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Staatssekretär Wilhelm Stuckart und die Judenpolitik

  • Fester Einband
  • 534 Seiten
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Beschreibung

Der Staatssekretär im Reichsministerium des Innern Wilhelm Stuckart (1902-1953) war einer der wichtigsten juristischen Interpreten und Legitimatoren des NS-Staates. Als Mit-Autor der Nürnberger Rassegesetze goss er dessen biologistische Grundlagen in Gesetze und begleitete später die Vorbereitungen zum Genozid. Im Frühjahr 1942 vertrat er auf der Endlösungskonferenz am Wannsee sein Ressort. Nach dem Krieg gehörte Stuckart zu den Schöpfern der Legende von der "sauberen Verwaltung", die sich den rassistischen Ansprüchen der NS-Machthaber widersetzt habe. Die biographische Auseinandersetzung mit Stuckart belegt nicht nur die prägende Funktion von führenden Juristen in der NS-Verwaltung, sie untersucht auch die Rolle der Innenverwaltung und ihre Mitwirkung am Genozid. Hans-Christian Jasch ist für seine Arbeit mit dem Richard-Schmid-Preis für Justizgeschichte 2012 des Forums Justizgeschichte ausgezeichnet worden.

Autorentext

Christian Jasch, geboren 1973, Jurist, Regierungsdirektor im Bundesministerium des Innern, arbeitete von 2007 bis 2011 als entsandter nationaler Experte bei der Europäischen Kommission in Brüssel.

Produktinformationen

Titel: Staatssekretär Wilhelm Stuckart und die Judenpolitik
Untertitel: Der Mythos von der sauberen Verwaltung
Autor:
EAN: 9783486703139
ISBN: 978-3-486-70313-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Gruyter, de Oldenbourg
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 534
Gewicht: 929g
Größe: H241mm x B169mm x T38mm
Veröffentlichung: 09.02.2012
Jahr: 2012
Land: DE

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