Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Chemnitzer Geisterstunde

  • Kartonierter Einband
  • 180 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Auch eine Großstadt blickt auf eine Zeit zurück, in der die Geschichte nicht geschrieben, sondern nur gelebt wurde. Dies ist die W... Weiterlesen
20%
11.50 CHF 9.20
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Altersempfehlung
Hinweis: Dieser Artikel ist für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Auch eine Großstadt blickt auf eine Zeit zurück, in der die Geschichte nicht geschrieben, sondern nur gelebt wurde. Dies ist die Wiege der Sagen, Legenden und Märchen ihrer Bewohner oder der eine Teil der Chemnitzer Geisterstunde. Mit dem Einzug der Moderne sollte dieser Spuk ein Ende haben. Doch weit gefehlt, die Geister leben länger als Menschen. Und es kommen immer neue hinzu. Die Schar der Berg- und Klostergeister wird laufend ergänzt durch die der auserwählten Bürgergeister. Für die Geisterstunde steht das umfangreiche Werk Die Schatzkammern von Chemnitz - Nur eine Saga der uralten Stadt? als Pate zu Buche. Wer also mehr über den Hort und die Quellen der Chemnitzer Geisterschar erfahren möchte, der sehe dort nach oder schaue sich zur Mitternacht den Film Wenn Steine sprechen könnten - unentdecktes Chemnitz an. Der Autor beginnt mit seinem Gedicht Die Heinzelmännchen zu Chemnitz , das sich an die Fassung Die Heinzelmännchen zu Köln von August Kopisch (1836) anlehnt und aufzeigen soll, dass diese geheimnisvollen Hausgeister nicht ausgestorben sind, nachdem sie aus Köln vertrieben wurden. Auch er, der in Chemnitz eine neue Heimat fand, träumte einst als Kind in seinen Schlesischen Märchenstunden davon, als Heinzel zu wirken, doch glitten später er und seine Wichtelkameraden ebenfalls auf gestreuten Erbsen aus, wo auch immer sie es versuchten. So bleibt für den Rest eine Prosaerzählung, genauso wie einst zu Köln. Es heißt freilich, je geistreicher die Bürgerschaft daher kommt, desto besser geht es ihrer Kommune. Jedenfalls gibt es dafür aktuelle Beispiele. Somit muss man sich nicht wundern, wenn der Zeiger der Geisterstunde nicht auf halbem Wege stehen bleibt, sondern auch den jüngeren Zeitgeist einbezieht.

Autorentext
Hans-Dieter Langer: Dr. Hans-Dieter Langer studierte Physik an der TU Dresden, promovierte an der damaligen TH Ilmenau und habilitierte sich an der Technischen Universität Chemnitz, wo er auch als Hochschullehrer tätig war. Der Autor betreibt noch heute eine private Forschung. Im Rahmen dieser Tätigkeit realisierte er touristische Projekte und eröffnete unter anderem am 15. Januar 1999 die unterirdischen Gewölbegänge im Kaßberg zu Chemnitz. Sein Forschungsgebiet bezeichnet er als Siedlungsphysik. Er hat seine Ergebnisse zu bemerkenswerten Natur- und Siedlungsphänomenen bereits in zahlreichen Zeitschriftenbeiträgen, Vorträgen, Ausstellungen und im Internet (www.drhdl.de) publiziert. Seine Bücher und ein unterhaltsamer Dokumentarfilm unterstreichen sein besonderes Interesse an historischen, archäologischen und bauarchäologischen Themen, wobei er sich vor allem auf die Chemnitzer Region konzentriert, die ja auch mit seinem "Haus Ellen" und dem "Projekt Neutronengarten" in Niederwiesa seine neue Heimat geworden ist.

Klappentext

Auch eine Großstadt blickt auf eine Zeit zurück, in der die Geschichte nicht geschrieben, sondern nur gelebt wurde. Dies ist die Wiege der Sagen, Legenden und Märchen ihrer Bewohner ... oder der eine Teil der Chemnitzer Geisterstunde. Mit dem Einzug der Moderne sollte dieser Spuk ein Ende haben. Doch weit gefehlt, die Geister leben länger als Menschen. Und es kommen immer neue hinzu. Die Schar der Berg- und Klostergeister wird laufend ergänzt durch die der auserwählten Bürgergeister. Für die Geisterstunde steht das umfangreiche Werk "Die Schatzkammern von Chemnitz - Nur eine Saga der uralten Stadt?" als Pate zu Buche. Wer also mehr über den Hort und die Quellen der Chemnitzer Geisterschar erfahren möchte, der sehe dort nach oder schaue sich zur Mitternacht den Film "Wenn Steine sprechen könnten - unentdecktes Chemnitz" an. Der Autor beginnt mit seinem Gedicht "Die Heinzelmännchen zu Chemnitz", das sich an die Fassung "Die Heinzelmännchen zu Köln" von August Kopisch (1836) anlehnt und aufzeigen soll, dass diese geheimnisvollen Hausgeister nicht ausgestorben sind, nachdem sie aus Köln vertrieben wurden. Auch er, der in Chemnitz eine neue Heimat fand, träumte einst als Kind in seinen Schlesischen Märchenstunden davon, als Heinzel zu wirken, doch glitten später er und seine Wichtelkameraden ebenfalls auf gestreuten Erbsen aus, wo auch immer sie es versuchten. So bleibt für den Rest eine Prosaerzählung, genauso wie einst zu Köln. Es heißt freilich, je geistreicher die Bürgerschaft daher kommt, desto besser geht es ihrer Kommune. Jedenfalls gibt es dafür aktuelle Beispiele. Somit muss man sich nicht wundern, wenn der Zeiger der Geisterstunde nicht auf halbem Wege stehen bleibt, sondern auch den jüngeren Zeitgeist einbezieht.

Produktinformationen

Titel: Chemnitzer Geisterstunde
Autor:
EAN: 9783734739033
ISBN: 978-3-7347-3903-3
Format: Kartonierter Einband
Altersempfehlung: 12 bis 15 Jahre
Herausgeber: Books On Demand
Genre: Vorlesebücher, Märchen, Sagen, Reime & Lieder
Anzahl Seiten: 180
Gewicht: 197g
Größe: H190mm x B118mm x T15mm
Jahr: 2014