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Die Moral der prozessualen Logik der Moderne

  • Fester Einband
  • 319 Seiten
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Dux' Untersuchung zur Moral macht einsichtig, dass und wie sich die Moral als eine Form sozialer Vernunft aus einer Bedingungskons... Weiterlesen
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Beschreibung

Dux' Untersuchung zur Moral macht einsichtig, dass und wie sich die Moral als eine Form sozialer Vernunft aus einer Bedingungskonstellation der evolutiv erworbenen Verfassung heraus zu bilden vermochte und immer wieder zu bilden vermag. Unter den erkenntniskritischen Vorgaben der Moderne lernen wir mit Günter Dux, die Moral neu zu verstehen - anders als sie in aller Vergangenheit verstanden wurde. Dux macht deutlich, dass es zum Verständnis der Moral einer anderen Logik bedarf, nämlich einer prozessualen, mittels deren sich fassen lässt, dass und wie Moral sich mit der Vernunft in der Gesellschaft historisch-genetisch bildet. Das erkenntniskritische Interesse an der Moral ist politisch motiviert. Wir sind mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in eine Krise geraten. Das Problem ist der Markt. Es ist nicht mehr sinnvoll, diesen Verhältnissen eine von der Idee der Versöhnung bestimmte Welt als normatives Ideal zugrunde zu legen. Das Normative muss aus den Strukturen der Gesellschaft heraus bestimmt werden. Nur dann vermag es in der Gesellschaft etwas auszurichten. Dazu bedarf es jedoch der Kritik der Moral und einer trennscharfen Bestimmung der Gerechtigkeit. Auch sie stellt sich in der prozessualen Logik anders dar, als im philosophischen Denken von der Antike bis zu unserer Gegenwart.

Autorentext

Günter Dux, geb. 1933. Seit 1974 Professor an der Universität Freiburg. 1995 Leibnizprofessor der Universität Leipzig. Seit 1998 Em. Arbeitsgebiete: Theorie der Gesellschaft, Theorie des sozialen und kulturellen Wandels, Wissens- und Kulturtheorie, Normtheorie. Publikationen u.a.: Logik der Weltbilder, Frankfurt am Main 1982; Die Zeit in der Geschichte, Frankfurt am Main 1989; Die Spur der Macht im Verhältnis der Geschlechter, Frankfurt am Main 1992; Geschlecht und Gesellschaft. Warum wir lieben, 1994; Frankfurt am Main; (Hg. mit U. Wenzel), Der Prozeß der Geistesgeschichte, Frankfurt am Main 1994; Historisch-genetische Theorie der Kultur, Weilerswist 2000



Klappentext

Warum sollen wir überhaupt sollen? Worin liegt der Grund der Verpflichtung der Moral? Und worin besteht sie? Was nötigt uns zum Anerkenntnis der Interessen anderer? Welcher anderer? Warum gilt das Gebot, niemanden zu töten, auch für den, dem die Ehrfurcht vor dem Leben von keinem Gebot Gottes befohlen und für den seine Befolgung von keinem Gericht nach dem Tode belohnt wird? Macht es Sinn, das Sollen auf vorgegebene Prinzipien zu stützen? Woher sollen sie kommen? Sind nicht Prinzipien in aller Geschichte in ihrem Bedeutungsgehalt durch die Verfassung der Gesellschaft hindurch bestimmt worden, in denen sie als Prinzipien formuliert wurden? Als was bildet sich eine normative Vernunft, und worauf gründet sie sich, wenn sie sich selbst erst mit der Gesellschaft bildet und mit ihr auch historisch ändert? Letzten Endes ist es diese Frage, die wir klären müssen, wenn wir Geltungsgrund und Geltungsdimension der Moral unter den Erkenntnisbedingungen der Moderne aufklären und uns dabei jeder apriorischen Bestimmung der Vernunft wie der Moral enthalten müssen.

Produktinformationen

Titel: Die Moral der prozessualen Logik der Moderne
Untertitel: Warum wir sollen, was wir sollen
Autor:
EAN: 9783934730847
ISBN: 978-3-934730-84-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: Velbrueck GmbH
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 319
Gewicht: 543g
Größe: H229mm x B149mm x T30mm
Jahr: 2004
Auflage: 2. Auflage
Land: DE