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Regionale Wachstumstheorie und selektive Industrieansiedlungspolitik

  • Kartonierter Einband
  • 228 Seiten
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1. Themenstellung Die Diskussion wachstumsrelevanter selektiver Industrie ansiedlungsstrategien hat erst in den letzten Jahren in ... Weiterlesen
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Beschreibung

1. Themenstellung Die Diskussion wachstumsrelevanter selektiver Industrie ansiedlungsstrategien hat erst in den letzten Jahren in der Bundesrepublik starker begonnen, nachdem empirische Untersuchungen zurn Standortverhalten industrieller Unter nehmen gezeigt haben, daB aile angewandten Ansiedlungs instrurnente, darunter auch diejenigen, die scheinbar am undifferenziertesten wirken, eine selektive Wirkung auf weisen. (1) Wenn sich schon eine instrumentell bedingte selektive Wirkung nicht vermeiden laBt, dann liegt es fur eine ra tional angelegte Regionalpolitik nahe, zu fragen, inwie weit die instrurnentell bedingte "Auswahl" mit einer re gionalpolitisch "richtigen" ubereinstimmt. Die Bedeutung selektiver Elemente fur den regionalpolitischen Aktor wird urn so groBer werden, je hoher die Bedeutung der Er folgskontrolle in der Regionalpolitik ist, je groBer die Gefahr einer allgemeinen Ausuferung der Forderung veran schlagt wird und je starker daraufhin die Versuche wer den, die Effizienz regionalpolitischer MaBnahmen zu steigern. An die Stelle einer ausschlieBlich pragmatischen Orien tierung in der regionalpolitischen Forderzielsetzung (etwa: Arbeitsplatzziele) traten plausibel erscheinende selektive Orientierungen: Strukturziele von Arbeitsplat zen(Wirtschaftsstrukturdiversifizierung), Qualifikations struktur der Arbeitsplatze usw. Damit wurden jedoch die Fragen regionaltheoretischer Begrundbarkeit einer selek tiven Orientierung eine sehr viel groBere Bedeutung ge winnen, als sie es im Augenblick haben. Bereits bei den verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen der Karstadt AG und dem Bundesministerium fur Wirtschaft wurde die Bedeutung einer selektiven Forderorientierung und der Zusammenhang mit einem regionaltheoretischen Wachsturns konzept deutlich. Dabei ging es urn die Frage, ob bei der Einrichtung von Warenhausern in den Fordergebieten regio nalpolitische Investitionszuschusse eben so geltend ge macht werden konnen wie bei industriellen Ansiedlungen.

Klappentext

1. Themenstellung Die Diskussion wachstumsrelevanter selektiver Industrie­ ansiedlungsstrategien hat erst in den letzten Jahren in der Bundesrepublik starker begonnen, nachdem empirische Untersuchungen zurn Standortverhalten industrieller Unter­ nehmen gezeigt haben, daB aile angewandten Ansiedlungs­ instrurnente, darunter auch diejenigen, die scheinbar am undifferenziertesten wirken, eine selektive Wirkung auf­ weisen. (1) Wenn sich schon eine instrumentell bedingte selektive Wirkung nicht vermeiden laBt, dann liegt es fur eine ra­ tional angelegte Regionalpolitik nahe, zu fragen, inwie­ weit die instrurnentell bedingte "Auswahl" mit einer re­ gionalpolitisch "richtigen" ubereinstimmt. Die Bedeutung selektiver Elemente fur den regionalpolitischen Aktor wird urn so groBer werden, je hoher die Bedeutung der Er­ folgskontrolle in der Regionalpolitik ist, je groBer die Gefahr einer allgemeinen Ausuferung der Forderung veran­ schlagt wird und je starker daraufhin die Versuche wer­ den, die Effizienz regionalpolitischer MaBnahmen zu steigern. An die Stelle einer ausschlieBlich pragmatischen Orien­ tierung in der regionalpolitischen Forderzielsetzung (etwa: Arbeitsplatzziele) traten plausibel erscheinende selektive Orientierungen: Strukturziele von Arbeitsplat­ zen(Wirtschaftsstrukturdiversifizierung), Qualifikations­ struktur der Arbeitsplatze usw. Damit wurden jedoch die Fragen regionaltheoretischer Begrundbarkeit einer selek­ tiven Orientierung eine sehr viel groBere Bedeutung ge­ winnen, als sie es im Augenblick haben. Bereits bei den verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen zwischen der Karstadt AG und dem Bundesministerium fur Wirtschaft wurde die Bedeutung einer selektiven Forderorientierung und der Zusammenhang mit einem regionaltheoretischen Wachsturns­ konzept deutlich. Dabei ging es urn die Frage, ob bei der Einrichtung von Warenhausern in den Fordergebieten regio­ nalpolitische Investitionszuschusse eben so geltend ge­ macht werden konnen wie bei industriellen Ansiedlungen.



