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Geschichte der venezianischen Malerei Band 2

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Der in den Mosaiken von San Marco vorherrschende Byzantinismus bildet die Voraussetzung für die am Ende des 13. Jahrhunderts anheb... Weiterlesen
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Beschreibung

Der in den Mosaiken von San Marco vorherrschende Byzantinismus bildet die Voraussetzung für die am Ende des 13. Jahrhunderts anhebende Malerei Venedigs (Fresko und Tafelmalerei) und bleibt lange Zeit bestimmend, u. a. bei Paolo Veneziano. Mit Lorenzo Veneziano erfolgt der Übergang zur Gotik, die mit ihrem Hauptvertreter, Jacobello del Fiore, zum Durchbruch gelangt. Länger als andernorts in Italien hielt man in der venezianischen Malerei an den Tendenzen des internationalen Stils fest, desgleichen an der Vorliebe für das Prächtige, Dekorative. Anzeichen der Frührenaissance treten im Oeuvre Giovanni d Alemagnas und Antonio Vivarinis sowie Jacopo Bellinis zutage. Die autochthone Stilrichtung Vivarinis findet schließlich ihre Hauptrepräsentanten in Bartolomeo Vivarini, Andrea da Murano und Carlo Crivelli. Ebenso wie die sich im Anschluss an Jacopo Bellini entfaltende progressive Richtung bleibt sie bis weit in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts hinein beherrschend.

Autorentext

Günter Brucher war Leiter der Abteilung für Österreichische Kunstgeschichte an der Universität Graz und Ordinarius am Institut für Kunstgeschichte der Universität Salzburg. Er ist Träger des Wilhelm-Hartel-Preises der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2012.



Klappentext

Der zweite Band der "Geschichte der venezianischen Malerei" umfasst die Zeit von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis etwa 1520. Im Zentrum steht Giovanni Bellini, Schöpfer zahlreicher Altar- und Andachtsbilder und wie sein Bruder Gentile ein begehrter Porträt-Maler. Zu seinen bedeutendsten Nachfolgern zählen Cima da Conegliano, Marco Basaiti, der junge Lorenzo Lotto, Boccaccio Boccaccino und die Künstlerfamilie der Santacroce, die bis weit in das 16. Jahrhundert an der Stiltradition des Quattrocento festhielt. Im Anschluss an ein Kapitel über Gentile Bellini, der mit seinem Historien-Bilderzyklus im Dogenpalast sowie als bevorzugter Maler von Dogenbildnissen zum anerkannten Staatskünstler der Seerepublik avancierte, bildet ein Beitrag zu Vittore Carpaccio den zweiten Schwerpunkt der Abhandlung.



Inhalt
Zur Geschichte Venedigs von den Mailändischen Kriegen bis zur Liga von Cambrai Die Mailändischen Kriege - Venedig am Höhepunkt seiner Macht Der erste Türkenkrieg Venedig als führende Macht Italiens - Die Rolle Frankreichs in Italien - Beginnende Krise Der zweite Türkenkrieg Die Liga von Cambrai - Venedigs Verlust seiner Großmachtstellung Giovanni Bellini Das Frühwerk Zeit der Reife Das Spätwerk Giovanni Bellinis Nachfolge und Umkreis Cima da Conegliano Alvise Vivarini Marco Basaiti Lorenzo Lotto Giovanni Buonconsiglio und andere Maler aus dem Umkreis Giovanni Bellinis Gentile Bellini Vittore Carpaccio Die narrative Bildsprache in Carpaccios Gemäldezyklen venezianischer Scuolen Der Zyklus für die Scuola di Sant'Orsola Der Zyklus für die Scuola di San Giorgio degli Schiavoni Der Zyklus des Marienlebens für die Scuola degli Albanesi Der Zyklus für die Scuola di Santo Stefano Altar- und Andachtsbilder Profane Themen Anmerkungen Literatur Bildnachweis

Produktinformationen

Titel: Geschichte der venezianischen Malerei Band 2
Untertitel: Von Giovanni Bellini zu Vittore Carpaccio
Autor:
EAN: 9783205785699
ISBN: 978-3-205-78569-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Boehlau Verlag
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 459
Gewicht: 2194g
Größe: H278mm x B220mm x T38mm
Jahr: 2010
Land: AT

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