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Passivsynonyme als Elemente der wissenschaftlichen Fachsprache im Deutschen

  • Kartonierter Einband
  • 189 Seiten
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Passivsynonyme stellen linguistisch ein eigenes Phänomen dar. Syntaktisch betrachtet handelt es sich um aktivische Formen, die jed... Weiterlesen
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Beschreibung

Passivsynonyme stellen linguistisch ein eigenes Phänomen dar. Syntaktisch betrachtet handelt es sich um aktivische Formen, die jedoch - und darin liegt ihre Besonderheit - semantisch dem Passiv zuzuordnen sind. Von daher eignen sich Passivsynonyme in besonderer Weise dazu, Passivkonstruktionen zu ersetzen. Darüber hinaus nehmen Passivsynonyme in unterschiedlicher Weise zusätzliche semantische Funktionen wahr. So eröffnet sich mit den Fügungen sein + zu + Infinitiv, lassen + sich + Infinitiv, sein + Adjektiv auf -bar und Reflexivpronomen + Verb die Möglichkeit zu impliziter Kennzeichnung der Modalität. Demgegenüber bieten Funktionsverbgefüge die Chance, Unterschiede in der Aktionalität des Geschehens auszudrücken. Insgesamt tragen Passivsynonyme wesentlich zur Ökonomisierung und Versachlichung des Sprachstils bei. Von daher erklärt sich nicht zuletzt ihre bevorzugte Verwendung in der Wissenschaftssprache, deren Entwicklung in den letzten beiden Jahrhunderten der Verfasser anhand methodisch ausgewählter Texte unter diesem speziellen Aspekt untersucht.

Autorentext

Der Autor: Gook-Jin Gang, 1963 in Chung-Nam (Süd-Korea) geboren. Nach Abschluß des Studiums der Germanistik und Pädagogik an der Universität Dong-Guk in Seoul Fortsetzung des Studiums an der Universität Regensburg 1988 bis 1991, dann an der Katholischen Universität Eichstätt 1991 bis 1993. Dort Abschluß der Magisterprüfung. Im Anschluß daran Studium der deutschen Sprachwissenschaft an der Universität Jena. 1997 Promotion.



Klappentext

Passivsynonyme stellen linguistisch ein eigenes Phänomen dar. Syntaktisch betrachtet handelt es sich um aktivische Formen, die jedoch - und darin liegt ihre Besonderheit - semantisch dem Passiv zuzuordnen sind. Von daher eignen sich Passivsynonyme in besonderer Weise dazu, Passivkonstruktionen zu ersetzen. Darüber hinaus nehmen Passivsynonyme in unterschiedlicher Weise zusätzliche semantische Funktionen wahr. So eröffnet sich mit den Fügungen sein + zu + Infinitiv, lassen + sich + Infinitiv, sein + Adjektiv auf -bar und Reflexivpronomen + Verb die Möglichkeit zu impliziter Kennzeichnung der Modalität. Demgegenüber bieten Funktionsverbgefüge die Chance, Unterschiede in der Aktionalität des Geschehens auszudrücken. Insgesamt tragen Passivsynonyme wesentlich zur Ökonomisierung und Versachlichung des Sprachstils bei. Von daher erklärt sich nicht zuletzt ihre bevorzugte Verwendung in der Wissenschaftssprache, deren Entwicklung in den letzten beiden Jahrhunderten der Verfasser anhand methodisch ausgewählter Texte unter diesem speziellen Aspekt untersucht.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Die wissenschaftliche Fachsprache als Untersuchungsgegenstand der modernen Linguistik - Passivsynonyme als Varianten des Passivs - Zum Stand der Forschung - Analyse der Fügungen sein + zu + Infinitiv, lassen + sich + Infinitiv, sein + Adjektiv auf -bar, Reflexivpronomen + Verb und der Funktionsverbgefüge - Ihre besondere Funktion in wissenschaftlichen Fachtexten.

Produktinformationen

Titel: Passivsynonyme als Elemente der wissenschaftlichen Fachsprache im Deutschen
Untertitel: Untersucht an prominenten Fachtexten des 19. und 20. Jahrhunderts aus den Bereichen der Geisteswissenschaften und der Naturwissenschaften
Autor:
EAN: 9783631323588
ISBN: 978-3-631-32358-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 189
Gewicht: 258g
Größe: H212mm x B146mm x T10mm
Jahr: 1997
Auflage: Neuausg.