Inhalt

1. Themenstellung.- 2. Ablauf der Untersuchung.- I: Die Problematik selektiver Ansiedlungskriterien.- 1. Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit selektiver Ansiedlungskriterien.- 2. Arten des Dilemmas.- 2.1 Der Theoriemangel der "Zielkriterien".- 2.2 Die Problematik der "Entwicklungskriterien".- 2.2.1 Interregionale Kriterien.- 2.2.2 Regionale Kriterien.- 2.3 Die Problematik selektiver Kriterien.- II: Regionale Wachstumskonzepte und ihre selektiven Implikationen.- 1 Die Dominanz gesamträumlicher Wachstumstendenzen: Das Konzept der Wachstumsindustrien.- 1.1 Das Konzept.- 1.2 Der Aufbau des Konzeptes.- 1.2.1 Modellarten.- 1.2.2 Der Strukturfaktor.- 1.2.3 Der Standortfaktor.- 1.2.4 Die Beziehungen zwischen Struktur- und Standortfaktor.- 1.3 Der Erklärungsgehalt des Konzeptes.- 1.3.1 Der tautologische Charakter der Shift-Analyse.- 1.3.2 Die Suche nach einem befriedigenden Konzept.- 1.4 Überlegungen zur regionalpolitischen Verwendbarkeit.- 2. Die Economic-Base-Theorie: das Konzept regionaler Exportindustrien.- 2.1 Die Erörterung der Economic-Base-Theorie auf dem Hintergrund des Theoriekonzeptes der Wissenschaftstheorie.- 2.2 Die Umrisse der Economic-Base-Theorie.- 2.2.1 Die Skizzierung der EconomicBase-Theorie bei Andrews und North.- 2.2.2 Die eingeengte Modellbildung der Economic-Base-Theorie.- 2.3 Die Typen der Economic-Base-Theorie.- 2.3.1 Der Exportpotentialtyp.- 2.3.2 Der Zahlungsbilanztyp.- 2.3.3 Die Exporttypen.- 2.3.3.1 Die "klassische" Economic-Base-Theorie: das Multiplikator-Akzelerator-Modell.- 2.3.3.2 Das langfristige Modell von North.- 2.4 Die Probleme im Definitionsbereich.- 2.4.1 Der nominale Definitionsbereich.- 2.4.2 Der operationale Definitionsbereich.- 2.5 Die regionalpolitische Bedeutung der Anfangs- und Randbedingungen.- 2.5.1 Anfangsbedingungen.- 2.5.2 Randbedingungen.- 2.6 Exkurs: Die mögliche Bedeutung des Entstehungszusammenhangs.- 2.7 Umrisse einer economic-base-orientierten Regionalpolitik.- 2.7.1 Die Schaffung der Anfangsbedingungen.- 2.7.2 Die Gewährleistung der Randbedingungen.- 2.7.3 Die Förderung des Exportsektors.- 3. Die Theorie regional polarisierter Entwicklung: das Konzept der "firme motrice".- 3.1 Die Interpretationsnotwendigkeit des Konzeptes.- 3.1.1 Die Unbestimmtheit des Konzeptes.- 3.1.2 Interpretationsorientierungen.- 3.1.3 Die regionale Wachstumspoltheorie als Set von Einzeltheoremen.- 3.2 Der Aufbau des Erklärungskonzeptes.- 3.2.1 Die statischen Effekte.- 3.2.1.1 Der Interindustry-Effekt.- 3.2.1.2 Der Polarisierungseffekt.- 3.2.1.3 Der Einkommensmultiplikatoreffekt.- 3.2.1.4 Kreislaufgeschlossenheit und Strukturdiversifizierung.- 3.2.2 Die dynamischen Effekte.- 3.2.2.1 Die externen Effekte.- 3.2.2.2 Der Akzeleratoreffekt.