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Geschichte, Konstruktion und Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astronomischer Uhren

  • Fester Einband
  • 72 Seiten
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Das in der Spätantike entstandene Astrolabium war in europäischen Ländern bis in das 17. Jahrhundert hinein in Gebrauch. Es besteh... Weiterlesen
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Beschreibung

Das in der Spätantike entstandene Astrolabium war in europäischen Ländern bis in das 17. Jahrhundert hinein in Gebrauch. Es besteht aus der Kombination zweier hauptsächlicher Komponenten: Auf der Vorderseite bilden eine drehbare Sternkarte mit dem Tierkreis und ein Koordinatennetz für den Beobachterstandort eine Art graphischen Computer. Die Rückseite mit Gradskala, Kalender und einem mit Absehen versehenen Lineal stellt ein Visierinstrument zur Messung von Winkeln über dem Horizont dar. Entsprechend der gemessenen Höhe der Sonne oder eines Sterns wird die drehbare Sternkarte auf der Vorderseite eingestellt, und sodann liefert das Instrument eine Fülle von Zeitangaben und astronomischen Informationen. Damit lässt sich eine Vielzahl astronomischer, astrologischer und geodätischer Problemstellungen auf mechanischem Wege ohne Rechnungen lösen. Das Buch bietet neben einer historischen Einführung Erläuterungen zur geometrischen Konstruktion dieses astronomischen Universalinstruments. Weiterhin wird auf die Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astronomischer Uhren eingegangen.

Autorentext

Günther Oestmann (* 1959) studierte nach der Ausbildung zum Uhrmacher Kunstgeschichte, Neuere Geschichte und Geschichte der Naturwissenschaften in Tübingen und Hamburg. 1992 promovierte er mit einer Studie über die astronomische Uhr im Straßburger Münster, die im folgenden Jahr mit dem Philipp-Matthäus-Hahn-Preis ausgezeichnet wurde. 2001 erfolgte die Habilitation mit einer Arbeit über das Verhältnis Heinrich Rantzaus zur Astrologie, und 2002 legte Oestmann die Meisterprüfung an der Bundesfachschule für Uhrmacher in Karlstein/Österreich ab. Er war 2006-2008 als Konservator der Abteilung Schiffahrt des Deutschen Museums in München tätig und lehrt seit 2010 als Privatdozent an der Technischen Universität Berlin. 2013 wurde ihm der "Prix Gaïa" des Musée international d'horlogerie (La Chaux-de-Fonds) in der Kategorie Geschichte/Forschung verliehen. Oestmanns Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der wissenschaftlichen Instrumente und Uhren, Astronomie und mathematischen Geographie, sowie die Maritime Geschichte.

Produktinformationen

Titel: Geschichte, Konstruktion und Anwendung des Astrolabiums bei Zifferblättern astronomischer Uhren
Autor:
EAN: 9783898965729
ISBN: 978-3-89896-572-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Athena-Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 72
Gewicht: 480g
Größe: H287mm x B195mm x T12mm
Jahr: 2014