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Das Klavier als Mittel gesellschaftspolitischer Distinktion

  • Kartonierter Einband
  • 312 Seiten
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Das Klavier als "Alleskönner" feierte in Europa ab dem späten 18. Jahrhundert einen fulminanten Aufstieg. Seine Wirkung ... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Klavier als "Alleskönner" feierte in Europa ab dem späten 18. Jahrhundert einen fulminanten Aufstieg. Seine Wirkung auf das bürgerlich-politische Leben war tief greifend. Durch die vielseitige Einsetzbarkeit förderte das Klavier maßgeblich die Musikkultur in den politischen Herrschaftszentren London und Berlin. Im Sinne des erweiterten Bourdieuschen Kulturbegriffs orientiert sich die Untersuchung des Klaviers als Herrschaftsinstrument am ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapital. Historisch anschaulich wird der Eintritt in die industrielle Gesellschaft und der Übergang der Musik aus dem intimen Bereich der agrarischen Gesellschaft in eine breite Öffentlichkeit an den Fallbeispielen Broadwood und Bechstein beschrieben und interpretiert. Hierbei werden die Rollen der beiden Unternehmensgründer detailliert beleuchtet, die als Promotoren eines wirkungsvollen Beziehungsdreiecks aus Produzenten, Künstlern und Konsumenten fungierten. Mit der Klaviermusik in den beiden untersuchten Ländern wurden bewusst Grenzen gezogen, um sozialen Gegensätzen eine kulturelle Legitimation zu geben.

Autorentext

Der Autor: Hagen W. Lippe-Weißenfeld, geboren 1975; Banklehre, Studien der Wirtschafts- und Politikwissenschaft in Berlin; parallel zur Tätigkeit als selbständiger Unternehmer Gründungsforschung zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit speziellem Fokus auf manufakturelle Betriebe; ab 2004 Managementtätigkeit im Marketing und Vertrieb der C. Bechstein Pianofortefabrik AG und der KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH; 2006 Promotion an der Freien Universität Berlin.



Klappentext

Das Klavier als «Alleskönner» feierte in Europa ab dem späten 18. Jahrhundert einen fulminanten Aufstieg. Seine Wirkung auf das bürgerlich-politische Leben war tief greifend. Durch die vielseitige Einsetzbarkeit förderte das Klavier maßgeblich die Musikkultur in den politischen Herrschaftszentren London und Berlin. Im Sinne des erweiterten Bourdieuschen Kulturbegriffs orientiert sich die Untersuchung des Klaviers als Herrschaftsinstrument am ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapital. Historisch anschaulich wird der Eintritt in die industrielle Gesellschaft und der Übergang der Musik aus dem intimen Bereich der agrarischen Gesellschaft in eine breite Öffentlichkeit an den Fallbeispielen Broadwood und Bechstein beschrieben und interpretiert. Hierbei werden die Rollen der beiden Unternehmensgründer detailliert beleuchtet, die als Promotoren eines wirkungsvollen Beziehungsdreiecks aus Produzenten, Künstlern und Konsumenten fungierten. Mit der Klaviermusik in den beiden untersuchten Ländern wurden bewusst Grenzen gezogen, um sozialen Gegensätzen eine kulturelle Legitimation zu geben.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Die wirtschaftliche Bedeutung des Klaviers in England und Deutschland - Das Klavier als Kulturgut in London und Berlin - Unternehmertum im Instrumentenbau an den Beispielen von John Broadwood und Carl Bechstein.

Produktinformationen

Titel: Das Klavier als Mittel gesellschaftspolitischer Distinktion
Untertitel: Kultursoziologische Fallstudie zur Entwicklung der Klavierbauindustrie in England und Deutschland an den Beispielen Broadwood und Bechstein
Autor:
EAN: 9783631562680
ISBN: 978-3-631-56268-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 312
Gewicht: 405g
Größe: H211mm x B149mm x T22mm
Jahr: 2007
Auflage: Neuausg.