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Symbolische Formung

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Hans-Georg Soeffner, geb 1939, istProf. em. für Allgemeine Soziologie(zuletzt Universität Konstanz). Er istseit 2007 Vorsitzender... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

Hans-Georg Soeffner, geb 1939, ist
Prof. em. für Allgemeine Soziologie
(zuletzt Universität Konstanz). Er ist
seit 2007 Vorsitzender der Deutschen
Gesellschaft für Soziologie,
Senior Fellow und Vorstandsmitglied
am Kulturwissenschaftlichen
Institut in Essen, Mitherausgeber
der Soziologischen Revue. Bei
Velbrück Wissenschaft hat er veröffentlicht:
Gesellschaft ohne Baldachin.
Kultur und Religion in der
pluralistischen Gesellschaft (2000).



Klappentext

Erst Formung macht aus kollektiven Empfindungen und Ahnungen
einen Glauben, der sich auf Dauer stellen lässt. Eine der
Formen, auf die sich Glaube und gefestigte kollektive Überzeugungen
stützen können, ist das Ritual. Es ist zentraler Bestandteil
alter und neuer Versuche mythischer Weltbewältigung
durch symbolische Formung der Wirklichkeit. Als Aktionsform
des Symbols verlangt es also Tätigkeit, wo andere Symbole ihre
Kraft und Wirkung aus der fixierten Gestalt ziehen. Rituale repräsentieren
damit Ordnungen, die im Handeln immer erst und
immer wieder hergestellt werden müssen. Sie formen und disziplinieren
das Verhalten, machen es überschaubar und vorhersagbar
und erlauben, dass wir uns nicht nur in Räumen, sondern
auch im Handeln zu Hause fühlen.
Die aus dem direkten Erleben entspringende Überzeugungskraft
macht die Stärke, zugleich aber auch die Gefahr symbolischen Handelns
und Mitteilens aus: Symbole vermögen zu überzeugen wider
alle Vernunft. Das heißt aber auch, sie sind imstande, ohne Begleitung
der Vernunft eigene Welten zu konstituieren, die sich der Kontrolle
und Überprüfung der reflektierenden Vernunft entziehen, die
also auch irreflexive Wahnwelten aufbauen und erhalten können.
Eine Hermeneutik der Symbole ist daher nicht einfach nur möglich,
sondern auch notwendig.



Inhalt

Präludium Des Widersprüchlichen Zähmung
I Ouvertüre Symbol und Ritual
1 Symbol
1.1 Kein Zeichen wie andere
1.2 Auferlegte Mehrdeutigkeit Zwang zur Deutung
Exkurs: Appräsentation die Wahrnehmung des Unsichtbaren
1.3 Grenzmarkierungen und Brücken
1.4 Widersprüchliche Einheit: Symbol und Kollektivsymbol
2 Ritual
2.1 Magie des Kalküls Kalkül der Magie
2.2 Undistanzierte Distanz
2.3 Ritualismus Antiritualismus
2.4 Verfügbarkeit Unverfügbarkeit
3 Gemeinschaften von Einzelnen
II Intermezzo Stile des Lebens
III Etüden
1 Der fliegende Maulwurf Der Tauben züchtende Bergmann im Ruhrgebiet
2 Rituale des Antiritualismus Eventarrangements
3 Lust zur Nicht-Lust. Transformationen der Askese
4 Wolframs Parzival. Symbolkonkurrenzen und kommunikative Leerstellen
5 Moses. Unmittelbare Vermittlung und vermittelte Unmittelbarkeit
IV Basso Continuo Vom Sinn der Ästhetik und ihrer
funktionalen Zweckfreiheit

Produktinformationen

Titel: Symbolische Formung
Untertitel: Eine Soziologie des Symbols und des Rituals
Autor:
EAN: 9783938808924
ISBN: 978-3-938808-92-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Velbrueck GmbH
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 237
Gewicht: 444g
Größe: H233mm x B148mm x T25mm
Jahr: 2010
Auflage: 1. Auflage 10.2010
Land: DE