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Physikalisch-chemisches Verhalten von Wolle in organischen Lösungsmittelsystemen

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
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1. Wolle wurde in organischen Losungsmitteln unter Zu satz von Essig- oder Ameisensaure mit losungsmittel loslichen Wollfarbstoffe... Weiterlesen
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Beschreibung

1. Wolle wurde in organischen Losungsmitteln unter Zu satz von Essig- oder Ameisensaure mit losungsmittel loslichen Wollfarbstoffen gefarbt. Mischungen von Methylenchlorid mit Ameisensaure eignen sich als Farbe8lotten besonders gut bei Temperaturen unter 40 C; zwischen 2 und 4 Vol% Ameisensaure tritt ein Maximum der Aufziehge schwindigkeit und der Baderschopfung auf. Geringe Wassermengen beschleunigen den Farbeverlauf. Die Echtheiten entsprechen denen wa~riger Farbungen. In wasserfreien Gemischen aus Chloroform und Essig saure la~t sich klimatisierte Wolle bei Raumtem peratur nur sehr schwer farben. Dagegen werden im System Perchlorathylen/Essigsaure sehr gute Farbeergebnisse erhalten. Bei niedrigcn Temperaturen sind Essigsaurekonzentrationen bis 20 Vol% vorteilhaft, wAhrend bei Temperaturen Ober 0 40 C auch Essigsaurekonzentrationen bis So Vol' eingesetzt werden konnen. Die Farbeaktivierungs energien liegen fOr Procilanbrillantgelb 4 GS zwischen 10,2 und 11,3 kcal/Mol. 2. Das Filzvermogen von Wolle ist in organischen Lo sungsmittelgemischen sehr stark von der Flotten zusammensetzung und vom Wassergehalt abhangig, und kann u.U. in organischen Medien sogar gro~er sein als in Wasser.

Klappentext

1. Wolle wurde in organischen Losungsmitteln unter Zu­ satz von Essig- oder Ameisensaure mit losungsmittel­ loslichen Wollfarbstoffen gefarbt. Mischungen von Methylenchlorid mit Ameisensaure eignen sich als Farbe8lotten besonders gut bei Temperaturen unter 40 C; zwischen 2 und 4 Vol% Ameisensaure tritt ein Maximum der Aufziehge­ schwindigkeit und der Baderschopfung auf. Geringe Wassermengen beschleunigen den Farbeverlauf. Die Echtheiten entsprechen denen wa~riger Farbungen. In wasserfreien Gemischen aus Chloroform und Essig­ saure la~t sich klimatisierte Wolle bei Raumtem­ peratur nur sehr schwer farben. Dagegen werden im System Perchlorathylen/Essigsaure sehr gute Farbeergebnisse erhalten. Bei niedrigcn Temperaturen sind Essigsaurekonzentrationen bis 20 Vol% vorteilhaft, wAhrend bei Temperaturen Ober 0 40 C auch Essigsaurekonzentrationen bis So Vol' eingesetzt werden konnen. Die Farbeaktivierungs­ energien liegen fOr Procilanbrillantgelb 4 GS zwischen 10,2 und 11,3 kcal/Mol. 2. Das Filzvermogen von Wolle ist in organischen Lo­ sungsmittelgemischen sehr stark von der Flotten­ zusammensetzung und vom Wassergehalt abhangig, und kann u.U. in organischen Medien sogar gro~er sein als in Wasser.



