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Handlungsorientierte Seniorenbildung

  • Kartonierter Einband
  • 240 Seiten
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Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, einen - gewiß nicht voll ständigen - Überblick über innovative Tendenzen und Formen... Weiterlesen
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Beschreibung

Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, einen - gewiß nicht voll ständigen - Überblick über innovative Tendenzen und Formen der Weiter bildung fiir Ältere zu liefern, aktuellen Bedürfnislagen älterer Menschen in Sachen Bildung auf die Spur zu kommen, die psychosozialen Grundlagen fiir die Artikulation bzw. fiir die Nicht-Äußerung von Interessen zu hinter fragen und mögliche konzeptionelle Ptobleme bei einer geplanten prakti schen Umsetzung neuartiger Ansätze zu erörtern. Auswahlkriterium bei der Darstellung existierender Projekte der Seniorenbildung war dabei die Frage, inwieweit sie dem Ziel gewidmet sind, Handlungskompetenz zu erhalten und zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu fördern, also lebens gestaltende Fähigkeiten sowohl für' s einzelne Subjekt als auch für die Gesellschaft zu erschließen: dies verstehen wir unter dem Begriff -handlungsorientierte Seniorenbildung-. In dieser Zielsetzung und ihrem sich daraus ergebenden Aufbau verdankt unsere Studie ihr Zustandekommen dem Interesse des Amtes fiir Berufs und Weiterbildung der Behörde fiir Schule, Jugend und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg an einer konzeptionellen Erweiterung und Verbesserung des Bildungsangebotes fiir SeniorInnen in Hamburg. Der dar aus resultierende Auftrag ermöglichte den Versuch, die bestehende Theorie und Praxis der handlungs orientierten Seniorenbildung genauer zu betrachten und zu durchdenken. Namentlich Frau Dr. Dorothea Schreiber gilt unser Dank fiir die Ermöglichung unserer Arbeit und fiir die vielfältigen Formen von Unterstützung, die sie uns zukommen ließ.

Klappentext

Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, einen - gewiß nicht voll­ ständigen - Überblick über innovative Tendenzen und Formen der Weiter­ bildung fiir Ältere zu liefern, aktuellen Bedürfnislagen älterer Menschen in Sachen Bildung auf die Spur zu kommen, die psychosozialen Grundlagen fiir die Artikulation bzw. fiir die Nicht-Äußerung von Interessen zu hinter­ fragen und mögliche konzeptionelle Ptobleme bei einer geplanten prakti­ schen Umsetzung neuartiger Ansätze zu erörtern. Auswahlkriterium bei der Darstellung existierender Projekte der Seniorenbildung war dabei die Frage, inwieweit sie dem Ziel gewidmet sind, Handlungskompetenz zu erhalten und zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu fördern, also lebens­ gestaltende Fähigkeiten sowohl für' s einzelne Subjekt als auch für die Gesellschaft zu erschließen: dies verstehen wir unter dem Begriff -handlungsorientierte Seniorenbildung-. In dieser Zielsetzung und ihrem sich daraus ergebenden Aufbau verdankt unsere Studie ihr Zustandekommen dem Interesse des Amtes fiir Berufs­ und Weiterbildung der Behörde fiir Schule, Jugend und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg an einer konzeptionellen Erweiterung und Verbesserung des Bildungsangebotes fiir SeniorInnen in Hamburg. Der dar­ aus resultierende Auftrag ermöglichte den Versuch, die bestehende Theorie und Praxis der handlungs orientierten Seniorenbildung genauer zu betrachten und zu durchdenken. Namentlich Frau Dr. Dorothea Schreiber gilt unser Dank fiir die Ermöglichung unserer Arbeit und fiir die vielfältigen Formen von Unterstützung, die sie uns zukommen ließ.



Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, einen - gewiß nicht voll­ ständigen - Überblick über innovative Tendenzen und Formen der Weiter­ bildung fiir Ältere zu liefern, aktuellen Bedürfnislagen älterer Menschen in Sachen Bildung auf die Spur zu kommen, die psychosozialen Grundlagen fiir die Artikulation bzw. fiir die Nicht-Äußerung von Interessen zu hinter­ fragen und mögliche konzeptionelle Ptobleme bei einer geplanten prakti­ schen Umsetzung neuartiger Ansätze zu erörtern. Auswahlkriterium bei der Darstellung existierender Projekte der Seniorenbildung war dabei die Frage, inwieweit sie dem Ziel gewidmet sind, Handlungskompetenz zu erhalten und zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu fördern, also lebens­ gestaltende Fähigkeiten sowohl für' s einzelne Subjekt als auch für die Gesellschaft zu erschließen: dies verstehen wir unter dem Begriff -handlungsorientierte Seniorenbildung-. In dieser Zielsetzung und ihrem sich daraus ergebenden Aufbau verdankt unsere Studie ihr Zustandekommen dem Interesse des Amtes fiir Berufs­ und Weiterbildung der Behörde fiir Schule, Jugend und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg an einer konzeptionellen Erweiterung und Verbesserung des Bildungsangebotes fiir SeniorInnen in Hamburg. Der dar­ aus resultierende Auftrag ermöglichte den Versuch, die bestehende Theorie und Praxis der handlungs orientierten Seniorenbildung genauer zu betrachten und zu durchdenken. Namentlich Frau Dr. Dorothea Schreiber gilt unser Dank fiir die Ermöglichung unserer Arbeit und fiir die vielfältigen Formen von Unterstützung, die sie uns zukommen ließ.

