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Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig

  • Kartonierter Einband
  • 235 Seiten
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Aus der Größenwahn-Reihe Q (Queer) die 2. Anthologie über Liebe, Sex, Lust, Essen und trinken.Kennst du das? 'Liebe geht durc... Weiterlesen
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Beschreibung

Aus der Größenwahn-Reihe Q (Queer) die 2. Anthologie über Liebe, Sex, Lust, Essen und trinken.

Kennst du das? 'Liebe geht durch den Magen' sagt man, und du zerbrichst dir schon seit Tagen den Kopf darüber, was du an Leckerem kochen sollst! Du hast ein Ziel: sie/ihn zu verführen, und schon das Essen soll deine erotischen Absichten enthüllen. Bald ist sie/er da. Sorgfältig den Salat d amour auf die Teller anrichten, die Spargelcremesuppe de luxe noch mal probieren - ja, heiß ist sie und lecker - der Backofen ist abgeschaltet, du schaust nochmal, ob der Braten nicht eine zu dunkle Kruste bekommen hat - ob ihr/ihn die Nuss-Karamell-Sauce dazu schmecken wird? - spätestens beim Dessert muss sie/er dich küssen, deswegen hast du Quarkcreme mit Schuss vorbereitet - Alkohol ist immer gut - es klingelt - oh Gott, sie/er ist da - schnell noch einen Schluck nehmen - habe ich das richtige Outfit? - es klingelt nochmal, lange Schritte führen dich zur Tür, mit zitternden Händen machst du auf, und zwei große, verliebte Augen - ach, endlich, dieser Blick! - schauen dich erwartungsvoll an. In dieser 2. Queer-Anthologie stellt Jannis Plastargias ausgesuchte Geschichten vor, die sinnlich, frivol, überraschend, aber auch traurig sind, Erzählungen über Menschen, die versuchen, mit erotischen Rezepten den Partner zu verführen - oder ihn zu töten, auf jeden Fall ihr kulinarisches Handwerk beherrschen und meistens in der Küche zu finden sind. 'Ich habe Hunger!' 'Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig ...'

Autorentext
Andrea Bienek wurde als Herbstkind der frühen Siebziger geboren. Seit sie das Alphabet beherrscht, schreibt sie Geschichten aller Art in ihre Tagebücher - anfangs nur für sich selbst. Ausflüge in die Fotografie, Malerei und Musik folgten, dann begann sie Ende 2011 sich an Ausschreibungen zu beteiligen, da sie die Finger nicht mehr von der Tastatur bekam. Seither gibt es für sie nur noch drei Dinge: Familie, Brötchenverdienst und auf dem Papier durch das Reich der Fantasie zu reisen. Die erste Veröffentlichung war die Kurzgeschichte 'Ein Plan für alle Fälle', die im Juni 2012 beim Wölfchen Verlag in der Anthologie 'Weil wir Mädchen sind' erschien, 'Nur für Dich' folgte im November 2013, ebenfalls in einer Anthologie des Verlages, 'Verliebte Jungs'. Im Juli 2013 publizierte der Art Skript Phantastik Verlag die Geschichte 'Das Meisterwerk' in der Anthologie 'Steampunk 1851'. Nino Delia wurde kurz vor dem Mauerfall im kuschligen Mecklenburg geboren, wo sie Germanistik studierte, bevor sie sich für das weitaus profitablere Fach der Literaturwissenschaft entschied und nach Rheinland-Pfalz zog. Hier machte sie ihren Master und arbeitet nun, wie es jeder gute Geisteswissenschaftler einmal tun sollte, als Fach-kraft für Briefumschläge, Tacker und doppelseitig bedrucktes Papier. Zuweilen schreibt sie, zuweilen schaut sie Filme von Tim Burton. Eine exorbitant großartige bessere Hälfte unterstützt sie seit eh und je bei allen literarischen Ergüssen und grundsätzlich auch bei allen anderen Albernheiten. Levi Frost wurde zu Beginn der 70er im Süden Deutschlands geboren. Während des Architekturstudiums veröffentlichte er Fachtexte, belletristische Exkurse blieben einem privaten Publikum vorbehalten. 2012 veröffentlicht er die Kurzgeschichten 'Unter Feuer' und 'Triebe und Scherben' in der Anthologie 'Kräuter-Code' aus dem INCUBUS-Verlag. Seit 2011 lebt Levi Frost mit seinem Mann sehr zurückgezogen in einer der schönsten Landschaften Nordeuropas. Brigitte Münch ist 1947 in Düsseldorf geboren und arbeitete mehrere Jahre in Buchhandlungen, Bibliotheken, sowie in Buch- und Zeitungsverlagen. Von 1980 bis 1985 arbeitete sie in Kairo/Ägypten als freie Mitarbeiterin bei Radio Kairo, im Local European Service als Übersetzerin, Sprecherin und Programmgestalterin für Deutsch, Englisch und Griechisch. Seit 1985 lebt sie ständig auf der griechischen Insel Naxos. Als Autorin, Übersetzerin griechischer Literatur ins Deutsche, sowie touristischer Broschüren und Reiseliteratur, hat sie zahlreiche Veröffentlichungen. Jannis Plastargias geboren am 6.7.1975 in Kehl am Rhein, Lehramtstudium und Pädagogik (Interkulturelle Erziehung) in Karlsruhe, wohnt in Frankfurt, dort auch StadtteilHistoriker 2012 - 2014. Arbeitet als freier Autor, Blogger und Kulturveranstalter. Er hat eine Reihe im Online-Kulturmagazin Faustkultur: 'Das halbe Wort', welche den Schwerpunkt neue Literatur von Autor/innen nicht deutscher Herkunft hat. Er ist Erwachsenen-Juror beim rheinland-pfälzischen Jugendbuchpreis 'Goldene Leslie', arbeitet als Kultur-Redakteur bei Radio X (Magazin Radiosub) in Frankfurt und ist außerdem Vorstand beim Verein Sprich! (Sprach- und Leseförderung ist das Thema, unter anderem Organisation der Frankfurter Sprachwoche). http://schmerzwach.blogspot.de/ Silke Porath geboren 1971, lebt mit ihrem französischen Mann im schwäbischen Balingen. Von ihr erschienen sind bereits mehrere Romane und Sachbücher, unter anderem die Reihe 'Nicht ohne meinen Mops' oder '111 Gründe, den Tatort zu lieben'. Sie ist ausgebildete Redakteurin, Schreibtrainerin und Mitglied bei den 42erAutoren. www.silke-porath.de Thomas Pregel wurde 1977 in Bad, Segeberg, Schleswig-Holstein geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Holstein auf. Nach Abitur und Zivildienst ging er zum Studium nach Berlin, wo er auch heute als freier Lektor und Schriftsteller lebt. Sein Romandebüt ist unter dem Titel 'Die unsicherste aller Tageszeiten' 2013 im Gr

