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Angewandte Kriminologie

  • Kartonierter Einband
  • 248 Seiten
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Mit dieser Publikation wird - auch international - erstmals eine kriminologische Methode fur die Praxis dargestellt, die eine diff... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit dieser Publikation wird - auch international - erstmals eine kriminologische Methode fur die Praxis dargestellt, die eine differenzierte Erfassung des individuellen Taters in seinen sozialen Beztigen erlaubt. Unabhangig von rechtlichen Kategorien ermoglicht sie unter Beriicksichtigung von sozialen Auffalligkeiten im Vor- und Umfeld der Kriminalitat eine speziJisch kriminologische Diagnose, die zu prognosti schen SchluBfolgerungen fuhrt und zugleich die kriminologisch bedeutsamen Schwa chen und Starken der zu beurteilenden Person aufzeigt. Damit liefert sie die empirischen Grundlagen ftir (straf)rechtlich mogliche Einwirkungen im Sinne von Spezialpravention und Prophylaxe sowie fur die Behandlung von Straffalligen, wahrend der Rechtsbruch als solcher tiber den Tater in seinen sozialen Verflech tungen noch keinerlei Erkenntnisse zu vermitteln vermag. Die fur die Beurteilung relevanten Gesichtspunkte konzentrieren sich auf das allgemeine Sozialverhalten im taglichen Leben, zu dem gerade die Praktiker ohne psychologische oder psychiatrische Fachausbildung (wie etwa Juristen, Sozialarbeiter oder Padagogen usw.) ohne weiteres einen Zugang finden konnen. Aber auch die jeweils fachspezifischen Kenntnisse im Bereich der forensischen Psychiatrie und Psychologie erfahren dadurch eine wertvolle Erganzung. Das Instrumentarium der Angewandten Kriminologie ist das Resultat einer jahrelangen interdiszipliniiren Forschungsarbeit und inzwischen vielfach erprobt.

