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Der Lomonossow-Rücken

  • Kartonierter Einband
  • 178 Seiten
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Der Autor begleitete im Sommer 2009 während sechs Wochen auf dem Eisbrecher Oden (Odin) eine wissenschaftliche Expedition, die den... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Autor begleitete im Sommer 2009 während sechs Wochen auf dem Eisbrecher Oden (Odin) eine wissenschaftliche Expedition, die den Lomonossow-Rücken untersuchte.
Die etwa 1800 Kilometer lange geologische Formation im Arktischen Ozean wurde 1948 von einer sowjetischen Forschergruppe entdeckt und nach dem russischen Sprachforscher, Dichter, Geologen und Universalgelehrten Michajlo Wassiljewitsch Lomonossow (1711 1765) benannt. Sie verläuft von den Neusibirischen Inseln unter dem geographischen Nordpol bis zur Ellesmere-Insel nahe Grönland geopolitisch zunehmend ein Zankapfel mächtiger Industrienationen. Hanssons Untersuchungsgegenstand war von anderer Natur: Er unternimmt Tauchgänge in die literatur- und polarforschungsgeschichtlichen Tiefen rund um den Pol. Gedankengänge mit Dichterinnen und Philosophen führen ihn auf das Eis, mit Exkursen zur Erd-, Meeres- und Menschheitsgeschichte.
Was vorliegt, ist ein poetisches Logbuch einer Forschungsreise ins Herz der Weisse auf der Suche einer arktischen Poetik, die angesichts drastisch schmelzender Polkappen auch vom geistigen Klimawandel spricht. Lyrik ist sommers wie winters das einzige mögliche Genre am neunzigsten Breitengrad.

Autorentext

Gunnar D. Hansson wurde 1945 auf Smögen geboren und debütierte 1979 mit einer Gedichtsammlung, der bald weitere folgten. Seinen Durchbruch hatte er mit der orts- und sprachbezogenen Triologie Olunn (1989), Lunnebok (1991) und Idegransöarna (1994). Außerdem überträgt Hansson Gedichte u.a. aus dem Altisländischen und Altenglischen in die schwedische Sprache. Der renommierte Lars Ahlin-Kenner ist als Literaturwissenschaftler an der Universität Göteborg tätig.



Klappentext

Erst 1948 entdeckte eine Forschergruppe die etwa 1800 Kilometer lange geologische Formation des Lomonossow-Rückens. Im Spätsommer 2009 begleitete der Autor eine Expedition in den Arktischen Ozean. In dieser Zeit entstand sein poetisches Logbuch. Die Gedankengänge mit Dichterinnen und Philosophen rund um den Pol führen auf das Eis, Exkurse zur Erd-, Meeres- und Menschheitsgeschichte inbegriffen. Die Suche nach einer möglichen arktischen Poetik des anstehenden auch geistigen Klimawandels des schmelzenden Pols ist Ziel dieses literarischen Streifzugs.



Inhalt

Die Jugend des Nordpols. - Die ersten Gedichte. - Die Dialektik der Aufklärung. - Herrhultsgedichte, stötting, arktische Idyllen. - Auf dem Eis. - Meister Eckhart auf dem Eis. - Esaias auf dem Eis. - Fredrika auf dem Eis. - Emily auf dem Eis. - Burke auf dem Eis. - Novalis auf dem Eis. - Lomonossow. - Unabgeschlossene geistige Rückendekonstruktionen. - Der Eisfrachter. - Mailverkehr. - Das Papageitauchertagebuch. - Aus einem Brief an Longinos. - Schlussrapport. - Anmerkungen.

Produktinformationen

Titel: Der Lomonossow-Rücken
Untertitel: Aus dem Schwedischen von Lukas Dettwiler
Autor:
Übersetzer:
EAN: 9783709112151
ISBN: 978-3-7091-1215-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer-Verlag Kg
Genre: Zeigeschichte (1946 bis 1989)
Anzahl Seiten: 178
Gewicht: 446g
Größe: H241mm x B149mm x T20mm
Veröffentlichung: 03.07.2012
Jahr: 2012