am 2. April 2005 verstorbene Staats- und Völkerrechtler Dieter Blumenwitz gehörte als Rechtswissenschaftler, akademischer Lehr... Weiterlesen
20%
132.00 CHF 105.60
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Kein Rückgaberecht!
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Der am 2. April 2005 verstorbene Staats- und Völkerrechtler Dieter Blumenwitz gehörte als Rechtswissenschaftler, akademischer Lehrer und Politikberater seit Ende der 1960er Jahre zu den profiliertesten Persönlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland. Als Ordinarius an der Universität Würzburg hat er zahlreiche Studenten in ihrem Verständnis des Rechts und speziell des Völker- und Staatsrechts geprägt, mehr als 100 Dissertationen zu gleichermaßen grundlegenden wie aktuellen Themen angeregt und betreut und drei Schüler bei ihrer Habilitation begleitet. Sein wissenschaftliches Werk als Autor und Herausgeber zahlreicher Schriften behandelt ein weites Spektrum. Ihn beschäftigten nicht nur völkerrechtliche Probleme, sondern auch Fragestellungen aus dem nationalen und ausländischen öffentlichen Recht, dem Europarecht und dem internationalen Privatrecht. Viele seiner Veröffentlichungen wirken bis heute nach. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Blumenwitz erstmals 1973 als Prozessbevollmächtigter des Freistaates Bayern im Grundvertragsstreit vor dem Bundesverfassungsgericht bekannt. Es war auch sein persönlicher Erfolg, dass ausgehend von dem Urteil des 2. Senats der juristische Weg zur Wiedervereinigung offen gehalten werden konnte. In der Folge wurde Blumenwitz als Berater, Gutachter oder Prozessvertreter immer wieder bei rechtlich bedeutsamen nationalen und internationalen Fragestellungen konsultiert. Mit der vorliegenden Gedächtnisschrift ehren mehr als 60 namhafte Autoren aus dem In- und Ausland, aus Wissenschaft und Praxis seine Person und sein Wirken in Forschung, Lehre und Gesellschaft. Sowohl die Autoren wie die Themen der Beiträge spiegeln das weite Wirkungsfeld des Geehrten wider. Der Titel Iustitia et Pax drückt die Überzeugung von Dieter Blumenwitz aus, dass dauerhafter Friede nur durch und unter der Herrschaft des Rechts möglich ist. Die Beiträge sind insgesamt sieben Themenfeldern zugeordnet: Grund- und Menschenrechte im nationalen und internationalen Recht, Recht der Minderheiten und Volksgruppen, Völkerrecht und internationale Beziehungen, Europarecht, Verfassungsrecht, Wirtschafts- und Währungsrecht sowie Rechtsgeschichte und juristische Zeitgeschichte.

Autorentext

Gilbert H. Gornig studierte Rechtswissenschaften und politische Wissenschaften in Regensburg und Würzburg; 1979 Zweite Juristische Staatsprüfung; 1984 Promotion (Dr. iur. utriusque); 1986 Habilitation (Dr. iur. utriusque habil.); Lehrbefugnis für Öffentliches Recht, Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht; Lehrstuhlvertretungen in Mainz, Göttingen und Bayreuth. Ab 1990 Professor an der Georg-August-Universität zu Göttingen und ab 1994 Dekan. Seit 1995 Professor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Philipps-Universität Marburg, Dekan 2006-2012. 1996-2004 Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof, seit 2009 stellvertretender Richter am Hessischen Staatsgerichtshof. Forschungsschwerpunkte: Staats- und Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europarecht.



