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Theorie und Praxis kirchlicher Organisation

  • Kartonierter Einband
  • 388 Seiten
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Beschreibung

Das Thema "Kirchliche Organisation" ste1lte sich bereits im Zusammen hang mit einer Intensivbefragung von evangelischen Pfarrern VOl' allem del' wurttembergischen Landeskirche uber "Berufsbild und Berufs wirklichkeit", die del' eine von uns (G. B. ) Ende del' filnfziger .Jahre durchfiihrte. Fur 2ine umfassende Darstellung del' Aussagen del' Pfarrer uber ?:ielsetzung und Wirklichkeit ihres Berufes schien eine vorausge hende Analyse del' kirchlichenOrganisation und del' ihr zugrunde liegen den Theorie liner UiBlich zu s ein. Die" Untersuchungen zur sozialen Orga nisation del' evangelischen Kirche und des evangelischen Pfarramtes in Wurttemberg", mit denen G. B. 1967 an del' Technischen Hochschule Clausthal promovierte, brachten neben kleineren Ver6ffentlichungen eine erste F'ormulierung von Ergebnissen. Zunachst als uberarbeitete Fassung del' Dissertation geplant, ist das vor liegende Ruch iOn den letztenJahren von uns in engel' ?:usammenarbeit neu geschrieben worden. Dabei wurden VOl' allem die wissenssoziologische, die po1itologische und die rechtssoziologische Fragestellung vertieft und die in del' zweiten Halfte del' sechzigel'.Jahre einsetzende Kil'chenreform diskussion aufgenommen. Die A1'beiten muf3ten seit 1965 ausschlief3lich nebenberuflich betrieben werden. Das hatte den Nachteil ih1'er standigen Unterbrechung und del' VC1'zogerung ih1'es Abschlusses. Von Vorteil war das Nebeneinander von beruflicherTiitigkeit und wissenschaftlicherArbeit insofern, als es dazu ver·half. die notwendige Distanz zum TTntersuchungsgegenstand zu gewin nen. Die unmittelbare Beruhrung mit del' industriellen Lebenswelt for det"te zu stiindigen Vergleichen heraus.

Klappentext

Das Thema "Kirchliche Organisation" ste1lte sich bereits im Zusammen­ hang mit einer Intensivbefragung von evangelischen Pfarrern VOl' allem del' wurttembergischen Landeskirche uber "Berufsbild und Berufs­ wirklichkeit", die del' eine von uns (G. B. ) Ende del' filnfziger .Jahre durchfiihrte. Fur 2ine umfassende Darstellung del' Aussagen del' Pfarrer uber ?:ielsetzung und Wirklichkeit ihres Berufes schien eine vorausge­ hende Analyse del' kirchlichenOrganisation und del' ihr zugrunde liegen­ den Theorie liner UiBlich zu s ein. Die" Untersuchungen zur sozialen Orga­ nisation del' evangelischen Kirche und des evangelischen Pfarramtes in Wurttemberg", mit denen G. B. 1967 an del' Technischen Hochschule Clausthal promovierte, brachten neben kleineren Ver6ffentlichungen* eine erste F'ormulierung von Ergebnissen. Zunachst als uberarbeitete Fassung del' Dissertation geplant, ist das vor­ liegende Ruch iOn den letztenJahren von uns in engel' ?:usammenarbeit neu geschrieben worden. Dabei wurden VOl' allem die wissenssoziologische, die po1itologische und die rechtssoziologische Fragestellung vertieft und die in del' zweiten Halfte del' sechzigel'.Jahre einsetzende Kil'chenreform­ diskussion aufgenommen. Die A1'beiten muf3ten seit 1965 ausschlief3lich nebenberuflich betrieben werden. Das hatte den Nachteil ih1'er standigen Unterbrechung und del' VC>1'zogerung ih1'es Abschlusses. Von Vorteil war das Nebeneinander von beruflicherTiitigkeit und wissenschaftlicherArbeit insofern, als es dazu ver·half. die notwendige Distanz zum TTntersuchungsgegenstand zu gewin­ nen. Die unmittelbare Beruhrung mit del' industriellen Lebenswelt for­ det"te zu stiindigen Vergleichen heraus.



