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Psychoonkologie

  • Kartonierter Einband
  • 212 Seiten
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Die inhaltliche Basis fUr das hier vorliegende Buch bilden meine jetzt fast IOjiihrige Erfahrung in der Begleitung Krebskranker al... Weiterlesen
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Beschreibung

Die inhaltliche Basis fUr das hier vorliegende Buch bilden meine jetzt fast IOjiihrige Erfahrung in der Begleitung Krebskranker als psychosomatisch und psychoanalytisch tiitiger Arzt und eine em pirische Studie zur Atiologie, Prognose und Nachsorge des Mammakarzinoms. Zielsetzung war der Versuch, im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise in der Medizin schulmedizinisch-naturwissenschaft liche als auch psychosomatisch-psychoanalytische Erkenntnisse mit dem Laiensystem, d. h. der subjektiven Krankheits- und Ge sundheitstheorie des betroffenen Krebskranken in Verbindung zu bringen. Es find en gesamtgesellschaftliche Faktoren, insbesondere die Lei densunfahigkeit betreffend, somatische Grundvoraussetzungen von Krebserkrankungen, die Beziehung zwischen Personlichkeit und Krankheitsverarbeitung bzw. -verlauf und die Arzt-Patient Beziehung bei der Betreuung Krebskranker Beriicksichtigung. Die Ergebnisse der hier vorliegenden Studie, aber auch die ge sammelten Erfahrungen im Kontakt mit Krebskranken haben zu der Erkenntnis gefUhrt, daB nicht nur die Lebensqualitiit, son dem auch der Krankheitsverlauf, die Uberlebensdauer betref fend von Personlichkeitsfaktoren und der Art der Krankheitsver arbeitung abhiingig sein konnen. Hier liegen Ansiitze fUr eine ge zielte psychosoziale Nachsorge.

Inhalt

1 Einleitung.- 1.1 Onkologie und Zeitgeist.- 1.2 Wissenschaftstheoretische Standortbestimmung.- 1.3 Medizingeschichte.- 2 Psychoonkologische Forschung.- 2.1 Problematik und Stand psychoonkologischer Forschung.- 2.2 Retrospektive Studien.- 2.3 Verlaufsstudien.- 2.4 Prädiktive Studien.- 2.5 Prospektive Studien.- 2.6 Tierexperimentelle Studien.- 3 Das Mammakarzinom aus somatoonkologischer und psychoonkologischer Sicht.- 3.1 Vorbemerkung.- 3.2 Patientinnen mit einem Mammakarzinom aus somatoonkologischer Sicht.- 3.2.1 Epidemiologie.- 3.2.2 Risikofaktoren.- 3.2.3 Ätiologie und Pathogenese.- 3.2.3.1 Genetische Prädisposition.- 3.2.3.2 Virustheorie.- 3.2.3.3 Endokrinologische Aspekte.- 3.2.3.4 Immunologische Aspekte.- 3.2.3.5 Ionisierende Strahlen.- 3.2.4 Prognose.- 3.2.5 Prognosekriterien.- 3.3 Das Mammakarzinom aus psychoonkologischer Sicht.- 3.3.1 Psychosomatische, soziosomatische und somatopsychische Aspekte beim Mammakarzinom.- 3.3.2 Psychoonkologische Studien.- 3.4 Empirische Studie.- 3.4.1 Die Untersuchung und ihre Grundhypothesen.- 3.4.2 Stichprobe und Kontrollgruppe.- 3.4.3 Aufbau und Methodik.- 3.4.4 Daten der Kollektive.- 3.5 Äußere und atmosphärische Bedingungen und methodische Probleme der Studie.- 3.6 Ergebnisse und Diskussion.- 3.6.1 Das Interview.- 3.6.2 Grunddatensammlung.- 3.6.2.1 Vergleich objektiver Daten (Gesamtkarzinomgruppe - Gesamtkontrollgruppe).- 3.6.2.2 Vergleich objektiver und subjektiver Daten (Mammakarzinompatientinnen mit und ohne Rezidiv).- 3.6.2.3 Vergleich objektiver und subjektiver Daten (prä- und postmenopausale Mammakarzinompatientinnen).- 3.6.3 Life-events.- 3.6.3.1 Methode der Life-event-Erhebung.- 3.6.3.2 Ergebnisse der Life-event-Erhebung.- 3.6.3.3 Diskussion der Ergebnisse der Life-event-Untersuchung.- 3.6.4 Sprachanalytisches Verfahren (Kontentanalyse nach Gottschalk u. Gleser 1969) zur qualitativen und quantitativen Erfassung der Affekte Angst und Aggressivität.- 3.6.4.1 Zur Methodik des Gottschalk u. Gleser-Verfahrens.- 3.6.4.2 Aggressivität bei Patientinnen mit einem Mammakarzinom.- 3.6.4.3 Angst bei Patientinnen mit einem Mammakarzinom.- 3.6.5 Quantitative und qualitative Erfassung von Abwehrmechanismen bei Mammakarzinompatientinnen.- 3.6.6 Die Holtzman-Inkblot-Technik (HIT).- 3.6.6.1 Methodik und Hypothesen.- 3.6.6.2 Ergebnisse und Diskussion.- 3.6.7 Gießen-Test (Selbstbild, Idealselbstbild).- 3.6.7.1 Methode und Hypothesen.- 3.6.7.2 Ergebnisse und Diskussion.- 3.7 Zusammenfassung und Diskussion der Gesamtergebnisse.- 3.7.1 Zusammenfassung.- 3.7.2 Diskussion.- 3.8 Amazonen-Pelikan-Komplex - Psychodynamische Überlegungen zum Mammakarzinom mit "psychosozialen Kofaktoren".- 4 Die Betreuung von Krebskranken.- 4.1 Vorsorge.- 4.2 Aufklärung.- 4.3 Grenzen und Möglichkeiten der Betreuung Krebskranker ("Nachsorge").- 5 Die Arzt-Patient-Beziehung und subjektive Krankheitstheorie.- 6 Organwahl, Körperbesetzung und reaktives Geschehen auf körperliche Versehrtheit.- 6.1 Organwahl und sekundäre Symbolisierung.- 6.2 Die psychophysische Bedeutung der weiblichen Brust.- 6.2.1 Die Bedeutung der Brust für die Frau.- 6.2.2 Die Brust in ihrer Symbolik.- 6.2.3 Die Bedeutung der Brust für das Kind (entwicklungspsychologische Aspekte).- 6.2.4 Die Bedeutung der weiblichen Brust für den Mann.- 6.2.4.1 Wiederfindung des ersten erotischen Objektes.- 6.2.4.2 Brustneid und Ambivalenz.- 6.2.4.3 Patriarchalische Vorherrschaft in der Psychoanalyse und medizinischnaturwissenschaftlichen Lehre.- 6.3 Konsequenzen für die Arzt-Patient-Beziehung - somatische Primärtherapie und Nachsorge.- 7 Literatur.

Produktinformationen

Titel: Psychoonkologie
Untertitel: Krebserkrankungen aus psychosomatisch-psychoanalytischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung des Mammakarzinoms
Autor:
EAN: 9783540135111
ISBN: 978-3-540-13511-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 212
Gewicht: 365g
Größe: H200mm x B250mm x T12mm
Jahr: 1986