Klappentext

Der am 2. April 2005 verstorbene Staats- und Völkerrechtler Dieter Blumenwitz gehörte als Rechtswissenschaftler, akademischer Lehrer und Politikberater seit Ende der 1960er Jahre zu den profiliertesten Persönlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland. Als Ordinarius an der Universität Würzburg hat er zahlreiche Studenten in ihrem Verständnis des Rechts und speziell des Völker- und Staatsrechts geprägt, mehr als 100 Dissertationen zu gleichermaßen grundlegenden wie aktuellen Themen angeregt und betreut und drei Schüler bei ihrer Habilitation begleitet. Sein wissenschaftliches Werk als Autor und Herausgeber zahlreicher Schriften behandelt ein weites Spektrum. Ihn beschäftigten nicht nur völkerrechtliche Probleme, sondern auch Fragestellungen aus dem nationalen und ausländischen öffentlichen Recht, dem Europarecht und dem internationalen Privatrecht. Viele seiner Veröffentlichungen wirken bis heute nach. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Blumenwitz erstmals 1973 als Prozessbevollmächtigter des Freistaates Bayern im Grundvertragsstreit vor dem Bundesverfassungsgericht bekannt. Es war auch sein persönlicher Erfolg, dass ausgehend von dem Urteil des 2. Senats der juristische Weg zur Wiedervereinigung offen gehalten werden konnte. In der Folge wurde Blumenwitz als Berater, Gutachter oder Prozessvertreter immer wieder bei rechtlich bedeutsamen nationalen und internationalen Fragestellungen konsultiert. Mit der vorliegenden Gedächtnisschrift ehren mehr als 60 namhafte Autoren aus dem In- und Ausland, aus Wissenschaft und Praxis seine Person und sein Wirken in Forschung, Lehre und Gesellschaft. Sowohl die Autoren wie die Themen der Beiträge spiegeln das weite Wirkungsfeld des Geehrten wider. Der Titel Iustitia et Pax drückt die Überzeugung von Dieter Blumenwitz aus, dass dauerhafter Friede nur durch und unter der Herrschaft des Rechts möglich ist. Die Beiträge sind insgesamt sieben Themenfeldern zugeordnet: Grund- und Menschenrechte im nationalen und internationalen Recht, Recht der Minderheiten und Volksgruppen, Völkerrecht und internationale Beziehungen, Europarecht, Verfassungsrecht, Wirtschafts- und Währungsrecht sowie Rechtsgeschichte und juristische Zeitgeschichte.



Zusammenfassung
»Die Lektüre der Gedächtnisschrift für Dieter Blumenwitz [...] bietet jedem Juristen, wie auch immer dessen Arbeitsfeld beschaffen ist, reichlichen Gewinn, behandelt die Schrift doch grundlegende und hochaktuelle Fragen vorwiegend des Rechts, doch auch der nationalen und internationalen Politik und der Rechts- und Zeitgeschichte. Herausgebern und Autoren ist ein bedeutendes Werk gelungen; ein würdiges Opus für einen großen Wissenschaftler.« Dr. Dr. h.c. Jürgen Harbich, in: Bayerische Verwaltungsblätter, 15/2009 »Das [...] Werk ist ein beredtes Zeugnis für das vielfältige Wirken des Geehrten. [...] Wer sich künftig mit den in der Gedächtnisschrift behandelten Themen wissenschaftlich auseinandersetzen will, wird nicht auf sie verzichten können.« Peter Dreist, in: Unterrichtsblätter für die Bundeswehrverwaltung, 10/2009 »Mit dem 2005 verstorbenen Staats- und Völkerrechtler Dieter Blumenwitz hatte die deutsche Rechtswissenschaft den Verlust einer der profiliertesten Persönlichkeiten der BRD zu beklagen. [...] Das vorliegende Werk ist eine würdige Ehrung des umfangreichen Wirkens und Schaffens von Dieter Blumenwitz.« Schöpfer, in: Newsletter Menschenrecht, 2008/4