Inhalt

1.Problemstellung und theoretische Voraussetzungen.- 1.1 Einführung.- 1.2 Terminologische und theoretische Vorüberlegungen..- 1.2.1 Einige wichtige Definitionen des Begriffes der sozialen Organisation in der neueren Soziologie und ihre Problematik.- 1.2.2 Die in der vorliegenden Untersuchung verwendete Definition des Begriffes der sozialen Organisation innerhalb seines theoretischen Bezugsrahmens.- 1.3 Organisations- und wissenssoziologische Vorüberlegungen zur Problemstellung der vorliegenden Studie: Die Interdependenz der organisierten Sphäre und der kollektiven Ideen, Werte und Ziele.- 1.4 Eingrenzung der Untersuchung.- 2.Das pastorale Grundmodell als Organisationsprinzip der evangelisch-lutherischen Landeskirchen und die ihm zugrunde liegende Theorie.- 2.1 Einführung.- 2.2 Die Theorie vom Seinsgrund und Wesen der Kirche...- 2.3 Die Theorie von den zwei Reichen, von dem kirchlichen Recht und den Seinswesen der Kirche.- 2.4 Die Theorie von Amt und Gemeinde.- 2.5 Die Theorie von Berufung, Pfarrstand und Pfarramt..- 2.6 Die Theorie vom "Wesen der Kirchenleitung".- 2.7 Abschließende Überlegungen.- 3.Die Anordnung des Pfarrgemeindesystems in Vergangenheit und Gegenwart.- 3.1 Einführung.- 3.2 Die Entstehung des Pfarrgemeindesystems.- 3.3 Das Problem des Seelsorgermangels in den evangelischen Landeskirchen Deutschlands.- 3.4 Untersuchungen zum Pfarrgemeindesystem der württembergischen evangelischen Landeskirche.- 3.4.1 Nachwuchs und Altersaufbau der Theologen.- 3.4.2 Die Verteilung der evangelischen Bevölkerung und der Geistlichen auf die verschiedenen Größenklassen der Seelsorgebezirke.- 3.4.3 Die Verteilung der evangelischen Bevölkerung und der Geistlichen auf die verschiedenen Größenklassen der Ortsgemeinden.- 3.4.4 Die Verteilung der evangelischen Bevölkerung und der Geistlichen nach der sozioökonomischen Struktur der Gemeinden.- 3.5 Abschließende Überlegungen.- 4.Die Organisation der pfarramtlichen Funktionen in Vergangenheit und Gegenwart.- 4.1 Einführung.- 4.2 Die pfarramtlichen Funktionen in den vergangenen Jahrhunderten.- 4.2.1 Kirche und Staat.- 4.2.2 Überblick über die Funktionen eines württembergischen Pfarrers in den vergangenen Jahrhunderten.- 4.2.2.1 Die gottesdienstlichen Aufgaben (einschl.Amtshandlungen) im 16., 17. und 18.Jahrhundert (Altwürttemberg).- 4.2.2.2 Die gottesdienstlichen Aufgaben (einschl.Amtshandlungen im 19. und 20.Jahrhundert.- 4.2.2.3 Seelsorge.- 4.2.2.4 Die obrigkeitlichen Funktionen: Kirchenkonvent und Schulaufsicht.- 4.2.2.5 Unterricht.- 4.2.2.6 Nebenbeschäftigungen.- 4.2.2.7 Theologisch-wissenschaftliche Arbeit.- 4.2.3 Die pfarramtlichen Funktionen und die Reaktion der Gemeinde: Kirchlichkeit, Religiosität und Profanität.- 4.3 Die pfarramtlichen Funktionen in der Gegenwart.- 4.3.1 Bemerkungen zu den Zeitplänen.- 4.3.2 Beschreibung der Gemeinden.- 4.3.3 Überblick über die Funktionen württembergischer Pfarrer der Gegenwart in Gemeinden unterschiedlicher Größe, sozioökonomischer Struktur und Kirchlichkeit.- 4.3.3.1 Dienste mit festgelegter Arbeitszeit.- 4.3.3.2 Dienste mit nicht festgelegter Arbeitszeit.- 4.3.3.3 Gesamtarbeitszeit.- 4.3.4 Soll und Ist.- 4.4 Funktionalisierung, Formalisierung, Entfremdung..- 5.Interaktionen und Kommunikationsprobleme im Rahmen der kirchlichen Organisation.- 5.1 Einführung.- 5.2 Die Ausbildung der sozialen Interaktionen.- 5.2.1 "Artikulationspunkt" Pfarramt.- 5.2.2 Interaktionen zwischen Pfarrer und Gemeinde.- 5.2.3 Interaktionen zwischen den Pfarrern.- 5.2.4 Interaktionen zwischen Pfarrer und Landeskirchenleitung.- 5.2.5 "Reduktionspunkt" Pfarramt.- 5.3 Kommunikationsprobleme.- 5.3.1 Theoretische Voraussetzungen.- 5.3.2 Kommunikationsprobleme zwischen Kirche und Welt/Gesellschaft.- 5.3.2.1 Die ontologischen Ursachen der Kommunikationsschranken.