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Hysterie und Mimesis in «Malina»

  • Kartonierter Einband
  • 323 Seiten
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Die Arbeit setzt sich mit der Liebe als heilsamer und kränkender Existenzweise der Frau auseinander. Auf der Grundlage der Hysteri... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Arbeit setzt sich mit der Liebe als heilsamer und kränkender Existenzweise der Frau auseinander. Auf der Grundlage der Hysteriestudien von Freud und Irigaray lassen sich in dem Roman "Malina" von Ingeborg Bachmann Zusammenhänge herstellen zwischen der Kränkung, dem symbolischen Ausschluß des Weiblichen aus dem phallischen Diskurs, und der vermeintlichen Rettung durch den Geliebten/Vater. Während der Roman auf der inhaltlichen Ebene die Nicht-Existenz der Frau dokumentiert, sprengt der Mimesis-Stil Bachmanns diese gesellschaftliche Realität. Die Romanfiguren Ich und Malina sind auf der Ebene der poetischen Form zwei Komponenten einer weiblichen Schreibweise. Die symbolischen Kränkungen der Hysterikerin werden durch die Schreibweise Bachmanns künstlerisch ins Werk gesetzt und damit aufgehoben. Der Mimesis-Stil bahnt den Weg für die Utopie einer heterogenen Weiblichkeit, indem er das, worüber die Frau schweigen muß, zur poetischen Sprache bringt.

Klappentext

Die Arbeit setzt sich mit der Liebe als heilsamer und kränkender Existenzweise der Frau auseinander. Auf der Grundlage der Hysteriestudien von Freud und Irigaray lassen sich in dem Roman «Malina» von Ingeborg Bachmann Zusammenhänge herstellen zwischen der Kränkung, dem symbolischen Ausschluß des Weiblichen aus dem phallischen Diskurs, und der vermeintlichen Rettung durch den Geliebten/Vater. Während der Roman auf der inhaltlichen Ebene die Nicht-Existenz der Frau dokumentiert, sprengt der Mimesis-Stil Bachmanns diese gesellschaftliche Realität. Die Romanfiguren Ich und Malina sind auf der Ebene der poetischen Form zwei Komponenten einer weiblichen Schreibweise. Die symbolischen Kränkungen der Hysterikerin werden durch die Schreibweise Bachmanns künstlerisch ins Werk gesetzt und damit aufgehoben. Der Mimesis-Stil bahnt den Weg für die Utopie einer heterogenen Weiblichkeit, indem er das, worüber die Frau schweigen muß, zur poetischen Sprache bringt.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Geschichte der Weiblichkeit in der Psychoanalyse (Freud, Lacan, Irigaray) - Das hysterische Ich ( Glücklich schlafen mit Ivan, Der dritte Mann ) - Von letzten Dingen (Weibliches Schreiben, Poetologie bei Bachmann und Kristeva, Mimesis - ein weiblicher Stil).

Produktinformationen

Titel: Hysterie und Mimesis in «Malina»
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783631429693
ISBN: 978-3-631-42969-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 323
Gewicht: 422g
Größe: H211mm x B149mm x T21mm
Jahr: 1990
Auflage: Neuausg.

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