Inhalt

In Memoriam Dieter Blumenwitz I. Grund- und Menschenrechte im nationalen und internationalen Recht Nadine Klass Die Menschenwürde im Spannungsfeld zwischen Paternalismus und Selbstbestimmung Karl-Heinz Nusser Menschenwürde und Naturrecht in der modernen Demokratie am Beispiel der Kontroverse um die verbrauchende Embryonenforschung Inge Scherer Menschenwürde verletzende Werbung Matthias Wehr Grundrecht und Grundrechtsgut Marten Breuer Die Begründung individueller Rechte in völkerrechtlichen Verträgen nichtmenschenrechtlicher Art Franz-Ludwig Knemeyer Schutz der Bürgerrechte und Bürgerpflichten in der Kommune Christian Hillgruber Der internationale Menschenrechtsstandard - geltendes Verfassungsrecht? - Kritik einer Neuinterpretation des Art. 1 Abs. 2 GG Markus Kotzur Religionsfreiheit im religiös neutralen Verfassungsstaat. Ein universelles Projekt Eric Hilgendorf Der neue religiöse Fundamentalismus als Gefährdung der Menschenrechte. Eine Problemskizze Jun Sun Über die Wissenschafts- und Forschungsfreiheit in China. Ein Vergleich mit Deutschland Walter Leisner »Eigentum als Menschenrecht« - weder nach deutschem noch nach Völkerrecht geschützt Claus Ahrens Eigentumsgarantie und immaterielle Güter - zugleich ein Beitrag zu dem Verhältnis von Grundrechtsschutz und zivilrechtlichen Positionen Peter M. Huber Geistiges Eigentum und unionales Wettbewerbsrecht Christian Malzahn Rechtshilfe und Rechtsstaat. Zur Gewährleistung der Grund- und Menschenrechte sowie fundamentaler Rechtsstaatsgarantien bei der Klagezustellung in Deutschland Dorothee von Arnim Die Verwertbarkeit widerrechtlich erlangter Beweismittel in Fällen der Verletzung der Selbstbelastungsfreiheit (»nemo tenetur se ipsum accusare«) nach deutschem Recht und nach der Europäischen Menschenrechtskonvention Helmut Baier Der Schutz der Menschenrechte durch Strafpflichten auf der Basis der Europäischen Menschenrechtskonvention Frank Zieschang Der Schutz des Einzelnen im materiellen Strafrecht vor unzulässigen Vernehmungsmethoden. Zur Anwendbarkeit des Tatbestands der Aussageerpressung bei doppelfunktionalem Handeln Bianca Selejan-Gutan Romania and the European Court of Human Rights. Highlights of the Recent Case-Law Winfried Bausback Die stigmatisierende Wirkung des Rechtsbruchs als wichtiger Durchsetzungsmechanismus - aufgezeigt am völkerrechtlichen Folterverbot Dieter Fleck Extraterritorial Implementation of Human Rights Obligations. A Challenge for Peacekeepers, Sending States and International Organisations Tobias H. Irmscher Der Verpflichtungskonflikt der Staaten im Falle der intelligenten Sanktionen des UN-Sicherheitsrats Gilbert H. Gornig Menschenrechte und Naturrecht II. Recht der Minderheiten und Volksgruppen Kurt Kuchinke Volksgruppenschutz und Integration. Anmerkungen zum Schutz von Minderheiten und Volksgruppen Burkhard Schöbener Die wahlrechtliche Privilegierung von Minderheiten - völkerrechtliche Vorgaben und innerstaatliche Ausgestaltung in der Bundesrepublik Deutschland Christoph Pan Bedroht das weltweite Sprachensterben auch Europa? József Petrétei Die Wahl der Abgeordneten in den Selbstverwaltungen der nationalen und ethnischen Minderheiten in Ungarn Monica Vlad Das demokratische Leben der Siebenbürger Sachsen am Beispiel der Gemeinde Felmern Heinrich Scholler Menschenrechte und Minderheitenschutz im Verfassungsrecht Äthiopiens III. Völkerrecht und internationale Beziehungen Thomas Bruha und Katrin Alsen Democracy and International Law - Reflections an Current Trends and Challenges Markus Pallek Einige Anmerkungen zum Weltgipfel der Vereinten Nationen 2005 Olaf Sosnitza Der Einfluss des Völkerrechts auf das Recht der geografischen Herkunftsangaben