Inhalt

Erster Teil Praktische Anwendungsmöglichkeiten und wissenschaftliche Grundlagen.- I. Anwendungsgebiete.- 1. Jugendhilfe.- 2. Strafrechtspflege.- 2.1. Beispiele aus dem Bereich der Strafverfolgung und -Vollstreckung.- 2.2. Zum Erfordernis einer kriminologischen Beurteilungsmethode.- 2.3. Die Methode der idealtypisch-vergleichenden Einzelfallanalyse im herkömmlichen Strafverfahren.- 2.4. Zur konkreten Anwendung in der täglichen Praxis.- II. Die Tübinger Jungtäter-Vergleichsuntersuchung als wissenschaftliche Grundlage.- 1. Zur Anlage der Forschung.- 2. Überblick zu den statistischen Ergebnissen.- 3. Übergreifende Gesamtbetrachtung des "Täters in seinen sozialen Bezügen".- Zweiter Teil Die kriminologische Erfassung des "Täters in seinen sozialen Bezügen".- III. Einführung in die Methode der idealtypisch-vergleichenden Einzelfallanalyse.- 1. Die spezifisch kriminologische Betrachtungsweise.- 2. Leistungsfähigkeit und Grenzen.- 3. Zur sachgerechten Anwendung der Methode.- IV. Die Erhebungen.- 1. Zum Vorgehen bei den Erhebungen.- 2. Informationsquellen.- 2.1. Kriminologische Exploration des Probanden.- 2.1.1. Grundsätzliches zur Exploration.- 2.1.2. Praktische Hinweise zur Durchführung der Exploration.- 2.2. Aktenauswertung.- 2.3. Drittbefragungen.- 3. Das allgemeine Sozialverhalten des Probanden.- 3.1. Kindheit und Erziehung (Elternfamilie).- 3.2. Aufenthaltsbereich.- 3.3. Leistungsbereich.- 3.4. Freizeitbereich.- 3.5. Kontaktbereich.- 3.6. Eigene Familie.- 3.7. Alkohol-und Drogenkonsum.- 3.8. Anhang: Zur Krankheitsanamnese.- 4. Delinquenzbereich.- 4.1. Vorfeld und frühere Straftaten sowie Verurteilungen und Haftverbüßungen.- 4.2. Letzte Tat(en).- 5. Zur Lebensorientierung.- 6. Verhalten in der Haftanstalt.- V. Analyse der Erhebungen.- 1. Zum Vorgehen bei der Analyse.- 2. Analyse des Lebenslängsschnitts.- 2.1. Verhalten des Probanden im Zusammenhang mit der (elterlichen) Erziehung im Kindes- und Jugendalter.- 2.2. Aufenthaltsbereich.- 2.3. Leistungsbereich.- 2.4. Freizeitbereich.- 2.5. Kontaktbereich.- 2.6. Delinquenzbereich.- 3. Analyse des Lebensquerschnitts.- 3.1. Erläuterungen zu den K-Kriterien.- 3.2. Erläuterungen zu den D-Kriterien.- 4. Zur Erfassung der Relevanzbezüge und der Wertorientierung.- 4.1. Relevanzbezüge.- 4.2. Wertorientierung.- VI. Kriminologische Diagnose.- 1. Zum Vorgehen bei der Diagnose.- 2. Die Bezugskriterien der Kriminologischen Trias.- 2.1. Stellung der Tat im Lebenslängsschnitt.- 2.2. Kriminorelevante Konstellationen.- 2.3. Relevanzbezüge und Wertorientierung.- 3. Die Delinquenz im Leben des,,Täters in seinen sozialen Bezügen".- 3.1. Die kontinuierliche Hinentwicklung zur Kriminalität mit Beginn in der frühen Jugend.- 3.2. Die Hinentwicklung zur Kriminalität im Heranwachsendenbzw. Erwachsenenalter.- 3.3. Kriminalität im Rahmen der Persönlichkeitsreifung.- 3.4. Kriminalität bei sonstiger sozialer Unauffälligkeit.- 3.5. Der kriminelle Übersprung.- 4. "Besondere Aspekte" im Leben des Täters, vor allem im Hinblick auf Prognose und Einwirkungen.- 5. Anhang: Der "Täter in seinen sozialen Bezügen" im Strafvollzug.- VII. Folgerungen.- 1. Zur Prognose.- 2. Zur Einwirkung (und Behandlung).- Dritter Teil Fallbeispiele.- VIII. Fall A.- 1. Falldarstellung (Erhebungen).- 2. Fallbeurteilung.- 2.1. Analyse der Erhebungen.- 2.1.1. Analyse des Lebenslängsschnitts.- 2.1.1.1. Verhalten in den einzelnen Lebensbereichen.- 2.1.1.1.1. Erziehung.- 2.1.1.1.2. Aufenthalts-und Wohnbereich.- 2.1.1.1.3. Leistungsbereich.- 2.1.1.1.4. Freizeitbereich.- 2.1.1.1.5. Kontaktbereich.- 2.1.1.2. Delinquenzbereich.- 2.1.2. Analyse des Lebensquerschnitts.- 2.1.2.1. K-Kriterien.- 2.1.2.2. D-Kriterien.- 2.1.3. Relevanzbezüge und Weitorientierung.- 2.1.3.1. Relevanzbezüge.- 2.1.3.2. Wertorientierung.- 2.2. Kriminologische Diagnose.- 2.2.1. Beurteilung anhand der Bezugskriterien der Kriminologischen Trias.- 2.2.2. "Besondere Aspekte" im Leben des Täters, vor allem im Hinblick auf Prognose und Einwirkungen.- 2.3. Folgerungen im Hinblick auf Prognose und Einwirkungen.- 2.4. Folgerungen im Hinblick auf die strafrechtliche Entscheidung.- 3. Kurzfassung der Fallbeurteilung.- 3.1. Analyse der Erhebungen.- 3.1.1. Analyse des Lebenslängsschnitts.- 3.1.2. Analyse des Lebensquerschnitts.- 3.1.3. Relevanzbezüge und Wertorientierung.- 3.2. Kriminologische Diagnose.- 3.2.1. Beurteilung anhand der Bezugskriterien der Kriminologischen Trias.- 3.2.2. "Besondere Aspekte" im Leben des Täters, vor allem im Hinblick auf Prognose und Einwirkungen.- 3.3. Folgerungen im Hinblick auf Prognose und Einwirkungen.- IX. Fall B.- 1. Übersicht zum Lebenslauf.- 2. Feststellungen aus den Akten und aufgrund unmittelbarer Erhebungen.- 2.1. Allgemeines Sozialverhalten.- 2.1.1. Kindheit und Erziehung (Elternfamilie).- 2.1.2. Aufenthaltsbereich.- 2.1.3. Leistungsbereich.- 2.1.4. Freizeitbereich.- 2.1.5. Kontaktbereich.- 2.1.6. Alkohol-und Drogenkonsum.- 2.2. Delinquenzbereich.- 2.2.1. Frühere Straftaten, Verurteilungen und Strafverbüßungen.- 2.2.2. Letzte Taten.- 2.3. Lebensorientierung.- 3. Analyse der Erhebungen.- 3.1. Analyse des Lebenslängsschnitts.- 3.1.1. Verhalten in den einzelnen Lebensbereichen.- 3.1.1.1. Erziehung.- 3.1.1.2. Aufenthalts-und Wohnbereich.- 3.1.1.3. Leistungsbereich.- 3.1.1.4. Freizeitbereich.- 3.1.1.5. Kontaktbereich.- 3.1.2. Delinquenzbereich.- 3.2. Analyse des Lebensquerschnitts.- 3.2.1. K-Kriterien.- 3.2.2. D-Kriterien.- 3.3. Relevanzbezüge und Wertorientierung.- 3.3.1. Relevanzbezüge.- 3.3.2. Wertorientierung.- 4. Kriminologische Diagnose.- 4.1. Beurteilung anhand der Bezugskriterien der Kriminologischen Trias.- 4.2. "Besondere Aspekte" im Leben des Täters, vor allem im Hinblick auf Prognose und Einwirkungen.- 5. Folgerungen im Hinblick auf Prognose und Einwirkungen.- X. Allgemeine Erläuterungen zur Darstellung einer kriminologischen Beurteilung.- Übersicht.- Zur Früherkennung krimineller Gefährdung.- 1. Einführung.- 2. Die Syndrome im einzelnen.- 2.1. Sozioscolares Syndrom.- 2.2. Syndrom mangelnder beruflicher Angepaßtheit (Leistungs-Syndrom).- 2.3. Freizeit-Syndrom.- 2.4. Kontakt-Syndrom.- 2.5. Syndrom familiärer Belastungen.- 3. Zusammenfassung.

Produktinformationen

Titel: Angewandte Kriminologie
Untertitel: Ein Leitfaden für die Praxis
Autor:
EAN: 9783540138211
ISBN: 978-3-540-13821-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 248
Gewicht: 405g
Größe: H200mm x B250mm x T23mm
Jahr: 1985