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Die Polenpolitik des Kaiserreichs

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  • 520 Seiten
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Gustav Stresemann erklärte 1917, die Polenfrage werde der Auslöser eines zweiten Weltkriegs sein. Auf den Spuren der Grundlagen fü... Weiterlesen
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Beschreibung

Gustav Stresemann erklärte 1917, die Polenfrage werde der Auslöser eines zweiten Weltkriegs sein. Auf den Spuren der Grundlagen für diese Prognose schildert Hans-Erich Volkmann die preußisch-deutsche Politik gegenüber den Polen im Reich und hinsichtlich eines wieder unabhängigen polnischen Staates. Dabei werden die Widerständigkeit und die Initiativen der Polen in ihrem Kampf um Selbstbehauptung in die Betrachtung einbezogen.Erstmals wird den widersprüchlichen polenpolitischen Plänen der Mittelmächte, den abweichenden Vorstellungen der deutschen Militärs und der Reichsleitung gebührend Aufmerksamkeit geschenkt. Sie trugen dazu bei, dass sich im Verlaufe des Krieges die polnischen Fraktionen im Parlament gegenüber dem Reich entfremdeten - bis hin zur Aufkündigung der Loyalität. Das Fazit des Autors: Die Versuche zur Germanisierung der preußischen Polen mussten ebenso scheitern wie der Plan, einen abhängigen polnischen Staat auf dem im Ersten Weltkrieg besetzten russischen Territorium zu schaffen. Neue Konflikte und Krisen waren absehbar.

Autorentext
Hans-Erich Volkmann, geboren 1938 in Montabaur, Direktor und Professor am Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. Veröffentlichungen u.a.: Die NS-Wirtschaft in Vorbereitung des Krieges, in: Ursachen und Voraussetzungen der deutschen Kriegspolitik, Stuttgart 1979 (= Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 1), S. 177-370; als Hrsg.: Ende des Dritten Reiches - Ende des Zweiten Weltkrieges. Ein perspektivische Rückschau, München, Zürich 1995; als Hrsg. gemeinsam mit Rolf-Dieter Müller: Die Wehrmacht. Mythos und Realität, München 1999.

Klappentext

Gustav Stresemann erklärte 1917, die Polenfrage werde der Auslöser eines zweiten Weltkriegs sein. Auf den Spuren der Grundlagen für diese Prognose schildert Hans-Erich Volkmann die preußisch-deutsche Politik gegenüber den Polen im Reich und hinsichtlich eines wieder unabhängigen polnischen Staates. Dabei werden die Widerständigkeit und die Initiativen der Polen in ihrem Kampf um Selbstbehauptung in die Betrachtung einbezogen.Erstmals wird den widersprüchlichen polenpolitischen Plänen der Mittelmächte, den abweichenden Vorstellungen der deutschen Militärs und der Reichsleitung gebührend Aufmerksamkeit geschenkt. Sie trugen dazu bei, dass sich im Verlaufe des Krieges die polnischen Fraktionen im Parlament gegenüber dem Reich entfremdeten - bis hin zur Aufkündigung der Loyalität. Das Fazit des Autors: Die Versuche zur Germanisierung der preußischen Polen mussten ebenso scheitern wie der Plan, einen abhängigen polnischen Staat auf dem im Ersten Weltkrieg besetzten russischen Territorium zu schaffen. Neue Konflikte und Krisen waren absehbar.

Produktinformationen

Titel: Die Polenpolitik des Kaiserreichs
Untertitel: Prolog zum Zeitalter der Weltkriege
Autor:
EAN: 9783506784339
ISBN: 978-3-506-78433-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Schoeningh Ferdinand GmbH
Genre: Mittelalter
Anzahl Seiten: 520
Gewicht: 979g
Größe: H238mm x B162mm x T43mm
Veröffentlichung: 15.09.2016
Jahr: 2016
Land: DE