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Massivtransfusionen

  • Kartonierter Einband
  • 216 Seiten
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Die Substitution großer Blutverluste durch Konservenblut führt immer wieder zu schweren pulmonalen und renalen Funktionsstö rungen... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Substitution großer Blutverluste durch Konservenblut führt immer wieder zu schweren pulmonalen und renalen Funktionsstö rungen oder zu einer hämorrhagischen Diathese in der posttrans fusionellen Phase. Zahlreiche Arbeitsgruppen haben sich bereits in der Vergangenheit mit diesen Problemen befaßt. Desungeachtet verdient die vorliegende Untersuchung wegen der Komplexität des Untersuchungsplanes größte Beachtung. Aufgrund des bisherigen Erkenntnisstandes waren Fortschritte für die Prophylaxe oder Therapie posttransfusioneller Krankheitszustände nur zu erwarten, wenn die Beobachtung der zellulären und plasmatischen Gerin nungsqualitäten der Blutkonserve mit Messungen des Gerinnungs systems, des Fibrinolyse-und Inhibitorensystems sowie des throm bozytären Systems im Blut des Patienten verknüpft wurden. Dies hat der Autor konsequent verfolgt. Dabei ergaben sich zunächst wichtige systematische Ergebnisse über die lagerungsbedingte Beein trächtigung von Blutkonserven und die prinzipiellen Folgen einer Massivtransfusion für den Patienten. Darüber hinaus wurde der Ver such gemacht, durch Zusatz von Aprotinin zur Blutkonserve die speziellen Nebenwirkungen einer Bluttransfusion zu verhindern. Aprotinin senkt die Aggregationsneigung der Thrombozyten im Konservenblut beträchtlich, wie die Ergebnisse zeigen. Offen sichtlich ist es im wesentlichen diesem Umstand zuzuschreiben, daß zum Beispiel der Pulmonalarterienwiderstand, der funktionelle Totraum und das intrapulmonale Shuntvolumen nach Applikation von Aprotinin-Konserven weniger beeinträchtig werden als nach ACD-Blut. Auch in anderer Hinsicht blieben die Untersuchungen nicht darauf beschränkt, eine klinische Fragestellung nur durch experimentell gewonnene Analogieschlüsse zu beantworten, son dern es wurde angestrebt, die zunächst experimentell gewonnenen Schlußfolgerungen in die Praxis umzusetzen und durch klinische Beobachtungsreihen zu erhärten. Dies ist in vielen Punkten gelun gen und zeichnet die Arbeit in hervorragender Weise aus.

Klappentext

Die Substitution großer Blutverluste durch Konservenblut führt immer wieder zu schweren pulmonalen und renalen Funktionsstö­ rungen oder zu einer hämorrhagischen Diathese in der posttrans­ fusionellen Phase. Zahlreiche Arbeitsgruppen haben sich bereits in der Vergangenheit mit diesen Problemen befaßt. Desungeachtet verdient die vorliegende Untersuchung wegen der Komplexität des Untersuchungsplanes größte Beachtung. Aufgrund des bisherigen Erkenntnisstandes waren Fortschritte für die Prophylaxe oder Therapie posttransfusioneller Krankheitszustände nur zu erwarten, wenn die Beobachtung der zellulären und plasmatischen Gerin­ nungsqualitäten der Blutkonserve mit Messungen des Gerinnungs­ systems, des Fibrinolyse-und Inhibitorensystems sowie des throm­ bozytären Systems im Blut des Patienten verknüpft wurden. Dies hat der Autor konsequent verfolgt. Dabei ergaben sich zunächst wichtige systematische Ergebnisse über die lagerungsbedingte Beein­ trächtigung von Blutkonserven und die prinzipiellen Folgen einer Massivtransfusion für den Patienten. Darüber hinaus wurde der Ver­ such gemacht, durch Zusatz von Aprotinin zur Blutkonserve die speziellen Nebenwirkungen einer Bluttransfusion zu verhindern. Aprotinin senkt die Aggregationsneigung der Thrombozyten im Konservenblut beträchtlich, wie die Ergebnisse zeigen. Offen­ sichtlich ist es im wesentlichen diesem Umstand zuzuschreiben, daß zum Beispiel der Pulmonalarterienwiderstand, der funktionelle Totraum und das intrapulmonale Shuntvolumen nach Applikation von Aprotinin-Konserven weniger beeinträchtig werden als nach ACD-Blut. Auch in anderer Hinsicht blieben die Untersuchungen nicht darauf beschränkt, eine klinische Fragestellung nur durch experimentell gewonnene Analogieschlüsse zu beantworten, son­ dern es wurde angestrebt, die zunächst experimentell gewonnenen Schlußfolgerungen in die Praxis umzusetzen und durch klinische Beobachtungsreihen zu erhärten. Dies ist in vielen Punkten gelun­ gen und zeichnet die Arbeit in hervorragender Weise aus.