Inhalt

Zusammenfassung.- 1. Literaturüberblick.- 1.1 Reine Lösungsmittel, einschließlich organischer Säuren.- 1.2 Wäßrige Lösungsmittel.- 1.3 Organische Lösungsmittelgemische.- 2. Problemstellung.- 3. Durchgeführte Versuche und Ergebnisse.- 3.1 Färbeversuche.- 3.1.1 Einführung.- 3.1.2 Farbstoffauswahl.- 3.1.3 Färbeversuche im System Methylenchlorid/Ameisensäure.- 3.1.3.1 Färben bei verschiedenen Ameisensäurekonzentrationen.- 3.1.3.1.1 Färbungen mit Procilanbrillantgelb 4 GS.- 3.1.3.1.2 Färbungen mit Xylenechtblau BL.- 3.1.3.1.3 Färbungen mit Isolangrün FG.- 3.1.3.1.4 Färbungen mit Polargelb 5 GN.- 3.1.3.2 Färben bei verschiedenen Farbstoffkonzentrationen.- 3.1.3.3 Färben bei verschiedenem Wassergehalt.- 3.1.3.4 Echtheiten von Färbungen in Methylenchlorid/Ameisensäure.- 3.1.4 Färbeversuche im System Methylenchlorid/Essigsäure.- 3.1.5 Färbeversuche im System Chloroform/Essigsäure.- 3.1.6 Färbeversuche im System Perchloräthylen/Essigsäure.- 3.1.6.1 Färben bei verschiedenen Essigsäurekonzentrationen.- 3.1.6.2 Färben bei verschiedenen Essigsäurekonzentrationen und Temperaturen.- 3.1.6.3 Berechnung von Färbe-Aktivierungsenergien.- 3.2 Filzversuche.- 3.2.1 Einführung.- 3.2.2 Filzversuche in wasserfreien Gemischen organischer Lösungsmittel mit Säuren.- 3.2.2.1 Gemische mit Essigsäure.- 3.2.2.1.1 Lösungsmittel, in denen die Filzdichte mit steigender Essigsäurekonzentration zunimmt.- 3.2.2.1.2 Lösungsmittel, in denen die Filzdichte mit steigender Essigsäurekonzentration ein Maximum durchläuft.- 3.2.2.2 Gemische mit Ameisensäure.- 3.2.3 Filzversuche in Gemischen organischer Lösungsmittel mit Alkoholen.- 3.2.4 Abhängigkeit der Filzdichte von verschiedenen Faktoren.- 3.2.4.1 Einfluß der Schüttelzeit.- 3.2.4.2 Einfluß der Quellzeit.- 3.2.4.3 Einfluß der Vorbehandlung.- 3.2.4.4 Einfluß des Flottenverhältnisses.- 3.2.4.5 Einfluß des Wassergehaltes.- 3.2.4.5.1 Wolle und Lösungsmittel absolut trocken.- 3.2.4.5.2 Getrocknete Wolle - Wasserzusatz zum Lösungsmittel.- 3.2.4.5.3 Klimatisierte Wolle - Wasserzusatz zum Lösungsmittel.- 3.2.4.6 Einfluß der Temperatur.- 3.2.5 Berechnung von Aktivierungsenergien.- 3.2.6 Filzversuche in Wasser/Lösungsmittel-Gemischen.- 3.3 Elastische Eigenschaften von Wollfasern in organischen Medien.- 3.3.1 Einführung.- 3.3.2 Dehnung und Hysterese.- 3.3.2.1 Ableitung der Berechnungsformeln.- 3.3.2.2 Messungen beim Flottenverhältnis 1:50.- 3.3.2.3 Messungen beim Flottenverhältnis 1:?.- 3.3.3 Bestimmung der Elastizitätsmoduli.- 3.4 Der Wassergehalt von Wolle in organischen Medien.- 3.4.1 Einführung.- 3.4.2 Wasserbestimmungen in verschiedenen Lösungsmittelgemischen.- 3.5 Die Sorption von Essigsäure an Wolle in organischen Lösungsmitteln.- 3.5.1 Einführung.- 3.5.2 Titration von Essigsäure in Perchloräthylen und in Chloroform.- 3.6 Quellungsmessungen.- 3.6.1 Einführung.- 3.6.2 Quellungsmessungen nach der Zentrifugenmethode.- 3.6.3 Mikroskopische Quellungsmessungen.- 3.7 Einfluß von Lösungsmittelbehandlungen auf einige chemische Kennzahlen der Wolle.- 3.7.1 Allgemeines.- 3.7.2 Bestimmung des extrahierten Anteils.- 3.7.3 Veränderung der Alkalilöslichkeit.- 3.7.4 Veränderungen im Cysteingehalt.- 3.8 Rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen an Wollfaseroberflächen nach Lösungsmittelbehandlungen.- 4. Diskussion.- 4.1 Überblick.- 4.2 Wechselwirkungen zwischen Wollfaser und hydrophilem Lösungsmittel am Beispiel der Essigsäure.- 4.3 Theorie zum Verhalten von Wolle in DreiKomponenten-Systemen.- 4.4 Diskussion der Versuchsergebnisse anhand der Theorie zum Verhalten von Wolle in Drei-Komponenten-Systemen.- 4.4.1 Färbeversuche.- 4.4.2 Filzversuche.- 4.4.3 Andere Untersuchungen.- 4.5 Diskussion weiterer ternärer Systeme.- 4.5.1 Lösungsmittelhaltige wäßrige Systeme.- 4.5.2 Tensidhaltige Lösungsmittelsysteme.- 5. Material und Methoden.- 5.1 Färbeversuche.- 5.1.1 Chemische Daten und Vorbehandlung der Wolle.- 5.1.2 Lösungsmittel.- 5.1.3 Färbstoffe.- 5.1.4 Färbeapparat.- 5.1.5 Färbeversuche bei verschiedenem Feuchtigkeitsgehalt der Wolle.- 5.1.6 Bestimmung von Wasch- und Lichtechtheiten.- 5.1.7 Färbeversuche bei verschiedenen Essigsäurekonzentrationen und Temperaturen.- 5.1.8 Pyridin/Wasser-Extraktionen.- 5.2 Filzversuche.- 5.2.1 Materialien.- 5.2.2 Arbeitsmethode.- 5.2.3 Filzteste unter abweichenden Bedingungen.- 5.3 Kraft/Längenänderungs-Versuche.- 5.4 Wasserbestimmungen.- 5.5 Titration von Essigsäure in organischen Lösungsmittelgemischen.- 5.6 Quellungsmessungen.- 5.6.1 Zentrifugenmethode.- 5.6.2 Mikroskopische Quellungsmessungen.- 5.7 Wollbehandlungen.- 6. Literaturverzeichnis.- Danksagung.

Produktinformationen

Titel: Physikalisch-chemisches Verhalten von Wolle in organischen Lösungsmittelsystemen
Autor:
EAN: 9783531025698
ISBN: 978-3-531-02569-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 180
Gewicht: 322g
Größe: H244mm x B170mm x T9mm
Jahr: 1976
Auflage: 1976