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"Ernsthaftes Bemühen" beim Rücktritt nach § 24 Abs. 1 S. 1 StGB?

  • Kartonierter Einband
  • 244 Seiten
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Die Forderung "ernsthaften Bemühens" beim Rücktritt nach24 Abs. 1 S. 1 des Strafgesetzbuchs gehört seit Jahren zu den un... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Forderung "ernsthaften Bemühens" beim Rücktritt nach
24 Abs. 1 S. 1 des Strafgesetzbuchs gehört seit Jahren zu den ungeklärten Fragen des Allgemeinen Teils. Erörtert werden vom Autor zunächst jene Fallgestaltungen, bei denen der Täter trotz kausalen Rücktritts mehr zur Rettung des Opfers hätte tun können. Im zweiten Teil wendet sich die Untersuchung der Frage zu, ob trotz Eintritts des tatbestandlichen Erfolges ein Täter Straffreiheit erlangen kann, wenn er sich nur ernsthaft um das Ausbleiben desselben bemüht hat. Es wird gezeigt, dass viele Fallgestaltungen bereits durch konsequente Anwendung der Zurechnungsregeln gelöst werden können. Für die übrigen sowie für Fälle, in denen im Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung (noch) nicht geklärt ist, ob der tatbestandliche Erfolg letztlich eintritt (zweifelhafter Rücktritt), wird nach Entwicklung neuer Konzeptionen die Forderung ernsthaften Bemühens grundsätzlich abgelehnt.

Autorentext
Der Autor: Ingo Rau wurde 1971 in Northeim geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen arbeitete er während seiner Promotion am Lehrstuhl von Prof. Jürgen Costede und Prof. Hans-Ludwig Schreiber. Im Jahr 2000 trat er in den Justizdienst des Landes Niedersachsen ein. Derzeit ist er als Richter im Oberlandesgerichtsbezirk Celle tätig. Er lebt in Hannover.

Klappentext

Die Forderung «ernsthaften Bemühens» beim Rücktritt nach § 24 Abs. 1 S. 1 des Strafgesetzbuchs gehört seit Jahren zu den ungeklärten Fragen des Allgemeinen Teils. Erörtert werden vom Autor zunächst jene Fallgestaltungen, bei denen der Täter trotz kausalen Rücktritts mehr zur Rettung des Opfers hätte tun können. Im zweiten Teil wendet sich die Untersuchung der Frage zu, ob trotz Eintritts des tatbestandlichen Erfolges ein Täter Straffreiheit erlangen kann, wenn er sich nur ernsthaft um das Ausbleiben desselben bemüht hat. Es wird gezeigt, dass viele Fallgestaltungen bereits durch konsequente Anwendung der Zurechnungsregeln gelöst werden können. Für die übrigen sowie für Fälle, in denen im Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung (noch) nicht geklärt ist, ob der tatbestandliche Erfolg letztlich eintritt (zweifelhafter Rücktritt), wird nach Entwicklung neuer Konzeptionen die Forderung ernsthaften Bemühens grundsätzlich abgelehnt.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Dogmatische Einordnung des Rücktritts und der Grund der Straflosigkeit - Historische Entwicklung des ernsthaften Bemühens - Nichtkausaler Rücktritt nach § 24 Abs. 1 S. 2 - Anforderungen an das ernsthafte Bemühen - Halbherziger Rücktritt - Unechter misslungener Rücktritt - Echter misslungener Rücktritt - Zweifelhafter Rücktritt.

Produktinformationen

Titel: "Ernsthaftes Bemühen" beim Rücktritt nach § 24 Abs. 1 S. 1 StGB?
Untertitel: Der halbherzige, misslungene und zweifelhafte Rücktritt
Autor:
EAN: 9783631396247
ISBN: 978-3-631-39624-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Strafrecht
Anzahl Seiten: 244
Gewicht: 330g
Größe: H208mm x B149mm x T17mm
Jahr: 2002
Auflage: Neuausg.

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