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Arbeiten in vermintem Gelände / Macht und Ohnmacht des Journalismus

  • Fester Einband
  • 168 Seiten
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Der nicht nur von den »Streiflicht«-Lesern geschätzte »SZ«-Redakteur Herbert Riehl-Heyse entwirft im Rahmen der Theodor-Herzl-Doze... Weiterlesen
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Beschreibung

Der nicht nur von den »Streiflicht«-Lesern geschätzte »SZ«-Redakteur Herbert Riehl-Heyse entwirft im Rahmen der Theodor-Herzl-Dozentur am Wiener Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft als intellektuelle Bilanz seines journalistischen Schaffens eine ambitiöse Poetik des Journalismus zwischen Wahrheit und Macht, Qualität und Zukunft.Vor dem Hintergrund seines in über drei Jahrzehnten entstandenen unverwechselbaren und profilierten Werkes sieht Riehl-Heyse eine der größten gegenwärtigen Herausforderungen an den Qualitätsjournalismus vor allem im Hinblick auf die rasanten informationstechnologischen Entwicklungen, die sich etwa in der immer kürzer werdenden Lebensdauer von Neuigkeiten manifestieren und die Schnelligkeit der Informationsübermittlung zu einem wesentlichen Kriterium der Beurteilung von Journalisten werden lassen. Die Bedeutung eines Journalismus, der Bestand hat, dem Geschwindigkeit nicht alles ist, sieht Herbert Riehl-Heyse - die großen Traditionslinien eines Karl Kraus oder Kurt Tucholsky bedenkend und reflektierend - in der Aufgabe, die Welt mit manchmal durchaus literarischem Gestaltungswillen so eindringlich zu beschreiben, dass der Leser sie wieder erkennen kann oder erst neu entdeckt. Der Einblick in seine eigene Schreibwerkstatt bietet in diesem Sinn eine folgerichtige Bestätigung und Anwendung der erläuterten Thesen zum Qualitätsjournalismus.

Klappentext

Der nicht nur von den ÔÇ£StreiflichtÔÇØ-Lesern geschätzte SZ-Redakteur Herbert Riehl-Heyse hat in ++ber drei Jahrzehnten ein unverwechselbares und profiliertes journalistisches Werk geschaffen. Im Rahmen der Theodor-Herzl-Vorlesung entwirft er als intellektuelle Bilanz eine ambitiöse Poetik des Journalismus zwischen Wahrheit und Macht, Qualität und Zukunft. Herausforderungen an den Qualitätsjournalismus sieht Riehl-Heyse vor allem vor dem Hintergrund der rasanten informationstechnologischen Entwicklungen. Die immer k++rzer werdende Lebensdauer von Neuigkeiten lässt die Schnelligkeit der Informations++bermittlung zu einem wesentlichen Kriterium der Beurteilung von Journalisten werden. Phänomene wie der Borderline-Journalismus stellen zwar eine aktuelle Reaktion auf diese Herausforderung dar, f++hren aber in keiner Weise weiter. Die Bedeutung eines Journalismus, der Bestand hat, dem Geschwindigkeit nicht alles ist, sieht Riehl-Heyse in der Aufgabe, die Welt mit manchmal durchaus literarischem Gestaltungswillen so eindringlich zu beschreiben, dass der Leser sie wiedererkennen kann oder erst neu entdeckt. Dass die Grenzen zwischen Literatur und Journalismus dabei mitunter fließend sind, macht Riehl-Heyse ebenso deutlich wie er im Einblick in seine eigene Werkstatt zeigt, dass die Arbeiten von Journalisten als kulturelle Errungenschaft vor allem im Dienste angeregter und anregender öffentlicher Debatten stehen.

Produktinformationen

Titel: Arbeiten in vermintem Gelände / Macht und Ohnmacht des Journalismus
Untertitel: Von der Macht und Ohnmacht des Journalismus
Autor:
EAN: 9783854527657
ISBN: 978-3-85452-765-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Picus
Genre: Medien & Kommunikation
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 274g
Größe: H212mm x B126mm x T25mm
Veröffentlichung: 01.08.2002
Jahr: 2002
Auflage: 08.2002