- 5.3.2.2 Die besondere Funktion der Kirche für die Welt..- 5.3.2.3 Die "Schlüsselattitüde" und der Ausschlieülichkeitscharakter der Theologie.- 5.3.2.4 Die effektive soziale Distanz der Kirche zur Welt.- 5.3.3 Kommunikationsprobleme zwischen Pfarrer und Gemeinde.- 5.3.3.1 Die Gemeinde als "Grundform gesellschaftlichen Daseins".- 5.3.3.2 Kommunikationsprobleme des Pfarrers mit der Gemeinde im allgemeinen und mit den Initiativpersonen im besonderen.- 5.3.3.3 Kommunikationsprobleme zwischen Pfarrer und Gemeindegruppen.- 5.3.4 Kommunikationsprobleme unter den Pfarrern.- 5.3.4.1 Das Consensusproblem innerhalb der Berufsgruppe, Gemeinsamkeiten und Differenzen.- 5.3.4.2 Identifizierung, Objektivation und ideologische Fixierung.- 5.3.4.3 Der unterschiedliche Grad der ideologischen Fixierung bei den befragten Pfarrern - mögliche Ursachen und Auswirkungen.- 5.3.5 Die theoretische Lösung der Kommunikationsprobleme..- 6.Führungsorganisation und Führungsmechanismen.- 6.1 Vorüberlegungen.- 6.1.1 Die verschiedenen Formen von Autorität.- 6.1.2 Führung in organisierten Gruppen.- 6.1.3 Der rechtssoziologische Aspekt.- 6.1.4 Der politologische Aspekt.- 6.1.5 Führung im Selbstverständnis der Kirche.- 6.2 Funktionenahgrenzung und -zuordnung.- 6.2.1 Das Pfarramt.- 6.2.1.1 Die Rechte des Pfarrers.- 6.2.1.2 Die Pflichten des Pfarrers.- 6.2.2 Das Ältestenamt.- 6.2.2.1 Die Rechte des Ältesten.- 6.2.2.2 Die Pflichten des Ältesten.- 6.2.3 Das Diakonenamt.- 6.2.4 Die Hilfsämter.- 6.2.5 Das Lehramt.- 6.2.6 Funktionenverteilung: Das Amt und die Gemeinde..- 6.3 Vollmachtenabgrenzung und -zuordnung.- 6.3.1 Die sog.Leitungsorgane vom Gemeindetypus.- 6.3.1.1 Der Kirchengemeinderat.- 6.3.1.2 Die Bezirkssynode (Kirchenbezirkstag).- 6.3.1.3 Die Landessynode.- 6.3.2 Die sog.Leitungsorgane vom Amtstypus.- 6.3.2.1 Kirchenpräsident (Bischof), Landeskirchenausschuß und Oberkirchenrat (Konsistorium).- 6.3.2.2 Der Prälat.- 6.3.2.3 Der Dekan.- 6.3.2.4 Der Pfarrer.- 6.3.3 Das Übergewicht der Leitungsorgane vom Amtstypus..- 6.3.4 Leitungshierarchie - Statushierarchie.- 6.4 Die Dichotomisierung des Wissens als Hindernis angemessener Führungsstrukturen.- 6.5 Die Regelung der Kommunikationen als Führungsproblem.- 6.5.1 Die Generalisierung der Motivation.- 6.5.2 Die Steuerung der sozialen Konflikte.- 6.5.3 Die Internalisierung der Grundziele und Normen.- 6.5.3.1 Die Sozialisierung der Geistlichen.- 6.5.3.1.1 Kontinuität.- 6.5.3.1.2 Diskontinuitäten in der Frühphase.- 6.5.3.1.3 Diskontinuitäten in der Spätphase.- 6.5.3.2 Die Sozialisierung der mittleren und unteren Mitglieder.- 6.5.4 Die Festlegung der Kommunikationsmittel.- 6.5.5 Die Festlegung der Kommunikationswege.- 6.5.6 Auswirkungen der Kommunikationsregelung.- 6.6 Kontrollmechanismen.- 6.6.1 Einführung.- 6.6.2 Kontrollmaßnahmen gegenüber der Gemeinde.- 6.6.3 Kontrollmaßnahmen gegenüber den Geistlichen.- 6.6.3.1 Zugangskontrollen.- 6.6.3.2 Visitation.- 6.6.3.3 Disziplinar- und Lehrzuchtverfahren.- 6.7 Politische, soziale und ideologische Zentralisation..- 7.Reorganisationsversuche.- 7.1 Das Programm der regionalen und funktionellen Neugliederung 3.- 7.2 Kritik des Programms der regionalen und funktionellen Neugliederung 3.- 7.3 Kritik der Grundvorstellungen der Reformtheologen.- 7.4 Vorschlag für eine pragmatische Reorganisation...- 8.Ergebnisse und abschließende Überlegungen.- Anmerkungsverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Theorie und Praxis kirchlicher Organisation
Untertitel: Ein Beitrag zum Problem der Rückständigkeit sozialer Gruppen
Autor:
EAN: 9783663053828
ISBN: 978-3-663-05382-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Genre: Christentum
Anzahl Seiten: 388
Gewicht: 587g
Größe: H235mm x B155mm x T20mm
Jahr: 2012
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1971