- 3.2.2.3 Der Infrastrukturinvestitionseffekt.- 3.2.2.4 Der Effekt wachstumsbeeinträchtigender Polarisierung.- 3.2.3 Zusammenfassung: Überlegungen zur regionaltheoretischen Relevanz.- 3.3 Exkurs: Die mögliche Bedeutung des Entstehungszusammenhangs.- 3.4 Firme motrice, Hinterland-Effekte und Wachstumspolpolitik.- 3.4.1 Die firme motrice.- 3.4.2 Hinterland-Effekte.- 3.4.3 Wachstumspolpolitik.- III: Erklärungskraft und Verwendbarkeit der Wachstumskonzepte: Überlegungen zu einem Korridor regionalpolitischer Wachstumsstrategie.- 1. Die Erklärungskraft der Wachstumskonzepte.- 1.1 Konkurrenz- und Sequenzcharakter der Theorien.- 1.2 Die Bedeutung der Bedingungskonstellationen.- 1.3 Modell und Wachstumsansätze.- 2. Die Probleme der Verwendbarkeit.- 2.1 Technologische Umformung und Bedingungskonstellation.- 2.2 Der selektive Kern und die Bedeutung des Konzeptcharakters.- 2.3 Selektivität und Zeitperspektive.- 2.4 Symptomansatz und regionale Inzidenz.- 2.5 Kausalansatz und "Theorie".- 3. Umrisse eines Korridors regionalpolitischer Wachstumsstrategie.- 3.1 Interregionalität versus partielle Immobilitäten.- 3.2 Implementation versus "Regionalförderung".- 3.3 Atomisierte versus polarisierte Diffusion.- 3.4 Zusammenfassung.- 4. Die Strategie interregionaler Kapitalmobilisierung.- 4.1 Das Mobilitätspotential.- 4.2 Der Realisierungsgrad.- 4.3 Erhöhung des Mobilitätspotentials.- 4.3.1 Die langfristige Stabilisierung des Beschäftigungsniveaus.- 4.3.2 Die Verstärkung von "push"-Faktoren.- 4.3.3 Die Verminderung infrastruktureller "Übersteuerung".- 4.4 Die Erhöhung des Realisierungsgrades.- 4.4.1 Die Bedeutung unternehmerischen Verhaltens.- 4.4.2 Die Bedeutung der Infrastruktur und der finanziellen Hilfen bei der Standortwahl.- 4.4.3 Zusammenfassung.- 4.5 Der Möglichkeitsbereich interregionaler Kapitalmobilisierung.- 5. Die Stärkung der innovativen Effizienz.- 6. Die Stärkung der agglomerativen Effizienz.- 7. Selektive Industrieansiedlungspolitik innerhalb des regionalpolitischen Wachstumskorridors.- 7.1 Der Förderregionsansatz.- 7.2 Der Förderobjektansatz.- 7.3 Der Strategieansatz.- IV: Resümee der Ergebnisse und Diskussion eines möglichen Lösungsbereichs für eine Strategie selektiver Industrieansiedlung.- 1. Regionale Wachstumstheorie und die Strategie der selektiven Industrieansiedlung.- 2. Selektive Regionalpolitik: marktliche und politische Allokation.- Anmerkungen.- Verzeichnis der Schaubilder.

Produktinformationen

Titel: Regionale Wachstumstheorie und selektive Industrieansiedlungspolitik
Autor:
EAN: 9783531027104
ISBN: 978-3-531-02710-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 228
Gewicht: 353g
Größe: H235mm x B155mm x T12mm
Jahr: 1978
Auflage: 1978

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