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Arbeit im Ruhestand

  • Kartonierter Einband
  • 168 Seiten
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Der Anteil der Älteren an der Bevölkerung steigt kontinuierlich an und in nicht allzu ferner Zukunft wird etwa ein Drittel aller i... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Anteil der Älteren an der Bevölkerung steigt kontinuierlich an und in nicht allzu ferner Zukunft wird etwa ein Drittel aller in unserer Gesellschaft lebenden Menschen über sechzig Jahre alt sein; gleichzeitig sinkt die Anzahl der unter Dreißigjährigen auf weniger als ein Viertel der Gesamtbevölkerung ab. Erstmals in der Geschichte wird dadurch der Zustand erreicht, daß in einer Gesellschaft mehr alte als junge Menschen leben. Diese tiefgreifenden Veränderungen im Altersaufbau der Bevölkerung bleiben natürlich nicht ohne Folgen für die Strukturen der Institutionen und Organisationen der Ge sellschaft; d. h. parallel oder zeitlich versetzt zu diesem demographischen Wandel wird ein Wandel der gesellschaftlichen Strukturen vorgenommen, um diese den veränderten Lebensweisen der Menschen entsprechend zu ge stalten. Eine richtungsweisende Bedeutung nehmen dabei die Enwicklungen ein, die im Bereich der Arbeit stattfinden, denn der Sektor der Erwerbsarbeit ist nach wie vor von großem Einfluß auf die gesamten Lebensbedingungen einer Gesellschaft, die auch heute noch weithin zutreffend als "Arbeits gesell schaft" bezeichnet werden kann. In diesem Zusammenhang geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, welche Konsequenzen der demographische Wandel mit seinem wach senden Anteil alter Menschen für die Strukturen der gesellschaftlichen Orga nisation von Arbeit haben wird. Unter diesem Vorzeichen war zunächst von Interesse, ob und in welcher Weise das steigende Potential an Arbeitskräften jenseits der formalen Altersgrenzen von den Betrieben des Beschäftigungssy stems genutzt wird, und in welchem Umfang sich AltersrentnerInnen noch einmal zu einer nachberuflichen Erwerbstätigkeit bereit finden.

Klappentext

Der Anteil der Älteren an der Bevölkerung steigt kontinuierlich an und in nicht allzu ferner Zukunft wird etwa ein Drittel aller in unserer Gesellschaft lebenden Menschen über sechzig Jahre alt sein; gleichzeitig sinkt die Anzahl der unter Dreißigjährigen auf weniger als ein Viertel der Gesamtbevölkerung ab. Erstmals in der Geschichte wird dadurch der Zustand erreicht, daß in einer Gesellschaft mehr alte als junge Menschen leben. Diese tiefgreifenden Veränderungen im Altersaufbau der Bevölkerung bleiben natürlich nicht ohne Folgen für die Strukturen der Institutionen und Organisationen der Ge­ sellschaft; d. h. parallel oder zeitlich versetzt zu diesem demographischen Wandel wird ein Wandel der gesellschaftlichen Strukturen vorgenommen, um diese den veränderten Lebensweisen der Menschen entsprechend zu ge­ stalten. Eine richtungsweisende Bedeutung nehmen dabei die Enwicklungen ein, die im Bereich der Arbeit stattfinden, denn der Sektor der Erwerbsarbeit ist nach wie vor von großem Einfluß auf die gesamten Lebensbedingungen einer Gesellschaft, die auch heute noch weithin zutreffend als "Arbeits gesell­ schaft" bezeichnet werden kann. In diesem Zusammenhang geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, welche Konsequenzen der demographische Wandel mit seinem wach­ senden Anteil alter Menschen für die Strukturen der gesellschaftlichen Orga­ nisation von Arbeit haben wird. Unter diesem Vorzeichen war zunächst von Interesse, ob und in welcher Weise das steigende Potential an Arbeitskräften jenseits der formalen Altersgrenzen von den Betrieben des Beschäftigungssy­ stems genutzt wird, und in welchem Umfang sich AltersrentnerInnen noch einmal zu einer nachberuflichen Erwerbstätigkeit bereit finden.



Inhalt

1 Lebensarbeitszeit und demographischer Wandel.- 1.1 Die Erwerbstätigkeit von Altersrentnerinnen und -rentnern.- 1.1.1 Sozialstatistische Daten.- 1.2.2 Sozialwissenschaftliche Forschungsergebnisse.- 1.2 Rentnerinnenarbeit als bislang unterbelichtetes Phänomen der Arbeitsgesellschaft.- 2 Zum Verständnis betrieblicher Strategien und individueller Lebensläufe.- 2.1 Das Konzept der betrieblichen Strategien.- 2.2 Lebensläufe zwischen Institutionalisierung und Destandardisierung.- 3 Anlage und Durchführung der Untersuchung.- 3.1 Der multimethodische Forschungsansatz.- 3.1.1 Standardisierte schriftliche Befragungen.- 3.1.2 Leitfadenstrukturierte Interviews.- 3.2 Zur analytischen Reichweite der empirischen Daten.- 4 Strukturelle Kennzeichen erwerbstätiger Altersrentnerinnen.- 4.1 Sozialstrukturelle Merkmale von RentnerInnenarbeit.- 4.2 Fallbeispiele erwerbstätiger Rentnerinnen.- 4.2.1 Neueinstiege nach der Verrentung.- 4.2.2 Weiterarbeit trotz Verrentung.- 5 Deutungsmuster und Motive erwerbstätiger Rentnerinnen.- 5.1 Die Motive der Neueinsteiger.- 5.2 Die Motive der Weiterbeschäftigten.- 5.3 Erwerbstätigkeit als Quelle der Sinnstiftung im Rentenalter.- 6 Die betriebliche Seite der Rentnerinnen-Beschäftigung.- 6.1 Betriebsstrukturelle Merkmale von RentnerInnenarbeit.- 6.2 Fallbeispiele Rentnerinnen beschäftigender Betriebe.- 6.2.1 Neueinstellung von Rentnern.- 6.2.2 Weiterbeschäftigung von älteren Mitarbeiterinnen.- 6.2.3 Betriebe mit kombinierter RentnerInnen-Rekrutierung.- 7 Betriebliche Strategiemuster zum Einsatz von Rentnerinnen.- 7.1 Externe Rekrutierung von Rentnerinnen.- 7.2 Interne Rekrutierung von verrenteten Belegschaftsmitgliedern.- 7.3 Rentnerinnenarbeit als Personalkostenexternalisierung.- 8 Die gesellschaftliche Bedeutung nachberuflicher Erwerbsarbeit.- 9 Literatur.- 10 Anhang.- 10.1 Tabellarischer Überblick über die interviewten erwerbstätigen Rentnerinnen.- 10.2 Tabellarischer Überblick über die Rentnerinnen beschäftigenden Betriebe.

Produktinformationen

Titel: Arbeit im Ruhestand
Untertitel: Betriebliche Strategien und persönliche Motive zur Erwerbsarbeit im Alter
Autor:
Editor:
EAN: 9783810016485
ISBN: 978-3-8100-1648-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 168
Gewicht: 216g
Größe: H210mm x B148mm x T12mm
Jahr: 1997
Auflage: 1997