Klappentext

Kennst du das? 'Liebe geht durch den Magen' sagt man, und du zerbrichst dir schon seit Tagen den Kopf darüber, was du an Leckerem kochen sollst! Du hast ein Ziel: sie/ihn zu verführen, und schon das Essen soll deine erotischen Absichten enthüllen. Bald ist sie/er da. Sorgfältig den Salat d amour auf die Teller anrichten, die Spargelcremesuppe de luxe noch mal probieren - ja, heiß ist sie und lecker - der Backofen ist abgeschaltet, du schaust nochmal, ob der Braten nicht eine zu dunkle Kruste bekommen hat - ob ihr/ihn die Nuss-Karamell-Sauce dazu schmecken wird? - spätestens beim Dessert muss sie/er dich küssen, deswegen hast du Quarkcreme mit Schuss vorbereitet - Alkohol ist immer gut - es klingelt - oh Gott, sie/er ist da - schnell noch einen Schluck nehmen - habe ich das richtige Outfit? - es klingelt nochmal, lange Schritte führen dich zur Tür, mit zitternden Händen machst du auf, und zwei große, verliebte Augen - ach, endlich, dieser Blick! - schauen dich erwartungsvoll an. In dieser 2. Queer-Anthologie stellt Jannis Plastargias ausgesuchte Geschichten vor, die sinnlich, frivol, überraschend, aber auch traurig sind, Erzählungen über Menschen, die versuchen, mit erotischen Rezepten den Partner zu verführen - oder ihn zu töten, auf jeden Fall ihr kulinarisches Handwerk beherrschen und meistens in der Küche zu finden sind. 'Ich habe Hunger!' 'Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig ...'



