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Gotteslästerung' und Glaubenskritik in der Literatur und den Künsten

  • Kartonierter Einband
  • 256 Seiten
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Darf Kunst Gott lästern? Und wo beginnt die Gotteslästerung? Zeitlose Fragen, deren unheilvolle Aktualität nicht darüber hinweg tä... Weiterlesen
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Beschreibung

Darf Kunst Gott lästern? Und wo beginnt die Gotteslästerung? Zeitlose Fragen, deren unheilvolle Aktualität nicht darüber hinweg täuschen soll, dass sie so alt sind wie die Kunst selbst. Den Begriff Gotteslästerung - ein polemischer Ausdruck - verwenden zumal die 'Rechtgläubigen', um die Abtrünnigen, Ketzer, Häretiker zu verklagen: Sie hätten sich einer schweren Kultverletzung schuldig gemacht. Der Begriff Glaubenskritik bezeichnet sachlicher den Impuls der Widersacher, die mit den Regeln gebotener Ehrfurcht mehr oder weniger lauthals brechen. Das Interesse der im vorliegenden Buch versammelten Studien soll sich nicht zufrieden geben mit der Auflistung verschiedener Skandale des 'Glaubensfrevels', die Gerichtsverfahren erzwungen haben. Es geht vielmehr darum, die tiefer liegenden Motive jener Lästerer auszuforschen und aufzuklären, die begründet ihre Gegenstimme erhoben haben. Bloß auf den Lärmeffekt zielende Provokationen müssen nicht dokumentiert werden. Glaubenskritik wird bis in die Epoche der Aufklärung zurückverfolgt, doch werden auffällig viele Filme untersucht werden - mit Rücksicht darauf, dass Filme immer noch populäre Auffangbecken für Ideologien der Moderne sind.

Autorentext
Hans Richard Brittnacher, geb. 1951, lehrt am Institut für Deutsche und Niederländische Literatur der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Literatur und Kulturgeschichte der Goethezeit und des Fin de siècle, phantastische Literatur, Ästhetik des Hässlichen, Alteritätsforschung.. Thomas Koebner, Literaturwissenschaftler und Filmwissenschaftler, war 1973-83 Professor für Germanistik an der Universität Wuppertal, von 1983-89 Professor für Neuere deutsche Literatur und Medienwissenschaft in Marburg; 1989-1992 war er Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, 1993 gründete er das Institut für Filmwissenschaft in Mainz und leitete es bis zu seiner Emeritierung 2007. Im Jahr 2010 erhielt er den Sonderpreis der Ökumenischen Jury der Berlinale für seine Leistungen im Bereich der Filmpublizistik. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Nachschlagewerke.

Klappentext

Darf Kunst Gott lästern? Und wo beginnt die Gotteslästerung? Zeitlose Fragen, deren unheilvolle Aktualität nicht darüber hinweg täuschen soll, dass sie so alt sind wie die Kunst selbst. Den Begriff Gotteslästerung - ein polemischer Ausdruck - verwenden zumal die , um die Abtrünnigen, Ketzer, Häretiker zu verklagen: Sie hätten sich einer schweren Kultverletzung schuldig gemacht. Der Begriff Glaubenskritik bezeichnet sachlicher den Impuls der Widersacher, die mit den Regeln gebotener Ehrfurcht mehr oder weniger lauthals brechen. Das Interesse der im vorliegenden Buch versammelten Studien soll sich nicht zufrieden geben mit der Auflistung verschiedener Skandale des , die Gerichtsverfahren erzwungen haben. Es geht vielmehr darum, die tiefer liegenden Motive jener Lästerer auszuforschen und aufzuklären, die begründet ihre Gegenstimme erhoben haben. Bloß auf den Lärmeffekt zielende Provokationen müssen nicht dokumentiert werden. Glaubenskritik wird bis in die Epoche der Aufklärung zurückverfolgt, doch werden auffällig viele Filme untersucht werden - mit Rücksicht darauf, dass Filme immer noch populäre Auffangbecken für Ideologien der Moderne sind.

Produktinformationen

Titel: Gotteslästerung' und Glaubenskritik in der Literatur und den Künsten
Editor:
EAN: 9783894727123
ISBN: 978-3-89472-712-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Schüren Verlag
Anzahl Seiten: 256
Gewicht: 522g
Größe: H221mm x B152mm x T17mm
Veröffentlichung: 18.11.2015
Jahr: 2015