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Freiheit und Reduktion

  • Kartonierter Einband
  • 259 Seiten
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Das Absolute ist nur als seine Manifestation. Nicht ist zuerst das Absolute und dann manifestiert es sich (oder konstituiert die W... Weiterlesen
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Beschreibung

Das Absolute ist nur als seine Manifestation. Nicht ist zuerst das Absolute und dann manifestiert es sich (oder konstituiert die Welt), sondern es ist, sofern es sich manifestiert. "Konstitution" heißt also letztlich Manifestation oder Erscheinung des Absoluten. "Phänomenologie" = Erscheinungslehre des Absoluten. Eugen Fink Die Frage nach der Freiheit gehört zweifellos zu den zentralen Problemen der Philosophiegeschichte und ist in verschiedenen Theorien unterschiedlich beantwortet worden. Innerhalb der vielverästelten Denkströmung der phänomenologischen Philosophie tritt das Thema der Freiheit an prominenter Stelle bei Eugen Fink explizit in Erscheinung, wobei es im wesentlichen Zusammenhang mit einer methodologischen Thematisierung der phänomenologischen Reduktion steht. Die vorliegende Studie stellt folglich die Frage nach dem inneren Zusammenhang zwischen Finks Neuinterpretation der Phänomenologie als "meontischer Erscheinungslehre des Absoluten" und der Reduktion als Freiheit. Eine gründliche Auslegung aller in den Jahren seiner Zusammenarbeit mit Husserl entstandenen Schriften und zahlreicher Nachlassmaterialien aus dem Eugen Fink-Archiv lassen am Leitfaden des Freiheitsbegriffs die Besonderheit und den Reichtum von Eugen Finks früher Philosophie deutlich werden.

Inhalt

Vorbemerkung Vorwort 10 Einleitung 12 Vorbetrachtung Kapitel I. Von der Transzendentalphänomenologie zur Meontik § 1. Die Phänomenologie und die Rückkehr zum Transzendentalen 30 § 2. Vom Sinn des Transzendentalen 33 § 3. Die Selbstbezüglichkeit der Phänomenologie 37 § 4. Transzendentalphänomenologie als konstitutiver Idealismus 44 § 5. Idealismus als "Anschein": die weltliche Außenobjektivation der Phänomenologie 49 § 6. Die Idee einer phänomenologischen Meontik 54 § 7. Zum phänomenologischen Sinn des absoluten ?? ?? 61 § 8. Das Absolute und die Freiheit 66 Erster Teil Anfang und Ende aller Philosophie ist - Freiheit! Kapitel II. Der Anfang der Philosophie und die Freiheitsproblematik § 1. Das phänomenologische Problem des Anfangs 69 § 2. Epoché und Reduktion 75 8 § 3. Die außerwissenschaftliche Autonomie der Philosophie 80 § 4. Anfang als Befreiung von der Traditionalität der Welt 85 § 5. Im Übergang der Einstellungen: Wege in die Phänomenologie 91 § 6. Der befreiende Weg in die Philosophie: Auslegung der vorgegebenen Welt bei Fink 97 § 7. Sicherung der Frage nach der Welt als einer authentisch philosophischen. Ein versteckter Kommentar zu Sein und Zeit 101 § 8. Radikale Selbstbesinnung auf die Weltsituation. Er-Innerung und Er-Weckung des Apriori 105 § 9. Die Motivationsfrage (Aufstellung der Freiheitsthese) 109 Kapitel III. Die radikale "Unmotiviertheit" der Philosophie und die Freiheit § 1. Transzendentale Gründung der freien Epoché: Vermöglichkeit des Ich-kann und Neutralität 115 § 2. Existenziale Auslegung des Neutralisierungsphänomens: Grundstimmung als Anfang der Philosophie 121 § 3. Existenziale Grundstimmung als Motivation 128 § 4. Unzulänglichkeit aller mundan konzipierten Motivationen. Die radikale Unmotiviertheit der Philosophie 135 § 5. Der sachliche Sinn der Unmotiviertheitsthese 142 § 6. Korollarium: die Aufgabe einer Einleitung in die Philosophie als exemplum crucis der Herausführung aus der natürlichen Einstellung 150 § 7. Unmotiviertheit besagt keineswegs existenzielle Motivlosigkeit. Motivation ist die dämonische Leidenschaft des Menschen 156 § 8. Motivation als Telos: die Freiheit 166 Zweiter Teil Reduktion und Befreiung Kapitel IV. Die Reduktion und ihre Situation § 1. Die phänomenologische Reduktion 169 9 § 2. Die Medialität des Bildbewusstseins und seine Fenster-Struktur 177 § 3. Die Reduktion als Ort eines Fensters 182 § 4. Reduktion als Etablierung eines Mediums 189 § 5. Die mundane Situation der Reduktion 196 § 6. Die transzendentale Situation 202 Kapitel 5. Weltbefangenheit und Befreiung § 1. Die Weltbefangenheit 210 § 2. Strukturanalyse der Weltbefangenheit 215 § 3. Das Höhlengleichnis 218 § 4. Die Radikalisierung der Reduktion als Entmenschung 221 § 5. Konstitutive Theorie der Selbstapperzeptionen und die Befreiung von ihnen 226 § 6. Die nicht genetisch konstituierten Selbstapperzeptionen: die Instände 232 § 7. Die Absolution 240 Schlussbetrachtung 243 Literaturverzeichnis 251

Produktinformationen

Titel: Freiheit und Reduktion
Untertitel: Grundzüge einer phänomenologischen Meontik bei Eugen Fink (1927-1946)
Editor:
Autor:
EAN: 9783959482820
ISBN: 978-3-95948-282-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Bautz, Traugott
Genre: Sonstiges
Anzahl Seiten: 259
Gewicht: 387g
Größe: H226mm x B151mm x T20mm
Veröffentlichung: 13.11.2017
Jahr: 2017
Land: DE