Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Krankheit im anglo-amerikanischen Drama der Moderne

  • Kartonierter Einband
  • 262 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Ein diskursanalytischer Ansatz entlarvt die Auffassung der Krankheit als "Sein", das den sozialen Gegebenheiten "pr... Weiterlesen
20%
43.50 CHF 34.80
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Kein Rückgaberecht!
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Ein diskursanalytischer Ansatz entlarvt die Auffassung der Krankheit als "Sein", das den sozialen Gegebenheiten "präexistent" vorgelagert sei, als Konzept, das seine ontologische Geltung aus Machtverhältnissen ableitet. Literatur als Subsystem innerhalb der Ordnung der Diskurse kritisiert oder stützt eine soziale Ordnung auf der Mikro- bzw. Makroebene der Macht. In den zahlreichen Stücken über Krankheit im weitesten Sinn analysieren die Autoren gesellschaftlich vorgegebene Normen, deren Unerfüllbarkeit "Krankheit" und das Leiden der Individuen an "Krankheit" erst bedingt, sie erörtern soziale Einrichtungen und individuelles Verhalten. Neben der Kritik an verschiedenen Normen, Rollenerwartungen, Institutionen und dem Verhalten einzelner Personen zeichnen sich viele "positive" Aspekte bei der Betreuung der "Kranken" ab. Dies gilt auch in aussichtslosen Situationen, in denen die Handlungsfähigkeit des Individuums bestehen bleiben soll. Damit ist die Eingeschlossenheit wie im Beckettschen Theater überwunden.

Klappentext

Ein diskursanalytischer Ansatz entlarvt die Auffassung der Krankheit als «Sein», das den sozialen Gegebenheiten «präexistent» vorgelagert sei, als Konzept, das seine ontologische Geltung aus Machtverhältnissen ableitet.
Literatur als Subsystem innerhalb der Ordnung der Diskurse kritisiert oder stützt eine soziale Ordnung auf der Mikro- bzw. Makroebene der Macht. In den zahlreichen Stücken über Krankheit im weitesten Sinn analysieren die Autoren gesellschaftlich vorgegebene Normen, deren Unerfüllbarkeit «Krankheit» und das Leiden der Individuen an «Krankheit» erst bedingt, sie erörtern soziale Einrichtungen und individuelles Verhalten. Neben der Kritik an verschiedenen Normen, Rollenerwartungen, Institutionen und dem Verhalten einzelner Personen zeichnen sich viele «positive» Aspekte bei der Betreuung der «Kranken» ab. Dies gilt auch in aussichtslosen Situationen, in denen die Handlungsfähigkeit des Individuums bestehen bleiben soll. Damit ist die Eingeschlossenheit wie im Beckettschen Theater überwunden.



Inhalt

Aus dem Inhalt: U.a. Merkmale der Macht - Das Normale und das Pathologische: Somatische und psychische Krankheit - Krankheit und Gesellschaft: Die Krankendramen - Die Besetzung und Verwaltung der schönen Körper - Die revoltierenden Körper - Krankheit und Tod - Foucault: Macht und Ethik - Die Ethik der Macht.

Produktinformationen

Titel: Krankheit im anglo-amerikanischen Drama der Moderne
Untertitel: Gesellschaftskritik im Spiegel der Machtanalyse Michel Foucaults
Autor:
EAN: 9783631415672
ISBN: 978-3-631-41567-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 262
Gewicht: 349g
Größe: H211mm x B151mm x T16mm
Jahr: 1989
Auflage: Neuausg.

Weitere Produkte aus der Reihe "Neue Studien zur Anglistik und Amerikanistik"