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Nichtletale Waffen im Kriegsvölkerrecht.

  • Kartonierter Einband
  • 210 Seiten
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Unter dem Begriff nichtletale Waffen werden ganz unterschiedliche Waffen diskutiert. Die Bandbreite reicht von konventionellen Wuc... Weiterlesen
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Beschreibung

Unter dem Begriff nichtletale Waffen werden ganz unterschiedliche Waffen diskutiert. Die Bandbreite reicht von konventionellen Wuchtgeschossen über Kampfgase bis hin zu futuristisch wirkenden Mikrowellenwaffen. Protagonisten sehen NLW als Option für leidlose Kriege, Skeptiker betrachten diese Waffen als zusätzliches Übel. Die Diskussion über NLW hat auch die Rechtswissenschaft erfasst. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob die vorgeblich nichttödlichen Waffen neue Regelungen im Kriegsvölkerrecht erfordern oder ob die geltenden Normen auch auf NLW Anwendung finden müssen.

Ein vermehrtes Medieninteresse an sogenannten nichtletalen Waffen (NLW) hat seit den 1990er Jahren auch die juristische Diskussion über die Zulässigkeit dieser Waffen angefeuert. Im Kern steht dabei der vermeintliche Widerspruch zwischen der humanitären Grundausrichtung des Kriegsvölkerrechts und den aus diesen Normen resultierenden Beschränkungen des Einsatzes schonenderer NLW. Die Arbeit behandelt im ersten Teil Fragen der Einordnung und Definition nichtletaler Waffen. Daran schließt sich die rechtliche Bewertung verschiedener NLW-Systeme an. Nach einem Exkurs zum ius ad bellum liegt der Schwerpunkt in der Beurteilung von NLW im ius in bello. Unterschieden wird dabei nach biologisch, chemisch und physikalisch wirkenden Systemen. Erstmalig im deutschsprachigen Schrifttum wird hier der Rechtsrahmen für teils futuristisch wirkende Waffen wie Laser, Mikrowellen und Schallkanonen aufgezeigt.

Autorentext

Der Autor wurde 1973 in Leipzig geboren. Er studierte Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Völker- und Europarecht an den Universitäten Jena, Leipzig, Leiden (Niederlande) und Kiel. Die Promotion erfolgte an der Universität Frankfurt am Main. Nach der Referendarausbildung, die er unter anderem am Obersten Gerichtshof Israels absolvierte, war er zunächst mehrere Jahre für eine renommierte internationale Rechtsanwaltskanzlei in Bonn und Leipzig tätig. Als Fachanwalt für Verwaltungsrecht betreute er Mandate im Wirtschaftsverwaltungs-, Verfassungs- und Europarecht. Neben zahlreichen Publikationen zu seinem anwaltlichen Tätigkeitsfeld veröffentlichte der Autor auch zu historischen Themen. Derzeit arbeitet Hans Wolfram Kessler als General Counsel und Mitglied der Geschäftsführung für ein internationales Unternehmen in Malta.



Klappentext

Ein vermehrtes Medieninteresse an sogenannten nichtletalen Waffen hat seit den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch die juristische Diskussion über die Zulässigkeit dieser Waffen angefeuert. Im Kern steht dabei der vermeintliche Widerspruch zwischen der humanitären Grundausrichtung des Kriegsvölkerrechts und den aus diesen Normen resultierenden Beschränkungen des Einsatzes schonenderer NLW. Die vorliegende Arbeit behandelt im ersten Teil Fragen der Einordnung und Definition nichtletaler Waffen. Daran schließt sich die rechtliche Bewertung verschiedener NLW-Systeme an. Nach einem Exkurs zum ius ad bellum liegt der Schwerpunkt in der Beurteilung von NLW im ius in bello. Unterschieden wird dabei nach biologisch, chemisch und physikalisch wirkenden Systemen. Erstmalig im deutschsprachigen Schrifttum wird hier in umfassender Weise der Rechtsrahmen für teils futuristisch wirkende Waffen, wie Laser, Mikrowellen und Schallkanonen, aufgezeigt.



Zusammenfassung
"Das Buch von Hans Wolfram Kessler ist insbesondere für deutsche Fachleute ein erfreulicher Meilenstein. Die ausführliche Gliederung, das hervorragende Literaturverzeichnis sowie ein ergänzendes Stichwortverzeichnis ermöglichen auch die Benutzung als Nachschlagewerk." Dr. Friedhelm Krüger-Sprengel, in: Neue Zeitschrift für Wehrrecht, 2/2014

Inhalt
A. Einleitung I. Einführung II. Zum Gang der Untersuchung III. Revolution des Wehrwesens IV. Sprachgebrauch V. Definition: Namenswahl Definition Anmerkung zur Mortalitätsquote Abgrenzungsfragen VI. Zur Klassifizierung der NLW: Klassifizierung nach Wirkrichtung Klassifizierung nach Technologien VII. NLW Ein neues Phänomen? B. NLW und Völkerrecht I. NLW und ius ad bellum: Allgemeines zwischenstaatliches Gewaltverbot Selbstverteidigungsrecht Einfluß von NLW auf das ius ad bellum II. Ius in bello: Grundgedanke von NLW und Kriegsvölkerrecht Gewohnheitsrecht und Universalität im Kriegsvölkerrecht Entwicklung des Kriegsvölkerrechts und Martens'sche Klausel Pflicht zur rechtlichen Überprüfung von Waffen Spezielle Waffenverbote und Beschränkungen Allgemeine Grundsätze des Kriegsvölkerrechts Anwendbarkeit auf Friedensmissionen C. Abschließende Wertung I. NLW in der Völkerrechtswissenschaft: Anpassung der NLW an das Recht Anpassung des Rechts an die NLW Lösungsansätze II. NLW-Konvention III. Rules of Engagement IV. Verpflichtung zum Einsatz von NLW V. Ausblick Literaturverzeichnis Stichwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Nichtletale Waffen im Kriegsvölkerrecht.
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783428141173
ISBN: 978-3-428-14117-3
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: Duncker & Humblot
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Internationales Recht
Anzahl Seiten: 210
Gewicht: 292g
Größe: H233mm x B156mm x T15mm
Jahr: 2013
Untertitel: Deutsch
Auflage: 1. Auflage

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