Inhalt
A Programmatische Bemerkungen zu einer handlungsorientierten Seniorenbildung.- 1. Bildung als primäre Sozialisation.- 2. Bildung als sekundärer Sozialisationsprozeß.- 3. Bildung in der dritten Lebensphase.- 4. Ziele und Formen der Altenbildung.- 5. Handlungsorientiertes Lernen im Alter.- 6. Philosophie einer handlungsorientierten Geragogik.- 7. Die gesellschaftspolitische Relevanz.- B Modellprojekte.- 1. Wissenschaftliche Altenbildung.- 1.1 Die Entwicklung der wissenschaftlichen Altenbildung in der Bundesrepublik Deutschland.- 1.2 BANA Das Berliner Modell: Ausbildung für nachberufliche Arbeitsbereiche.- 1.2.1 Konzept und Organisation.- 1.2.2 Praxis und Entwicklung.- 1.2.3 Leistungen, Probleme und Perspektiven.- 1.3 Das weiterbildende Polen-Studium der Berliner Akademie für weiterbildende Studien e.V.- 1.3.1 Entstehung und Programmatik.- 1.3.2 Organisation und Curriculum.- 1.4 Das Dortmunder Modell.- 1.4.1 Entstehungsgeschichte und Spezifika.- 1.4.2 Studienorganisation.- 1.4.3 Bildungsprozesse.- 1.5 Das Studienzentrum Wehrda.- 1.6 Entwicklung und Stand des Seniorenkollegs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.- 1.6.1 Vor der Wende.- 1.6.2 Nachder Wende.- 2. Bildung im Dienst von Lebensbewältigung und Lebenszufriedenheit.- 2.1 Das Projekt Freizeitinitiativen zwischen Arbeit und Ruhestand (ZWAR).- 2.1.1 Entstehungsgeschichte.- 2.1.2 Das Konzept.- 2.1.3 Die Struktur von ZWAR.- 2.2 Die Akademie für Ältere in Heidelberg.- 2.3 Harburger Alternativen (HARALT).- 3. Das Konzept Erfahrungswissen nutzen.- 3.1 Der Projektverbund Erfahrungswissen älterer Menschen nutzen.- 3.2 Werkhaus Anti-Rost.- 3.2.1 Die Werkstätten.- 3.2.2 Der Handwerker-Dienst.- 3.2.3 Internationale Begegnungen.- 3.3 Seniorenwerkstätten.- 3.3.1. Die Senioren-Werkstatt im Caritas-Zentrum Haar-Trudering.- 3.3.2 Senioren-Werkstatt der Evangelischen Kreuzgemeinde Frankfurt.- 3.3.3 Seniorenwerkstatt Köln-Porz.- 3.4 Wissensbörsen.- 3.5 Beratungsprojekte.- 3.5.1 Expertinnen-Beratungsnetz.- 3.5.1.1 Hamburg.- 3.5.1.2 Berlin.- 3.5.2 I.K.A.R.U.S.- 3.5.3 Der Senior Experten Service (SES).- 3.5.4 ALT HILFT JUNG e.V..- 3.5.5 Aktion Rentner helfen jungen Unternehmern e.V..- 3.5.6 Hamburger Senioren helfen jungen Unternehmern e.V..- 3.5.7 bbd Berliner Beratungsdienst e.V..- 3.5.8 ALT HILFT JUNG Beratungsstelle Dresden.- 3.5.9 Aktivsenioren Bayern e.V..- 3.5.10 Der Senior-Partner-Dienst Handwerk.- 3.5.11 Senioren helfen Junioren.- 3.6 Andere Projekte, die Erfahrungswissen nutzen.- 3.6.1 Die Kompanie des guten Willens in Hagen.- 3.6.2 Tätiger Lebensabend.- 4. Historische Bildung von und für Seniorinnen.- 5. Die Seniorengenossenschaften in Baden-Württemberg.- 6. Das bundesweite Modellprojekt Seniorenbüro.- 7. Vorruhestand in den Neuen Bundesländern.- 7.1 Allgemeine Lage.- 7.2 JAHRESRINGE e.V. Verband für Vorruhestand und aktives Alter.- 8. Projekte in Europa.- 8.1 Niederlande.- 8.2 Belgien.- 8.3 Großbritannien.- 8.3.1 Age Works.- 8.3.2 REACH.- 8.3.3 Beth Johnson Foundation.- 8.3.4 The Dark House Venture in Liverpool.- 8.4 Spanien.- 8.5 Frankreich.- 8.6 EURAG Bund für die ältere Generation Europas.- C Das Konzept »Erfahrungswissen nutzen«.- 1. Überlegungen zu einem erweiterten Bildungsbegriff.- 2. Psychosoziale Grundlagen des »Verrentungsschocks« und ähnlicher Erscheinungen.- 3. Die Funktion der Bildung bei der Bewältigung von biographischen Brüchen.- 4. Bildung als Leistungsmaßstab, Statussymbol und Lernbarriere.- 5. Das Werkhaus-Konzept.- 6. Bedarfserhebung.- 6.1 Methodische Bemerkungen zur Auswertung der qualitativen Interviews.- 6.2 Gespräche mit potentiellen Nutzerinnen.- 6.2.1 Beschreibung der Gruppe der Interviewten.- 6.2.2 Erwartungen und Pläne für den Ruhestand und seine Realität.- 6.2.3 Das Verhältnis zur Bildung.- 6.2.4 Hindernisse für die Nutzung von Bildungsangeboten.- 6.2.4.1 Psychische Barrieren.- 6.2.4.2 Zweifel an der Sinnhaftigkeit von Bildung.- 6.2.4.3 Zeiten und Orte.- 6.2.5 Reaktionen auf das Werkhaus-Konzept.- 6.3 Resümee in sieben Thesen.- 6.4 Gesprächsleitfaden Seniorinnen-Interview.- D Konzeptionelle Überlegungen, praktische Probleme und mögliche Tätigkeitsfelder.- 1. Selbstorganisation versus Bevormundung?.- 2. Das Verhältnis der Generationen in der Altenbildung.- 3. Konzeptionelle Konsequenzen.- 4. Ehrenamtlichkeit und Konkurrenz.- 5. Umweltschutz als mögliches Tätigkeitsfeld.- 6. Interkulturelle Geragogik.- 6.1 Wie könnte eine sinnvolle geragogische Intervention zugunsten alter Migrantinnen aussehen?.- 6.2 Scheinbare Probleme und übersehene Schwierigkeiten.- 6.3 Fazit und Ausblick.- Literatur.

Produktinformationen

Titel: Handlungsorientierte Seniorenbildung
Untertitel: Modellprojekte: Konzeptionelle Überlegungen - praktische Beispiele
Schöpfer:
EAN: 9783322959843
ISBN: 978-3-322-95984-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialw.
Genre: Sozialwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 240
Gewicht: 313g
Größe: H211mm x B151mm x T17mm
Jahr: 2012
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1994