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Scham und Macht

  • Kartonierter Einband
  • 229 Seiten
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Wenn wir uns schämen, so schämen wir uns für etwas vor jemandem. Wir können von anderen beschämt werden und unsererseits andere be... Weiterlesen
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Beschreibung

Wenn wir uns schämen, so schämen wir uns für etwas vor jemandem. Wir können von anderen beschämt werden und unsererseits andere beschämen. Wir können uns für andere und vor uns selbst schämen. An solche Alltagserfahrungen knüpft Hilge Landweer in ihren phänomenologischen Untersuchungen der Sozialität von Scham an. Unter welchen Bedingungen kann Scham entstehen und verändert werden? Kann Scham als Sanktion aufgefaßt werden? Wie eng sind Scham und Macht verbunden? Hilge Landweer zeigt, daß die Anerkennung von Handlungsnormen als Machtprozeß beschrieben werden kann. Normen werden über Scham leiblich im Individuum verankert und dadurch bestätigt. Die Hauptwirkung der Machtprozesse besteht dabei weniger in akuter Scham als in der Schamvermeidung. In genauen Beschreibungen und Strukturanalysen der Scham untersucht Hilge Landweer Grenzen der Veränderbarkeit dieses Gefühls. Dabei verbindet sie unterschiedliche Diskussionsfelder der Philosophie, auf denen Gefühle thematisiert werden: die Phänomenologie der Gefühle, die analytische Debatte um die Rationalität der Gefühle und die moralphilosophische Diskussion um deren normenfundierende Rolle. Mit ihrem erweiterten phänomenologischen Instrumentarium greift sie klärend in die interdisziplinäre Diskussionen von Ethnologie, Soziologie und Psychoanalyse der Scham ein.

Wenn wir uns schämen, so schämen wir uns für etwas vor jemandem. Wir können von anderen beschämt werden und unsererseits andere beschämen. Wir können uns für andere und vor uns selbst schämen. An solche Alltagserfahrungen knüpft Hilge Landweer in ihren phänomenologischen Untersuchungen der Sozialität von Scham an. Unter welchen Bedingungen kann Scham entstehen und verändert werden?. Kann Scham als Sanktion aufgefasst werden?. Wie eng sind Scham und Macht verbunden?. Hilge Landweer zeigt, dass die Anerkennung von Handlungsnormen als Machtprozeß beschrieben werden kann. Normen werden über Scham leiblich im Individuum verankert und dadurch bestätigt. Die Hauptwirkung der Machtprozesse besteht dabei weniger in akuter Scham als in der Schamvermeidung. In genauen Beschreibungen und Strukturanalysen der Scham untersucht Hilge Landweer Grenzen der Veränderbarkeit dieses Gefühls. Dabei verbindet sie unterschiedliche Diskussionsfelder der Philosophie, auf denen Gefühle thematisiert werden: die Phänomenologie der Gefühle, die analytische Debatte um die Rationalität der Gefühle und die moralphilosophische Diskussion um deren normenfundierende Rolle. Mit ihrem erweiterten phänomenologischen Instrumentarium greift sie klärend in die interdisziplinäre Diskussionen von Ethnologie, Soziologie und Psychoanalyse der Scham ein.

Autorentext
Landweer, Hilge Geboren 1956; 1976-83 Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichtswissenschaft in Kiel und Bielefeld; 1989 Promotion in Philosophie; seit 1998 Privatdozentin für Philosophie an der Freien Universität Berlin; Gastprofessorin in Wien und Innsbruck.

Klappentext

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Produktinformationen

Titel: Scham und Macht
Untertitel: Phänomenologische Untersuchungen zur Sozialität eines Gefühls
Autor:
EAN: 9783161471292
ISBN: 978-3-16-147129-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 229
Gewicht: 383g
Größe: H232mm x B156mm x T20mm
Jahr: 1999
Auflage: [Nachdruck 2010]

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