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Die Gralsspur von Calw

  • Kartonierter Einband
  • 156 Seiten
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Lag der heilige Gral im Schoß des Calwer Dekans Johann Valentin Andreä? Entwarf im frühen 17. Jahrhundert eine verschworene Gemein... Weiterlesen
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Hinweis: Dieser Artikel ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet.

Beschreibung

Lag der heilige Gral im Schoß des Calwer Dekans Johann Valentin Andreä? Entwarf im frühen 17. Jahrhundert eine verschworene Gemeinschaft aus der süddeutschen Provinz heraus eine geheime geistige Neuausrichtung, die die Welt verändern sollte? Wann legte die Kirche die Spielregeln fest, mit denen wir bis heute leben?

Autorentext
Heide, Hans-Georg Hans-Georg Heide, 54 Jahre alt, lebt seit 2005 im Landkreis Calw, hauptberuflich feuerwehrtechnischer Beamter des Landkreises, beschäftigt sich seit rund 15 Jahren mit der Geschichte des heiligen Grals und der Gnostiker in Deutschland, hat erstmals das Leben des Johann Valentin Andreä nicht nur aus der Sicht des Beraters der Prinzessin Antonia und der Entstehung der kabbalistischen Lehrtafel aufgearbeitet, verbringt seine Freizeit in Klöstern, Burgen und Kirchen in Süddeutschland und Frankreich, kam bereits als Kind und Jugendlicher mit der Anthroposophie und dem süddeutschen Pietismus in Kontakt.

Leseprobe
Lincoln, Baigent, Leigh & Co. Im Sommer 2004 stand der Familienurlaub vor der Tür und wie Millionen anderer Touristen auf dieser Welt stand ich vor der Frage, welche Urlaubslektüre in diesem Jahr wohl die beste sein könnte. Und wie ebenfalls Tausende anderer Menschen auf diesem wunderbaren Globus griff ich im Bücherladen nicht etwa nach der aktuellen Ausgabe von GEO-Saison oder nach einem Roman von Steven King, sondern blieb an einem Buch hängen, dessen Titel mir geeignet schien, die Tage am Pool etwas besser gelaunt zu überstehen: "Der Heilige Gral und seine Erben". In den Tagen an der Türkischen Riviera wurde mir das Buch zu einem nahezu ständigen Begleiter und sein Inhalt gefiel mir aus mehrerlei Gründen. Die englischen Autoren Henry Lincoln, Michael Baigent und Richard Leigh hatten in ihrem bereits 1982 zum ersten Mal erschienenen Werk die Legende des Heiligen Grals unter die Lupe genommen und waren nach Aufarbeitung und Vergleich vieler Aufzeichnungen, wissenschaftlich nachweisbarer wie auch hypothetischer Fakten zu einer sehr freimütigen, der christlich-kanonischen Lehre sehr widersprüchlichen Hypothese gekommen, die ihrer Meinung nach den tatsächlichen Inhalt der "Gralsbotschaft" darstellt. In den folgenden Monaten ließen mich meine samstäglichen Aufenthalte in Buchläden immer wieder der Versuchung erliegen, Bücher, die den "Gral" thematisierten, zu kaufen - mein Buchhändler war geschäftsbeflissen sehr kooperativ und nannte mir schon beim Betreten seines Büchertempels die aktuellen Neuerscheinungen der Gralsthematik, was der Bonität meiner Einzelverdiener-Familienvaterkasse zugegebenermaßen nicht immer sehr zuträglich war. Der Mythos vom Heiligen Gral ist in der europäischen Kultur- und Religionsgeschichte ein immer wieder aufflackernder Feuerschein - und dürfte nach der Verfilmung von Dan Browns Roman "The Da Vinci Code", in Deutschland bekannt als "Sakrileg", noch längst nicht erloschen sein. Dan Brown bediente sich beim Schreiben seines Werks sehr ausgiebig bei den Verfassern von "Der Heilige Gral und seine Erben". - Wer beide Bücher gelesen hat, findet die Parallelen sehr schnell. Der Mythos von einer geheimen Botschaft, deren Inhalt die Grundmauern des Christentums erschüttern könnte und die seit Jahrhunderten von einer geheimen Bruderschaft gehütet und weitergegeben wird, hat ein mannigfaltiges Geflecht von Querbeziehungen entwickelt. Neben Verknüpfungen mit den Lehren der Freimaurerlogen, Verbindungen zur Gnosis der Rosenkreuzer[1] und der jüdischen Kabbala, dem angeblichen Schutz des Geheimnisses durch die Tempelritter und wiederum deren Kontrolle durch eine geheime Führungsriege, der "Prieure de Sion", die Meister von Zion, wurden in einer Reihe von Büchern und Verfilmungen aufgearbeitet und mit vielerlei Mutmaßungen, zusätzlichen Hypothesen und allerlei "Halbwahrheiten" ausgeschmückt. Seit Jahrhunderten durchzieht die Gralssage Kunst und Dichtung, werden Gralssucher in Lyrik und Theater beschrieben und heroisiert. Ob alle Wege auf der Suche nach dem Heiligen Gral nur Irrwege sind oder einer davon doch der Richtige - natürlich im Sinne der Suchenden -, dies bleibt der Ansicht der Betroffenen selbst überlassen. Tatsache ist jedoch, dass die Gralsthematik sich mehr und mehr nicht nur der Suche nach einem materiellen Gegenstand, dem Becher oder Pokal, aus dem Jesus am Abend des Passahfestes mit seinen Anhängern den Wein des Abendmahls trank, widmet, sondern sich die Suche mehr und mehr auf einen "Gral" konzentriert, der entweder das tatsächliche geistige Erbe Christi enthält oder das Blut seiner Nachkommenschaft. Ganz ohne das Entwickeln eigener Fragestellungen wird auch dieses Buch allerdings nicht auskommen, doch die Dinge, die Sie lesen werden, sind nach dem heutigen Stand der Geschichtsforschung unbestritten, und die Tatsachen, die ich benenne und wie sie heute an den Städten ihres Daseins anzutreffen sind, sind Fakten. Unumstößlich und ohne weitere Interpre

Produktinformationen

Titel: Die Gralsspur von Calw
Autor:
EAN: 9783955440794
ISBN: 978-3-95544-079-4
Format: Kartonierter Einband
Altersempfehlung: 12 bis 18 Jahre
Herausgeber: Kinzel, Manuela Verlagsgr
Genre: Altertum
Anzahl Seiten: 156
Gewicht: 238g
Größe: H211mm x B148mm x T20mm
Veröffentlichung: 28.08.2017
Jahr: 2017
Auflage: 1., Aufl.
Land: DE