Inhalt

1 Einleitung.- 2 Physiologie der Hämostase.- 2.1 Gerinnungsablauf.- 2.1.1 Endogenes Gerinnungssystem.- 2.1.2 Exogenes Gerinnungssystem.- 2.1.3 Gemeinsamer Endweg.- 2.2 Fibrinolyse.- 2.2.1 Endogene Fibrinolyse.- 2.2.2 Exogene Fibrinolyse.- 2.3 Das Inhibitoren-System.- 3 Untersuchungsmethoden des Hämostasesystem.- 3.1 Diagnostik des thrombozytären Systems.- 3.1.1 Thrombozytenzahl.- 3.1.2 Thrombozytenfunktion.- 3.1.3 Thrombozytenausbreitungstest nach Breddin.- 3.2 Diagnostik des Gerinnungssystems.- 3.2.1 Globale Suchmethoden am Nativblut.- 3.2.2 Suchmethoden am thrombozytenarmen Zitratplasma (PPP).- 3.3 Diagnostik des Fibrinolysesystems.- 3.3.1 Suchmethoden am Nativblut.- 3.3.2 Suchmethoden am Zitratplasma (PPP).- 3.3.3 Plasminogenbestimmung.- 3.4 Diagnostik des Inhibitor-Systems.- 3.4.1 Radiale Immundiffusion nach Mancini.- 3.5 Diagnostik der Hämostase durch Thrombelastographie.- 3.5.1 Auswertungsverfahren.- 4 Lagerungsbedingte Änderungen der Thrombozyten, Gerinnung und Fibrinolyse im ACD-Konservenblut.- 4.1 Material und Methodik.- 4.1.1 Thrombozytäres System.- 4.1.2 Plasmatisches Gerinnungssystem.- 4.1.3 Fibrinolysesystem.- 4.1.4 Inhibitorensystem.- 4.1.5 Thrombelastographie nach Hartert.- 4.1.6 Siebungsdruck nach Swank als Parameter der Aggregatbildung.- 4.1.7 Statistische Auswertung.- 4.2 Ergebnisse.- 4.2.1 Thrombozytäres System.- 4.2.2 Gerinnungssystem.- 4.2.3 Fibrinolysesystem.- 4.2.4 Inhibitorensystem.- 4.2.5 Thrombelastographie.- 4.2.6 Siebungsdruck nach Swank als Parameter der Aggregatbildung.- 4.3 Diskussion.- 5 Reaktionen des Hämostasesystems nach Massivtransfusionen.- 5.1 Methodik.- 5.1.1 Krankengut.- 5.1.2 Laboruntersuchungen.- 5.1.3 Statistik.- 5.2 Ergebnisse.- 5.2.1 Thrombozytäres System.- 5.2.2 Plasmatisches Gerinnungssystem.- 5.2.3 Fibrinolytisches System.- 5.2.4 Inhibitorensystem.- 5.2.5 Postoperativer Blutverlust.- 5.2.6 Letalität.- 5.3 Diskussion.- 6 Der Einfluß aggregatbedingter Perfusionsstörungen der Lunge auf den Gasstoffwechsel.- 6.1 Material und Methodik.- 6.1.1 Krankengut.- 6.1.2 Labordiagnostische Untersuchungsverfahren.- 6.2 Ergebnisse.- 6.2.1 Thrombozytäres System.- 6.2.2 Plasmatisches Gerinnungssystem.- 6.2.3 Siebungsdruck nach Swank als Parameter der Aggregatbildung.- 6.2.4 Lungenfunktion.- 6.3 Diskussion.- 7 Beeinflussung der Mikroaggregation in lagernden Blutkonserven.- 7.1 Material und Methodik.- 7.1.1 Der Einfluß von Aprotinin auf die Aggregatbildung im Konservenblut.