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Dogmatik der Organisationsdelikte

  • Kartonierter Einband
  • 681 Seiten
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Ioannis Morozinis befasst sich mit der Grundfrage der täterschaftlichen Zurechnung von Straftaten, wenn sie durch eine "Organ... Weiterlesen
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Beschreibung

Ioannis Morozinis befasst sich mit der Grundfrage der täterschaftlichen Zurechnung von Straftaten, wenn sie durch eine "Organisationswand" erfolgen soll. Nachdem der Autor eine genuine Strafbarkeit von Verbänden verwirft, untersucht er umfassend die Möglichkeiten einer täterschaftlichen Zurechnung zu der Führungsperson einer legalen oder illegalen Organisation der Taten, die durch andere aus dieser Organisation heraus begangen werden. In Bezug auf die illegalen Organisationen wird insb. die Rechtsfigur der mittelbaren Täterschaft kraft Organisationsherrschaft erneut dogmatisch bearbeitet und rechtstheoretisch als komparativer Begriff konzipiert. Sodann wird die Übertragung dieser Rechtsfigur auf das Feld der Unternehmenskriminalität kritisiert. Im Anschluss spricht der Autor die Mittel an, welche die Beteiligungslehre sowie die Figur des unechten Unterlassungsdeliktes für die täterschaftliche Unrechtszurechnung zum Geschäftsherrn bereithalten. Schließlich wird die Rechtsfigur des Organisationsdelikts i. e. S. fundiert. Im Zentrum dieses letzten Teils der Publikation stehen jene Tatbestände, die schon als Tathandlung eine "betriebliche Tätigkeit" normieren.

Klappentext

Ioannis Morozinis befasst sich mit der Grundfrage der täterschaftlichen Zurechnung von Straftaten, wenn sie durch eine "Organisationswand" erfolgen soll. Nachdem der Autor eine genuine Strafbarkeit von Verbänden verwirft, untersucht er umfassend die Möglichkeiten einer täterschaftlichen Zurechnung zu der Führungsperson einer legalen oder illegalen Organisation der Taten, die durch andere aus dieser Organisation heraus begangen werden. In Bezug auf die illegalen Organisationen wird insb. die Rechtsfigur der mittelbaren Täterschaft kraft Organisationsherrschaft erneut dogmatisch bearbeitet und rechtstheoretisch als komparativer Begriff konzipiert. Sodann wird die Übertragung dieser Rechtsfigur auf das Feld der Unternehmenskriminalität kritisiert. Im Anschluss spricht der Autor die Mittel an, welche die Beteiligungslehre sowie die Figur des unechten Unterlassungsdeliktes für die täterschaftliche Unrechtszurechnung zum Geschäftsherrn bereithalten. Schließlich wird die Rechtsfigur des Organisationsdelikts i. e. S. fundiert. Im Zentrum dieses letzten Teils der Publikation stehen jene Tatbestände, die schon als Tathandlung eine "betriebliche Tätigkeit" normieren.



Inhalt

Inhaltsübersicht: 1. Teil: Einleitung: § 1 Problemstellung und methodologische Prolegomena - § 2 Plädoyer für die Erhaltung des Grundsatzes "Societas delinquere non potest": "Societas delinquere non potest" - "Societas puniri non potest" - Notwendigkeit eines "Unternehmenssanktionsrechts" - 2. Teil: Zurechnungstopoi zur Begründung individueller Verantwortlichkeit der oberen (bzw. mittleren) Schichten einer Organisation (Organisationsdelikte i. w. S.) - § 3 Illegale Organisationen: Einführung - Mittelbare Täterschaft kraft Organisationsherrschaft - Unmittelbare Täterschaft: Nebentäterschaft - Anstiftung - Mittäterschaft - Beteiligung durch Unterlassen - Zwischenergebnis - § 4 Unternehmenskriminalität (legale Organisationen): Einführung - Zurechnungstopoi im Falle eines aktiven Tatbeitrags des Vorgesetzten - Geschäftsherrenhaftung - Organisations-Mittäterschaft - Zwischenergebnis - 3. Teil: Zurechnungsmöglichkeiten auf Tatbestandsebene: § 5 Organisationsdelikte (i. e. S.): Ausgangspunkt: Die Notwendigkeit der tatbestandlichen Erfassung der Handlungen aus dem (bzw. durch das) Kollektiv heraus - Grundlagen, Kritik und Übersicht der Organisationsdelikte - Die Tatbestandsmäßigkeit - Organisationsdelikte, Täterschaft und Betriebsherrschaft - Das unechte Unterlassungsorganisationsdelikt - Organisationsdelikte und Handlungslehre - Organisationsdelikte und Rechtsgüterschutz - Zwischenergebnis - 4. Teil: Zentrale Thesen der Arbeit und Fazit: Anhang: Internationale Aspekte der mittelbaren Täterschaft kraft Organisationsherrschaft (insb. das peruanische Urteil gegen Fujimori) - Literaturverzeichnis und Sachregister

Produktinformationen

Titel: Dogmatik der Organisationsdelikte
Untertitel: Eine kritische Darstellung der täterschaftlichen Zurechnungslehre in legalen und illegalen Organisationsstrukturen aus strafrechtsdogmatischer und rechtstheoretischer Sicht sowie ein Beitrag zur Lehre vom Tatbestand
Autor:
EAN: 9783428133253
ISBN: 978-3-428-13325-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Strafrecht
Anzahl Seiten: 681
Gewicht: 899g
Größe: H237mm x B160mm x T35mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage

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