Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Graffiti. Belles lettres

  • Kartonierter Einband
  • 166 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Der Band enthält die Vorträge des Symposiums "Belles lettres / Graffiti", das 1998 im Rahmen der Marbacher Jahresausstellung "Prot... Weiterlesen
20%
27.90 CHF 22.30
Auslieferung erfolgt in der Regel innert 4 bis 5 Werktagen.

Beschreibung

Der Band enthält die Vorträge des Symposiums "Belles lettres / Graffiti", das 1998 im Rahmen der Marbacher Jahresausstellung "Protest! Literatur um 1968" im Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar stattfand. Helmuth Kiesel, Eberhard Lämmert und Klaus R. Scherpe hatten es in Zusammenarbeit mit Ulrich Ott vorbereitet. Mentalitäten, Strategien und Schreibweisen von "Achtundsechzigern" wurden beleuchtet und in ihren Nachwirkungen sowie in ihrem Verhältnis zur Postmoderne beurteilt. Der daraus hervorgegangene Tagungsband versammelt Beiträge aus ideengeschichtlicher, linguistischer, System- und medientheoretischer Perspektive. Klaus Bogdal führt vor, wie man Sinn produzieren kann und Identität finden wollte, Christoph König schildert die problematische Suche nach dem Positiven und Andreas Huyssen profiliert die Unterschiede zwischen der amerikanischen und der deutschen "Erinnerungspolitik" im Hinblick auf "1968". Helmuth Lethen beschreibt eine unheimliche Begegnung mit Carl Schmitt, Michael Rutschky erinnert sich an die Wiedereinsetzung der Großväter und Jürgen Link geht den Störungen des Normalen nach. Klaus J. Mattheier zeigt die soziale Einbettung von Politjargon und "dirty speech" auf, Fritz Hermanns wundert sich über den damaligen Reiz der Schwerverständlichkeit, Joseph Kopperschmidt fragt, warum die Studenten "so große Ohren" hatten, und Ulrike Haß-Zumkehr geht der "widerständigen Sprache" nach. Roman Luckscheiter skizziert die "unsichtbare Religion" der Bewegung und Manfred Lauermann erläutert den Begriff des Religioiden. Wolfgang Kabatek ruft Peter Handkes subversives Spiel mit Fernsehformen in Erinnerung und Ingrid Münz-Koenen macht deutlich, wie das Fernsehen zur Emotionalisierung des politischen Empfindens beigetragen hat. Kurztext: Der von den Achtundsechzigern propagierte "Tod der Literatur" hat eine lebendige Debatte ausgelöst, die mehr enthält als die kulturpessimistischen Klagen über das Ende von Schrift und Buch. Die Herausgeber: Ulrich Ott, geboren 1939, ist seit 1985 Direktor des Schiller-National

Klappentext

Der Band enth die Vortr des Symposiums "Belles lettres / Graffiti", das 1998 im Rahmen der Marbacher Jahresausstellung "Protest! Literatur um 1968" im Deutschen Literaturarchiv Marbach am Neckar stattfand. Helmuth Kiesel, Eberhard L ert und Klaus R. Scherpe hatten es in Zusammenarbeit mit Ulrich Ott vorbereitet. Mentalit n, Strategien und Schreibweisen von "Achtundsechzigern" wurden beleuchtet und in ihren Nachwirkungen sowie in ihrem Verh nis zur Postmoderne beurteilt. Der daraus hervorgegangene Tagungsband versammelt Beitr aus ideengeschichtlicher, linguistischer, System- und medientheoretischer Perspektive. Klaus Bogdal f hrt vor, wie man Sinn produzieren kann und Identit finden wollte, Christoph K nig schildert die problematische Suche nach dem Positiven und Andreas Huyssen profiliert die Unterschiede zwischen der amerikanischen und der deutschen "Erinnerungspolitik" im Hinblick auf "1968". Helmuth Lethen beschreibt eine unheimliche Begegnung mit Carl Schmitt, Michael Rutschky erinnert sich an die Wiedereinsetzung der Gro r und J rgen Link geht den St rungen des Normalen nach. Klaus J. Mattheier zeigt die soziale Einbettung von Politjargon und "dirty speech" auf, Fritz Hermanns wundert sich ber den damaligen Reiz der Schwerverst lichkeit, Joseph Kopperschmidt fragt, warum die Studenten "so gro Ohren" hatten, und Ulrike Ha Zumkehr geht der "widerst igen Sprache" nach. Roman Luckscheiter skizziert die "unsichtbare Religion" der Bewegung und Manfred Lauermann erl ert den Begriff des Religioiden. Wolfgang Kabatek ruft Peter Handkes subversives Spiel mit Fernsehformen in Erinnerung und Ingrid M nz-Koenen macht deutlich, wie das Fernsehen zur Emotionalisierung des politischen Empfindens beigetragen hat. Kurztext: Der von den Achtundsechzigern propagierte "Tod der Literatur" hat eine lebendige Debatte ausgel st, die mehr enth als die kulturpessimistischen Klagen ber das Ende von Schrift und Buch. Die Herausgeber: Ulrich Ott, geboren 1939, ist seit 1985 Direktor des Schiller-Nationalmuseums und des Deutschen Literaturarchivs in Marbach am Neckar. Roman Luckscheiter, geboren 1970, wurde an der Universit Heidelberg mit einer Arbeit ber den postmodernen Impuls von 1968 promoviert.

Produktinformationen

Titel: Graffiti. Belles lettres
Untertitel: Soziale Phantasien und Ausdrucksformen der Achtundsechziger
Editor:
EAN: 9783892444725
ISBN: 978-3-89244-472-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 166
Gewicht: 252g
Größe: H226mm x B142mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.11.2001
Jahr: 2001
Auflage: 11.2001
Land: DE