Leseprobe
VORWORT Meine queere Erkenntnis - oder wie ich erneut versuche, eine geeignete Einleitung für eine Anthologie zu schreiben I m Juli 2013 wurde die erste queere Anthologie 'Liebe und andere Schmerzen' veröffentlicht und sowohl auf dem CSD in Frankfurt auf der kleinen politischen Bühne als auch auf der Buchmesse in Frankfurt auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage vorgestellt. In Lesungen wie auf der Lite-Rad-Tour (Fahrradfahren entlang des Mains und Lesungen an verschiedenen Orten in Offenbach und Frankfurt) oder auf dem Fechenheimer Literaturfestival wurde daraus rezitiert und diskutiert. Es waren spannende und aufschlussreiche Gespräche. Und sie haben mich verändert. Mittlerweile engagiere ich mich bei einer kleinen Freundes-Initiative in Frankfurt, die sich 'Mein wunderbarer Waschsalon' nennt und 'queere' Barabende an verschiedenen 'alternativen' Orten organi-siert. Dabei ist einerseits das Ziel, Orte (wie eben einen SB-Wachsalon oder Pop-Up Galerien) anders zu nutzen, aber auch vor allem Begegnung und Austausch in einem halbwegs 'geschützten' Raum zu schaffen. Wir möchten vielfältige Menschen zusammenbringen, die sich in ihrer Andersartigkeit frei bewegen und äußern dürfen, gemeinsam reden, diskutieren, neue Ideen sammeln, sich verbinden, singen und tanzen können -, es liegt an den Gästen, was sie daraus machen. Dieses Konzept wird sehr gut angenommen, und jede unserer Veranstaltungen zeichnet sich dadurch aus, dass es voll ist, und vor allem, dass eine magische Atmosphäre vorherrscht. Es fühlt sich immer ein bisschen so an, als wären wir in einer Art 'Zaubergarten', in der die Welt so ist, wie wir sie uns wünschen. Und in dieser Zeit begann auch meine Arbeit an der zweiten Anthologie - in einem neuen Bewusstsein, in einem neuen Selbstverständnis. Es zeigte sich, dass der Arbeitstitel 'Genuss und Lust' gerade richtig gewählt war, um noch mehr über diesen Begriff 'queer' zu erfahren, aber auch um einen weitere Konfusion zu thematisieren: Was ist eigentlich mit 'Erotik' gemeint? Diesen Begriff hatte ich nicht trennscharf genug gefasst in meiner Ausschreibung. Was passierte? Ich erhielt sehr viele gute Texte, aber auch eben sehr viele gute Texte, die ich nicht verwenden wollte, weil sie mir zu 'pornografisch' waren - oder zu wenig 'queer' oder eben beides. Dabei wusste ich noch immer nicht so genau, was 'queer' überhaupt bedeutet. Hatte ich in der Einleitung der ersten Anthologie einen sehr freien queeren Begriff, schwankte dieser im Rahmen meines Engagements im Team 'Mein wunderbarer Waschsalon'. Ich mache es konkreter: Mir ging es um Sinnlichkeit, wenn ich an erotische Situationen mit Essen und Trinken, Genussmitteln dachte. Eine eingeschobene Gurke in den After meinte das nicht. Mir ging es auch nicht um die explizite Darstellung des Aktes. Ich fand und finde es nach wie vor sehr viel erotischer, wenn man Dinge andeutet, wenn man einen Rest des leckeren Erdbeerschaums von den Lippen der begehrten Person ableckt, dieses Kribbeln dabei darstellen kann. Nach meinem Empfinden war es auch nicht queer, wenn ein männlicher Erzähler auf seine heteronormative Art und Weise eine Beziehung von zwei Lesben beschreibt und dabei Vorurteile manifes-tiert, die meinem Verständnis von einem offenen Umgang mit Menschen und deren sexuellen Neigungen konterkarierten. Trotzdem bin ich noch immer nicht sehr viel weiter, was meinen eigenen 'queeren Begriff' angeht. Ich akzeptiere erst einmal, dass alle Geschlechter einbezogen sind: Frauen, Männer, Transsexuelle, Intersexuelle, Genderqueere., dass alle sexuellen Spielarten einbezogen sind: Homo-, Bi-, Hetero-, A-, Pansexuell, Polyamourös, objekto- oder zoophil, S/M,., alle Menschen, egal welcher Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Religion, politischer Gesinnung, Schichtung, wie viel Geld sie besitzen (oder eben auch nicht). in unserer Gesellschaft akzeptiert sind. Wir sind alle EINS. Eine Gesellschaft. Inklusion sozusagen. Ohne Bewertung. Queer ist erst ein

Inhalt

VORWORT Jannis Plastargias FLEISCH-LUST Silke Porath USE SOMEBODY - SÜSSE FRÜCHTE Ines Schmidt UNINTENDED - UNGEWOLLT Andrea Bienek NO MILK TODAY Brigitte Münch DAS OMELETTE Ines Schmidt FRÜCHTE DER ERKENNTNIS Börje Schweizer SALIM VOR LEIF Jannis Plastargias VON PORRIDGE AND ROAST Levi Frost DIE VERKOSTUNG Justin C. Skylark DER ENGEL AUF DER FENSTERBANK Jana Walther DER NACHTISCH, DER NICHT AUF DER KARTE STAND Claudia Schuster DINNER & SHOW Devin Sumarno DER ZWIEBACK-TRICK Thomas Pregel DIE KÜSTENSTRASSE Raik Thorstad WINTERMANDELN, MÄDCHENKÖRPER Nino Delia FALLOBST AM TRESEN Gabriel Wolkenfeld SPARGELCREMESUPPE DE LUXE S. A. Urban MÖRDERISCHES DESSERT Christina Stöger BIOGRAPHISCHES

Produktinformationen

Titel: Gleich, Liebes, gleich ist das Essen fertig
Untertitel: 18 erotische Rezepte
Editor:
EAN: 9783942223805
ISBN: 978-3-942223-80-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grössenwahn Verlag
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 235
Gewicht: 357g
Größe: H211mm x B146mm x T22mm
Veröffentlichung: 30.06.2014
Jahr: 2014
Land: PL