- 7.1.2 Dosis-Wirkungs-Beziehung des Aprotinins auf die Hemmung der Aggregatbildung in lagernden Blutkonserven.- 7.1.3 Statistische Auswertung.- 7.2 Ergebnisse.- 7.2.1 Der Einflußvon Aprotinin auf die Aggregatbildung im Konservenblut.- 7.2.2 Dosis-Wirkungs-Beziehung des Aprotinins auf die Hemmung der Aggregatbildung im Konservenblut.- 7.3 Diskussion.- 8 Experimentelle Untersuchungen über den Einfluß von Aprotinin auf die plasmatische und thrombozytäre Gerinnung.- 8.1 Material und Methodik.- 8.1.1 Dosis-Wirkungs-Beziehung des Aprotinins auf die Hemmung des plasmatischen und thrombozytären Gerinnungssystems.- 8.1.2 Reversibilität der plasmatischen und thrombozytären Aprotinin-Bindung am Beispiel verschiedener experimenteller Modelle.- 8.1.3 Statistische Auswertung.- 8.2 Ergebnisse.- 8.2.1 Dosis-Wirkungs-Beziehung des Aprotinins auf die Hemmung des plasmatischen und thrombozytären Gerinnungssystems.- 8.2.2 Reversibilität der plasmatischen und thrombozytären Aprotinin-Bindung am Beispiel verschiedener experimenteller Modelle.- 8.3 Diskussion.- 9 Gerinnungsphysiologische, rheologische, zelluläre und biochemische Veränderungen im lagernden Konservenblut nach initialem Zusatz von Aprotinin zu ACD-Blut.- 9.1 Material und Methodik.- 9.1.1 Untersuchungen der Hämostase.- 9.1.2 Rheologische Untersuchungen.- 9.1.3 Untersuchungen der Zellfunktionen.- 9.1.4 Biochemische Untersuchungen.- 9.1.5 Statistische Auswertung.- 9.2 Ergebnisse.- 9.2.1 Untersuchungen der Hämostase.- 9.2.2 Rheologische Untersuchungen.- 9.2.3 Untersuchungen der Zellfunktionen.- 9.2.4 Biochemische Untersuchungen.- 9.3 Diskussion.- 9.3.1 Hämostase.- 9.3.2 Rheologie und Zellfunktion.- 9.3.3 Biochemische Untersuchungen.- 10 Hämodynamik, Gasstoffwechsel und Hämostase nach Massivtransfusionen mit Aprotinin-ACD-Blut.- 10.1 Material und Methodik.- 10.1.1 Krankengut.- 10.1.2 Labordiagnostische Untersuchungsverfahren.- 10.1.3 Statistik.- 10.2 Ergebnisse.- 10.2.1 Hämodynamik.- 10.2.2 Gasstoffwechsel.- 10.2.3 Hämostase.- 10.3 Diskussion.- 10.3.1 Hämodynamik.- 10.3.2 Gasstoffwechsel.- 10.3.3 Hämostase.- Schlußbetrachtung.- Zusammenfassung.- Literatur.- Tabellarische Zusammenstellung der Urwerte.

Produktinformationen

Titel: Massivtransfusionen
Untertitel: Hämostase und Schocklunge
Autor:
EAN: 9783540114673
ISBN: 978-3-540-11467-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 216
Gewicht: 382g
Größe: H244mm x B170mm x T11mm
Jahr: 1982

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Band 146
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