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"Der Arme Heinrich": Lepra - Strafe oder Prüfung Gottes?

  • Kartonierter Einband
  • 24 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Universität Basel, S... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Universität Basel, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Prolog beginnt Hartmann von Aue seine "legendenhafte" Erzählung "Der Arme Heinrich". In einem Leben geprägt von Anerkennung und Wohlstand erhält der Protagonist Heinrich eine Hiobsbotschaft, die sein bisheriges Leben schlagartig ändert. Er erkrankt an der Lepra, welche als gefürchtete Krankheit ein wiederkehrendes Motiv in der mittelalterlichen Literatur darstellt. Beispiele dafür liefern die Amicus und Amelius Legende oder die Silvesterlegende . Das Grundmotiv von Aussatz und Aussatzheilung findet sich in beiden Legenden, wie auch im Armen Heinrich wieder. Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Ursache für die Erkrankung Heinrichs an Hand der Aussagen im Text zu ermitteln. Welche Funktion die Lepra im Werk hat, lässt sich mit Hilfe zweier kontroverser Interpretationsansätze diskutieren. Hierbei kann die Lepra entweder als verdiente Strafe oder als unverschuldete Prüfung Gottes betrachtet werden . Handelt es sich um eine Strafe, so muss geklärt werden, was Heinrich sich hat zu schulden kommen lassen, um den göttlichen Zorn auf sich zu ziehen. Betrachtete man die Lepra als Prüfung Gottes, sind vor allem die von Hartmann angeführten Parallelen zur biblischen Gestalt Hiob von entscheidender Wichtigkeit. Inhalt 1. Einleitung 1 1.1 Zur Person Hartmanns von Aue 1 1.2 Zu seinem Werk "Der Arme Heinrich" 1 2. Der Arme Heinrich 2 2.1 Charakterisierung des Protagonisten 2 3. Die Lepra als Strafe Gottes 3 3.1 Schuld und Strafe 3 4. Heinrichs Reaktion 4 4.1 Hilfesuche bei den Ärzten 4 4.2 Isolation und Einsicht auf dem Hof 5 4.3 Erste Indizien für die Lepra-Strafe-These 6 5. Aussicht auf Heilung 6 5.1 Das Opferangebot des Mädchens 6 5.2 Resümee zu Heinrichs Schuld 7 6. Kritik an dieser Argumentation 7 7. Die Lepra als Prüfung Gottes 8 7.1 Vergleiche mit dem biblischen Hiob 8 7.2 In Salerno - Heinrichs Wandlung 9 7.3 Die göttliche Heilung 11 7.4 Stärkstes Indiz für die Lepra-Prüfung-These 12 8. Kritik an dieser Argumentation 13 8.1 Weiterführende Interpretation 14 9. Fazit 15 10. Literaturverzeichnis 16

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1, Universität Basel, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Prolog beginnt Hartmann von Aue seine "legendenhafte" Erzählung "Der Arme Heinrich". In einem Leben geprägt von Anerkennung und Wohlstand erhält der Protagonist Heinrich eine Hiobsbotschaft, die sein bisheriges Leben schlagartig ändert. Er erkrankt an der Lepra, welche als gefürchtete Krankheit ein wiederkehrendes Motiv in der mittelalterlichen Literatur darstellt. Beispiele dafür liefern die Amicus und Amelius Legende oder die Silvesterlegende . Das Grundmotiv von Aussatz und Aussatzheilung findet sich in beiden Legenden, wie auch im Armen Heinrich wieder. Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Ursache für die Erkrankung Heinrichs an Hand der Aussagen im Text zu ermitteln. Welche Funktion die Lepra im Werk hat, lässt sich mit Hilfe zweier kontroverser Interpretationsansätze diskutieren. Hierbei kann die Lepra entweder als verdiente Strafe oder als unverschuldete Prüfung Gottes betrachtet werden . Handelt es sich um eine Strafe, so muss geklärt werden, was Heinrich sich hat zu schulden kommen lassen, um den göttlichen Zorn auf sich zu ziehen. Betrachtete man die Lepra als Prüfung Gottes, sind vor allem die von Hartmann angeführten Parallelen zur biblischen Gestalt Hiob von entscheidender Wichtigkeit. Inhalt 1. Einleitung11.1 Zur Person Hartmanns von Aue 11.2 Zu seinem Werk "Der Arme Heinrich"12. Der Arme Heinrich22.1 Charakterisierung des Protagonisten23. Die Lepra als Strafe Gottes33.1 Schuld und Strafe34. Heinrichs Reaktion44.1 Hilfesuche bei den Ärzten44.2 Isolation und Einsicht auf dem Hof54.3 Erste Indizien für die Lepra-Strafe-These65. Aussicht auf Heilung65.1 Das Opferangebot des Mädchens65.2 Resümee zu Heinrichs Schuld76. Kritik an dieser Argumentation77. Die Lepra als Prüfung Gottes87.1 Vergleiche mit dem biblischen Hiob87.2 In Salerno - Heinrichs Wandlung97.3 Die göttliche Heilung117.4 Stärkstes Indiz für die Lepra-Prüfung-These128. Kritik an dieser Argumentation138.1 Weiterführende Interpretation149. Fazit1510. Literaturverzeichnis16

Produktinformationen

Titel: "Der Arme Heinrich": Lepra - Strafe oder Prüfung Gottes?
Untertitel: Eine theoretische Abhandlung zur Bedeutung der Lepra im Werk Hartmanns von Aue "Der Arme Heinrich"
Autor:
EAN: 9783640892983
ISBN: 978-3-640-89298-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 24
Gewicht: 46g
Größe: H211mm x B147mm x T15mm
Jahr: 2011
Auflage: 1. Auflage.