Klaus Laubenthal Kriminologische Definitionsansätze politischer Kriminalität Rupert Scholz Freiheitlicher Rechtsstaat als internationaler Politikauftrag - oder: Anmerkungen zu Terrorismus, Extremismus und Autoritarismus Waldemar Hummer und Jelka Mayr-Singer »Hacer desaparecer« und »impunidad«. Das »Verschwindenlassen«, seine Sanktion und Pardonierung Michael Silagi Archive und Vertreibung Alfred de Zayas The Illegal Implantation of Turkish Settlers in Occupied Northern Cyprus Paul-Ludwig Weinacht Eroberungskrieg bei Machiavelli, Vitoria, Montesquieu und Kant Christian Poplutz Opus iustitiae pax. Anmerkungen zu einem zentralen Topos der Friedenslehre der katholischen Kirche IV. Europarecht Rupert Stettner Zwischen Integration und Zerfall. Die »Verstärkte Zusammenarbeit« des Unionsrechts Füsun A. Arsava Die Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union und die neuen Entwicklungen Norbert Riedel Wer sind die Herren der Europäischen Verfassung? Rudolf Streinz Gott im Verfassungsrecht - warum nicht im EU-Verfassungsvertrag? Hans Zehetmair Anmerkungen zum unterlassenen Gottesbezug im Europäischen Verfassungsvertrag V. Verfassungsrecht Peter Häberle Pädagogische Briefe an einen jungen Verfassungsjuristen. Skizze eines Projekts Günter Spendel Zur deutschen Nationalhymne Fabian Wittreck »Republik« als verfassungsunmittelbare Grundrechtsschranke? Dietrich Murswiek Verfassungsschutz-Mitarbeit als staatsbürgerliche Obliegenheit? VI. Wirtschafts- und Währungsrecht Josef Isensee Rechnungsprüfung im Ausland - ein Grenzproblem des Staatsrechts Ralf Jahn Zum verfassungsrechtlichen Schutz der IHK-Tätigkeit Michael Hakenberg Die Kollisionsnormen des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes - anwendbares Recht und Aufsichtszuständigkeit nach Umsetzung der Übernahmerichtlinie Franz-Christoph Zeitler Die Unabhängigkeit der Notenbank - institutionelle Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand Ludwig Gramlich Grundrechtsschütz gegenüber Zentralbanken, am Beispiel der Europäischen Zentralbank und der Deutschen Bundesbank Ulrich Häde Die Pflicht zur Anhörung der Europäischen Zentralbank nach Art. 105 Abs. 4 EGV VII. Ausländisches öffentliches Recht László Kiss Gedanken über die Hochschulautonomie Friedrich Dehner Im Land der Skipetaren. Zum Stand des verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes in der Republik Albanien Yongping Ge Hong Kong's International Legal Status and Treaty-Making Competence Teodoro Ribera Neumann Verfassungsrechtliche Grundlagen der Wirtschaftsordnung in Chile VIII. Rechtsgeschichte und juristische Zeitgeschichte Christian Raap Die Kontinuität des Johanniterordens Oliver Remien Menschenrechte und Unrechtsetzung - der Code Noir von 1685 und das europäische Sklavenrecht Fritz Sturm Napoleon III était-il confédéré? Manuel Gutan The Administrative (Authoritarian) Monarchy. A Paradigm for the Constitutional Realism in Modern Romania? Dietmar Willoweit Besatzungsrecht und Kollaboration. Überlegungen zum Baltikum im Zweiten Weltkrieg Jan Dirk Harke Eigenschaftsirrtum und culpa in contrahendo unter dem Zivilgesetzbuch der DDR Eckart Klein Grundlagenvertragsurteil - Revisited Theodor Waigel Die Stationen auf dem Weg zur Deutschen Einheit Schriftenverzeichnis Dieter Blumenwitz Autorenverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Iustitia et Pax
Untertitel: Gedächtnisschrift für Dieter Blumenwitz
Andere:
Editor:
EAN: 9783428127450
ISBN: 978-3-428-12745-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Zivilprozessrecht
Anzahl Seiten: 1282
Gewicht: 1777g
Größe: H242mm x B171mm x T63mm
Jahr: 2008
Auflage: 1. Auflage

Weitere Produkte aus der Reihe "Schriften zum Völkerrecht"