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Reflexion und Wandel - drei Areale - eine nachhaltige Gebietsentwicklung

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen (Fakultät V), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Gebietsentwicklung der Weststadt, einem Stadtteil von Esslingen am Neckar, sowie den Themen Neuordnung und Revitalisierung und dem Ortsbezug im Städtebau. Ausgangspunkt des Entwicklungsprozesses für die Weststadt sind die Begriffe Reflexion und Wandel . Neuordnung impliziert auch immer die konkrete Auseinandersetzung mit dem Gewesenen. In einem eigenem Ansatz wurde aufgezeigt wie durch Reflexion - der Auseinandersetzung mit dem Ortsbezug - in einem ganzheitlichen Prozess auf die Anforderungen einer Neuordnung, in einem geschichtsträchtigen Quartier, eingebettet in landschaftlich reizvoller Umgebung, so reagiert werden kann, dass ein Wandel entstehen kann, der unter Berücksichtigung städtebaulicher Zielvorstellungen, zu einer Gebietsentwicklung führen kann, die die Identität eines Ortes bewahrt oder wieder entdeckt. Des Weiteren ist die Arbeit ein Appell an die Ortsbindung im Städtebau, gegen eine Planung aus rein wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten. Die Arbeit spricht dagegen das Konzept als vorgefertigtes Leitbild mitzubringen und für die Entwicklung einer Leitidee aus den Gegebenheiten des Ortes zu entwickeln. Es ist denkbar, dass sich der in dieser Arbeit gezeigte theoretische wie praktische Ansatz, hinsichtlich seiner interdisziplinären Herangehensweise auch auf andere Standorte übertragen lässt. In der Esslinger Weststadt , dessen Stadterweiterung im 19. Jahrhundert als erstes zusammenhängendes Industriegebiet der Stadt Esslingen entstand, ist heute durch den Entschluss Sanierung statt Abriss zu betreiben neues Leben in ein altindustrielles und geschichtsträchtiges Quartier eingekehrt und der Stadt ein Stück Identität erhalten geblieben. Geprägt von homogenen Blockstrukturen, dem Wasserlauf des Roßneckars sowie der südlichen Tallage am Fuße der Esslinger Weinberge einerseits, befinden sich in direkter Nachbarschaft die Brachflächen der Deutschen Bahn und industrielle Gemengelage mit diffuser Bausubstanz und hohem Entwicklungspotential. Das in direkter Nähe zur Innenstadt gelegene Plangebiet, das zudem im Einzugsgebiet der attraktiven, prosperierenden Region Stuttgart liegt, wird in Zukunft verstärktes bodenpolitisches Interesse und somit planerischen Handlungsbedarf auslösen. Im Zuge dieser Entwicklung steht eine Neuorientierung bzw. -strukturierung des Gebiets an. Als Hauptziel sollte hierbei die Schaffung einer identitätsstiftenden übergeordneten Struktur verfolgt werden, die den sozialen und ökologischen Potentialen größtmöglichste Bedeutung zukommen lässt. Letztendlich muss sich die zukünftige Entwicklung verstärkt an den Zielen der Nachhaltig- und Ganzheitlichkeit orientieren. In diesem Kontext spielt auch der Ortsbezug, eine Rolle. Die Beschäftigung mit den Beziehungen der Weststadt zu seinem Ort zeigte, das den geschichtlichen und landschaftlichen Bezügen eine stärkere Bedeutung zukommen muss, um die Einzigartigkeit des Ortes, sprich seine Identität bewahren zu können. In diesem Zusammenhang denke ich vor allem an die industrielle Geschichte der Esslinger Weststadt, den Bezug zum Naturraum der Esslinger Weinberge, den Neckar sowie der Kanallandschaft entlang des Roßneckars. Mit den entwickelten Entwurfsvarianten werden unterschiedliche Zukünfte für die Weststadt vorgestellt und eine Fülle von Ideen und Anregungen für eine zukünftige Planung gegeben. Die Varianten liefern die Basis für spannungsvolle kontroverse Diskussionen und öffnen den Blick für komplexe Aspekte der Stadtplanung, die alle Handlungsbereiche menschlicher Lebensbereiche umfasst. Der ganzheitlich entw...

Klappentext

Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Gebietsentwicklung der Weststadt, einem Stadtteil von Esslingen am Neckar, sowie den Themen Neuordnung und Revitalisierung und dem Ortsbezug im Städtebau. Ausgangspunkt des Entwicklungsprozesses für die Weststadt sind die Begriffe Reflexion und Wandel . Neuordnung impliziert auch immer die konkrete Auseinandersetzung mit dem Gewesenen. In einem eigenem Ansatz wurde aufgezeigt wie durch Reflexion - der Auseinandersetzung mit dem Ortsbezug - in einem ganzheitlichen Prozess auf die Anforderungen einer Neuordnung, in einem geschichtsträchtigen Quartier, eingebettet in landschaftlich reizvoller Umgebung, so reagiert werden kann, dass ein Wandel entstehen kann, der unter Berücksichtigung städtebaulicher Zielvorstellungen, zu einer Gebietsentwicklung führen kann, die die Identität eines Ortes bewahrt oder wieder entdeckt. Des Weiteren ist die Arbeit ein Appell an die Ortsbindung im Städtebau, gegen eine Planung aus rein wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten. Die Arbeit spricht dagegen das Konzept als vorgefertigtes Leitbild mitzubringen und für die Entwicklung einer Leitidee aus den Gegebenheiten des Ortes zu entwickeln. Es ist denkbar, dass sich der in dieser Arbeit gezeigte theoretische wie praktische Ansatz, hinsichtlich seiner interdisziplinären Herangehensweise auch auf andere Standorte übertragen lässt. In der Esslinger Weststadt , dessen Stadterweiterung im 19. Jahrhundert als erstes zusammenhängendes Industriegebiet der Stadt Esslingen entstand, ist heute durch den Entschluss Sanierung statt Abriss zu betreiben neues Leben in ein altindustrielles und geschichtsträchtiges Quartier eingekehrt und der Stadt ein Stück Identität erhalten geblieben. Geprägt von homogenen Blockstrukturen, dem Wasserlauf des Roßneckars sowie der südlichen Tallage am Fuße der Esslinger Weinberge einerseits, befinden sich in direkter Nachbarschaft die Brachflächen der Deutschen Bahn und industrielle Gemengelage mit diffuser Bausubstanz und hohem Entwicklungspotential. Das in direkter Nähe zur Innenstadt gelegene Plangebiet, das zudem im Einzugsgebiet der attraktiven, prosperierenden Region Stuttgart liegt, wird in Zukunft verstärktes bodenpolitisches Interesse und somit planerischen Handlungsbedarf auslösen. Im Zuge dieser Entwicklung steht eine Neuorientierung bzw. -strukturierung des Gebiets an. Als Hauptziel sollte hierbei die Schaffung einer identitätsstiftenden übergeordneten [...]

Produktinformationen

Titel: Reflexion und Wandel - drei Areale - eine nachhaltige Gebietsentwicklung
Untertitel: Entwurfskonzepte zur Neuordnung und Revitalisierung innerstädtischer Brachfläche in der Esslinger Weststadt
Autor:
EAN: 9783838698144
ISBN: 978-3-8386-9814-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 251g
Größe: H210mm x B148mm x T11mm
Jahr: 2006