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Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas

  • Kartonierter Einband
  • 128 Seiten
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Die "Schroedel Interpretationen" bieten anspruchsvolle, doch verständlich und interessant geschriebene Darstellungen und... Weiterlesen
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Beschreibung

Die "Schroedel Interpretationen" bieten anspruchsvolle, doch verständlich und interessant geschriebene Darstellungen und Deutungen von wichtigen Werken der deutschen Literatur. Die Bände der Reihe eignen sich besonders zur Vorbereitung auf Referate, Hausarbeiten, Klausuren und Prüfungen. Heinrich von Kleists längste und berühmteste Erzählung "Michael Kohlhaas" (1810) stellt, unter Rückgriff auf einen aufsehenerregenden Rechtsfall aus der Reformationszeit, die Frage nach dem Recht des Einzelnen, sich gegen eine korrupte Regierung aufzulehnen. Im vorliegenden Band wird das bei der ersten Lektüre nicht leicht zu durchschauende politische Beziehungsgeflecht der Entscheidungsträger verdeutlicht; darüber hinaus werden die geistigen Voraussetzungen und die gestalterischen Mittel beleuchtet, die Kleists Besonderheit als Erzähler ausmachen.

Autorentext
Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell. Hans-Georg Schede, geboren 1968, studierte in Freiburg Germanistik sowie Anglistik und promovierte mit einer Werkmonographie über den Gegenwartsautor Gert Hofmann (1999). Er hat Unterrichtsmodelle zu Heinrich von Kleist, Gert Hofmann sowie Charlotte Kerner und zahlreiche Erläuterungsbände zu Werken des schulischen Lektürekanons verfasst (u. a. zu Goethe, Schiller, Kleist, Büchner, Thomas Mann, Uwe Timm und Charlotte Kerner). Hans-Georg Schede hat als Buchredakteur und Gymnasiallehrer gearbeitet und lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.

Klappentext

Die »Schroedel Interpretationen« bieten anspruchsvolle, doch verständlich und interessant geschriebene Darstellungen und Deutungen von wichtigen Werken der deutschen Literatur. Die Bände der Reihe eignen sich besonders zur Vorbereitung auf Referate, Hausarbeiten, Klausuren und Prüfungen.

Heinrich von Kleists längste und berühmteste Erzählung »Michael Kohlhaas« (1810) stellt, unter Rückgriff auf einen aufsehenerregenden Rechtsfall aus der Reformationszeit, die Frage nach dem Recht des Einzelnen, sich gegen eine korrupte Regierung aufzulehnen.

Im vorliegenden Band wird das bei der ersten Lektüre nicht leicht zu durchschauende politische Beziehungsgeflecht der Entscheidungsträger verdeutlicht; darüber hinaus werden die geistigen Voraussetzungen und die gestalterischen Mittel beleuchtet, die Kleists Besonderheit als Erzähler ausmachen.

Produktinformationen

Titel: Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas
Autor:
Idee von:
Schöpfer:
EAN: 9783507477056
ISBN: 978-3-507-47705-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Schroedel
Genre: Sekundärliteratur & Lektürehilfen
Anzahl Seiten: 128
Gewicht: 166g
Größe: H191mm x B126mm x T11mm
Jahr: 2009

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