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OLFA 3-9: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9

  • Kartonierter Einband
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Mit der OLFA 3-9 (3.-9. Klassen) und OLFA 1-2 (1.-2. Klassen) liegen erstmalig testunabhängige Förderdiagnose-Instrumente für die ... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit der OLFA 3-9 (3.-9. Klassen) und OLFA 1-2 (1.-2. Klassen) liegen erstmalig testunabhängige Förderdiagnose-Instrumente für die Analyse freier Texte vor, die bei gravierenden orthographischen Schwierigkeiten einsetzbar sind. Vorliegende orthographische Problememe können klar diagnostiziert, erkannt und passgenau in einer effektiven und motivierenden Förderung behandelt werden. Das Besondere an OLFA ist, dass genau dort geübt und gefördert wird, wo eine besondere Unterstützung benötigt wird!

Wenn Sie wissen wollen, wo ein Schüler seine größten Rechtschreibprobleme bzw. Fehlerschwerpunkte hat, dann können Sie über eine Oldenburger Fehleranalyse diese genau erkennen. OLFA ist das einzige Messinstrument, mit dem frei geschriebene Texte (mind. 350 Wörter mit mind. 50 enthaltenen Fehlern) valide analysiert werden können. Im vorliegenden Instrument stecken über 25 Jahre Forschungserfahrung. Nach vielen Jahren des praktischen Einsatzes der Oldenburger Fehleranalyse konnten in der Förderung und Therapie von Schülern mit großen Rechtschreibproblemen sehr gute Erfolge erzielt werden. In der wissenschaftlichen Frankfurter LRS-/Legasthenie-Studie "Zur Therapie der Rechtschreibschwäche" (genehmigt von der Ethikkommission) wurde in der Zeit von 2012 bis 2015 die Wirksamkeit einer OLFA-gestützten Förderung und Therapie überprüft (Literatur siehe unter Rezension).

Autorentext
Thomé, Prof. Dr. Günther Prof. Dr. Günther Thomé, Sprachwissenschaftler und Sprachdidaktiker, ab 2006 Professor für Sprachdidaktik und Sprachwissenschaft des Neuhochdeutschen an den Universitäten in Osnabrück und Frankfurt/M., untersuchte im Auftrag der Kultusministerkonferenz in der DESI-Studie (Deutsch Englisch Schülerleistungen International) die Rechtschreibleistung von über 9.000 Schülern. Von 2012 bis 2015 führte er mit seinem Frankfurter Team die klinische Studie "Zur Therapie der Rechtschreibschwäche auf der Grundlage qualitativer Fehleranalysen für Schüler der Klassenstufen 5-10" mit OLFA 3-9 durch. Thomé, Dr. Dipl.-Päd. Dorothea Dr. Dorothea Thomé ist Diplompädagogin und Leiterin des Instituts für sprachliche Bildung (Fachverlag und Bildungsforschung, Oldenburg) und hat langjährige Erfahrungen in der Rechtschreibförderung und -therapie. Beide Autoren haben eine Vielzahl von Büchern, Aufsätzen und Lernmaterialien zum Lese-Rechtschreib-Erwerb veröffentlicht.

Zusammenfassung
Für einen ausführlicher Beitrag zu OLFA 1-2 vgl. Ada Sasse und Renate Valtin (2014): Rechtscheibdiagnose für freie Texte. Die Anwendung der Oldenburger Fehleranalyse (OLFA), in "Deutsch differenziert", Heft 4/2014, S. 16-23. Zwei Artikel, in denen über den Einsatz und die Wirksamkeit des förderdiagnostischen Instruments OLFA 3-9 in der Frankfurter LRS-/Legasthenie-Studie und der Münsteraner Studie berichtet wird, befinden sich in Gerd Schulte-Körne, Günther Thomé (Hrsg.) (2014): LRS - Legasthenie: interdisziplinär. Oldenburg: isb-Verlag (Inst. für sprachliche Bildung). Zwei weitere Untersuchungen über den Einsatz der Oldenburger Fehleranalyse 3-9 liegen vor von Irene Corvacho del Toro (2014): Erwerbbarkeit von effektiven förderdiagnostischen Kompetenzen in der Lehrerausbildung. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 169-189 und Katja Siekmann (2014): Kompetenzorientierte orthographische Individualförderung - Ergebnisse einer Förderstudie. Zur Förderung monolingualer und bilingualer Lerner/innen auf der Basis der OLFA. In: Katja Siekmann (Hg.): Theorie, Empirie und Praxis effektiver Rechtschreibdiagnostik. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 191-205. Außerdem ist der Beitrag von Irene Corvacho del Toro 2016 erschienen "Zur qualitativen Rechtschreibfehleranalyse und einer schriftsystematischen lernförderlichen Behandlung der Rechtschreibstörung", in: Zeitschr. für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 44, Heft 5, 2016, S. 397-408. Eine Fallbeschreibung einer erfolgreichen Rechtschreibförderung mit OLFA befindet sich bei Ruth Hoffmann-Erz (2017) in: Siekmann, K.; Corvacho del Toro, I.; Hoffmann-Erz, R. (Hrsg.): Schriftsprachliche Komptenzen in Theorie und Praxis. Tübingen: Stauffenburg Verlag, S. 189-202.

Inhalt
Kurzfassung und Abkürzungen 1 Einleitung und Erfahrungen mit OLFA 2 Die OLFA-Liste und ihre Benutzung 3 Fehlersortierung nach Rechtschreibbereichen 4 Richtwerte 5 Der Kompetenzwert (KW) 6 Der Leistungswert (LW) 7 Bedeutung der Kompetenz- und Leistungswerte 8 Übungen und Lösungen 8.1 Übung: Graphemgrenzen 8.2 Übung: Orthographeme 8.3 Übung: Basisgrapheme 8.4 Übung: Analyse eines Schülertextes (NEU) 8.4.1 Fehler und Wörter zählen 8.4.2 Fehler klassifizieren Literatur Kopiervorlagen (mit einer OLFA-Liste für die Schweiz)

Produktinformationen

Titel: OLFA 3-9: Oldenburger Fehleranalyse für die Klassen 3-9
Untertitel: Instrument und Handbuch zur Ermittlung der orthographischen Kompetenz und Leistung aus freien Texten für die Entwicklung effektiver Fördermaßnahmen
Autor:
EAN: 9783942122221
ISBN: 978-3-942122-22-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Institut f.sprachl.Bildu
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 60
Gewicht: 329g
Größe: H297mm x B205mm x T12mm
Veröffentlichung: 01.08.2017
Jahr: 2017
Auflage: 5., verbesserte Auflage
Land: DE