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Handbuch des Persönlichkeitsrechts

  • Leinen-Einband
  • 1227 Seiten
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Beschreibung

Dieses neue Werk behandelt erstmalig in der Rechtsliteratur alle Fragen des Persönlichkeitsrechts in einer umfassenden systematischen Darstellung. Ausgehend von den Grundlagen des Persönlichkeitsrechts und seiner Bedeutung in der Rechtsordnung werden sämtliche verfassungsrechtlichen, zivilrechtlichen und strafrechtlichen Implikationen dieses wichtigen Rechtsgutes dargestellt. Im Vordergrund steht dabei der zivilrechtliche Schutz, der von den grundrechtlichen Wurzeln des Rechts allerdings kaum zu trennen ist. Eingehend dargestellt werden die einzelnen Persönlichkeitsrechte, wie das Recht am eigenen Bild, das Namensrecht, das Urheberpersönlichkeitsrecht, das Recht an der eigenen Stimme und am eigenen Lebensbild, die jeweils enge Berührungspunkte mit dem im Schadensersatzrecht immer wieder herangezogenen allgemeinen Persönlichkeitsrecht aufweisen. Ein wichtiger Teil der Darstellung widmet sich den Grenzen des Persönlichkeitsrechts, wie etwa der Meinungs- und Pressefreiheit und der Kunstfreiheit, wo es in den Praxisfällen immer wieder zu schwierigen Abwägungsfragen mit dem Persönlichkeitsrecht kommt und jeweils die Grenzen der Grundrechte gezogen werden müssen im Wege einer umfassenden Güterabwägung. Eine entscheidende Rolle spielen u.a. auch das aus der Europäischen Menschenrechtskonvention zunehmend auch von deutschen Gerichten abgeleitete Persönlichkeitsrecht und die Grenzen des Persönlichkeitsrechts Verstorbener (Postmortales Persönlichkeitsrecht). In einem eigenständigen Teil werden auch die Probleme des Persönlichkeitsrechts im Rechtsverkehr angesprochen, indem die heutzutage in der Medienindustrie üblichen Verträge dargestellt werden (Künstlerexklusivverträge, Sportlerverträge, Interviewverträge, Merchandisingverträge, Werbeverträge usw.). Schließlich wird das Persönlichkeitsrecht der wichtigsten Rechtsordnungen im Ausland dargestellt, zu denen es in der Praxis häufig Überschneidungen gibt. - Grundlagen des Persönlichkeitsrechts - Das Persönlichkeitsrecht im Rahmen der Rechtsordnung - Die einschlägigen Grundrechtsnormen - Die besonderen Persönlichkeitsrechte - Das Recht an sonstigen Persönlichkeitsmerkmalen - Das allgemeine Persönlichkeitsrecht - Ehrenschutz - Kommunikationsfreiheit - Sonstige Einschränkungen (Pressefreiheit, Kunstfreiheit) - Persönlichkeitsrechtliche Verfügungen in Verträgen der Unterhaltungsindustrie - Werbe- und Merchandisingsverträge - Die Vermarktung der Privatsphäre - Zivilrechtliche Rechtsfolgen und ihre Durchsetzung - Verfahrensrechtliche Fragen - Grenzüberschreitende Persönlichkeitsrechtsverletzung - Fragen des Europäischen Rechts - Völkerrecht - Persönlichkeitsschutz in ausländischen Rechtsordnungen Herausgeber und Autoren lesen sich wie das "Who is Who" des Persönlichkeitsrechts und des ihm verwandten Presserechts. Sie zählen je auf ihrem Gebiet der Wissenschaft (Götting), der Anwaltschaft (Schertz) und der Justiz (Seitz) zu den namhaftesten der führenden Vertreter des Persönlichkeitsrechts. Auch die weiteren Autoren sind alle exzellente Spezialisten, die sich jeweils durch zahlreiche Veröffentlichungen einen Namen auf dem Gebiet gemacht haben. Zu ihnen zählen u.a.: Dr. Brändel, Prof. Dr. Beuthien, Prof. Dr. Castendyk, Prof. Dr. Garstka, Prof. Dr. Ladeur, VorsRiBGH Dr. Müller, RiOLG Dr. Spangler, Prof. Dr. Vesting, Dr. Wanckel.Für Rechtanwälte, Richter, Justitiare von Medienunternehmen sowie für alle, die mit dem Presse- und Medienrecht befasst sind.

Autorentext
Dr. Christian Schertz, geboren 1966, ist Medienanwalt. Er unterrichtet Medienrecht an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg sowie der TU Dresden.