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Philosophie und die Grenzen der Moral

  • Kartonierter Einband
  • 613 Seiten
Moralische Meinungen, Gefühle, Redeweisen und Praktiken stellen diejenigen, die sie erforschen oder reflektieren, vor eine Vielzah... Weiterlesen
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Beschreibung

Moralische Meinungen, Gefühle, Redeweisen und Praktiken stellen diejenigen, die sie erforschen oder reflektieren, vor eine Vielzahl aufeinander verweisender semantischer, epistemologischer, anthropologischer und metaphysischer Fragestellungen, u.a.: Ist Moral eine Frage des Geschmacks, der Erziehung, der sozialen Position, der körperlichen Konstitution oder eine Frage von Wahr- oder Falschheit? Sind moralische Meinungen personen-, kultur-, schichten-, klassen- oder auf eine sonstige Weise -relativ oder nicht, und wenn ja, was heißt das? Gibt es "moralische Tatsachen", und wenn ja, auf welchen Wegen gelangten wir zu einem Wissen von ihnen, in welchem Zusammenhang stünden sie mit psychologischen und physiologischen Tatsachen über Wünsche, Interessen, Motive, worin bestünde ihre Autorität, worin ihre Legitimität, und worin eigentlich bestünde ihre "Moralität"? Ist "Moral" "moralisch ", oder nur, bspw., nützlich, und wenn ja, für wen? Was bedeutet die Rede von "moralisch" eigentlich? Dieser und anderen Fragen werden wir nachgehen, indem wir: zunächst einige Begriffe klären; die Grundstruktur des Normativismus freilegen; die "Moral" des Nichtnormativismus darstellen; die Sprache der "Moral" analysieren; über Rechtfertigung und Vernunft nachdenken, sowie ein Fazit ziehen.

Klappentext

Moralische Meinungen, Gef;hle, Redeweisen und Praktiken stellen diejenigen, die sie erforschen oder reflektieren, vor eine Vielzahl aufeinander verweisender semantischer, epistemologischer, anthropologischer und metaphysischer Fragestellungen, u.a.: Ist Moral eine Frage des Geschmacks, der Erziehung, der sozialen Position, der k;rperlichen Konstitution oder eine Frage von Wahr- oder Falschheit? Sind moralische Meinungen personen-, kultur-, schichten-, klassen- oder auf eine sonstige Weise -relativ oder nicht, und wenn ja, was hei;t das? Gibt es »moralische Tatsachen«, und wenn ja, auf welchen Wegen gelangten wir zu einem Wissen von ihnen, in welchem Zusammenhang st;nden sie mit psychologischen und physiologischen Tatsachen ;ber W;nsche, Interessen, Motive, worin best;nde ihre Autorit;t, worin ihre Legitimit;t, und worin eigentlich best;nde ihre »Moralit;t«? Ist »Moral« »moralisch «, oder nur, bspw., n;tzlich, und wenn ja, f;r wen? Was bedeutet die Rede von »moralisch« eigentlich? Dieser und anderen Fragen werden wir nachgehen, indem wir: zun;chst einige Begriffe kl;ren; die Grundstruktur des Normativismus freilegen; die »Moral« des Nichtnormativismus darstellen; die Sprache der »Moral« analysieren; ;ber Rechtfertigung und Vernunft nachdenken, sowie ein Fazit ziehen.



Inhalt

A. Prolog B. Einleitung C. Nichtnormativistische Prop;deutik: Skeptisch-Naturalistischer Banalismus als Kausalit;ts-, Kontingenz-und konditionaler Kompensativit;tsmonismus Nichtallerletzte terminologische Vorbemerkungen - Skepsis als »Abschied vom Prinzipiellen« - Naturalismus - Skeptisch-naturalistischer Nichtnormativismus D. Flucht vor dem Plausiblen Palmstr;mhaftigkeit und die Strategie des Sowohl-als-Auch - Die Moralit;t und Rationalit;t des Argumentierens in Ethiken der moralischen rationalen Argumentation E. Die plausible Erz;hlung: Bedingte Kooperation »Bedingte Kooperation« und »Kluge Bedingte Kooperation« im theoretischen Kontext - Kluges Eigeninteresse und Bedingte Kooperation: Antike Debatten - Moralen als Ph;nomene der »Schw;che«?: eine Ann;herung - Kluges Eigeninteresse und Bedingte Kooperation: Sensible or Foolish Knaves? - Das moralitaristische Leugnen des dividuell Partikularen - Kausale Konditionalit;t und Kompensativit;t der Regulation und Kooperation - Wie altruistisch ist Altruismus? F. Der Partikularismus Bedingter Kooperation Ethnozentrismus, Kontingenz und Ironie - Die BEGRUENDUNGs-gl;ubige Fassungslosigkeit angesichts des BEGRUENDUNGs-Ungl;ubigen - Ethnozentristischer Partikularismus statt Relativismus - Differenzen zwischen Rortys solidarischem Ethnozentrismus und Partikularismus - Die Belastbarkeit der Differenz von ;ffentlichem und Privatem - Ethnozentrismus ohne Egozentrismus? G. Funktion, Bedeutung und Gegenstand des »Moralischen« Was ;berhaupt w;re »moralischer Objektivismus«? - Metaethische Differenzen bez;glich der Kognitivit;t und Naturalit;t »moralischer S;tze« - Gibt es eine Sprache der Moral? - Gut und Schlecht - Hypothetische Imperative - Soziale Regeln - Was also sagen »S;tze ;ber ;Moralisches;«? - Evaluation, Pr;skription und Motivation - Objektivit;t, Universalit;t und Egalit;t - Perspektive des Handlungssubjektes oder Naturalisierung der Teilnahme? H. Begr;ndung: Normativistische Flucht ins Nichtbanale Das Argument der offenen Frage und die Kritik am (meta)ethischen Naturalismus - Humes Warnung und naturalistische Fehlschl;sse - Strukturprobleme normativistischer Ethik - Interdependente Umwelt/System-Differenzen oder die Aufhebung der angeblichen Wert/Tatsachen-Dichotomie in Interpenetration? I. »(Vern;nftige) Begr;ndung« qua »(moralitarisiertem) Verstehen«? Die normativistische Voraussetzung des Nichtbanalen Auf der Suche nach dem verlorenen Gespenst: Relativismus, Antirelativismus und die hominide Furcht vor Verh;ltnissen - Die Unterscheidung zwischen Verstehen und Billigen - Naturalismus der deflationierten Argumentation oder »Raum der Gr;nde«? - Vernunft: Die (stets nur bei anderen) abwesende Eigenschaft J. Fazit Literaturverzeichnis Sach- und Namensverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Philosophie und die Grenzen der Moral
Autor:
EAN: 9783428143672
ISBN: 978-3-428-14367-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 613
Gewicht: 803g
Größe: H236mm x B156mm x T38mm
Veröffentlichung: 09.09.2014
Jahr: 2014
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