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Töchter und Mütter

  • Kartonierter Einband
  • 184 Seiten
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Was interessiert uns als Jugendforscherinnen an der Beziehung zwischen Müttern und Töchtern? Warum setzt unsere Forschung über die... Weiterlesen
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Beschreibung

Was interessiert uns als Jugendforscherinnen an der Beziehung zwischen Müttern und Töchtern? Warum setzt unsere Forschung über die junge Frauen generation gerade an dieser scheinbar so selbstverständlichen Beziehung an? Was läßt sich erwarten von diesem Thema außer Alltagsweisheiten, einer Vielfalt von Geschichten und Geschichtchen, die Mütter und Töchter erzäh len, unendliche Variationen eines immer gleichen Themas? Sind wir nicht schon übersättigt von der Flut kommentierender, rechtfertigender oder auch rührseliger Literatur, in der Frauen ihre Mütterbeziehungen aufarbeiten? Unsere berufliche Neugier und unser Interesse an diesem Thema wuchsen langsam und in Etappen. Es begann mit einer Untersuchung über Jugendliche in der Ausbildung. Unser Auftrag war es damals nicht, die unterschiedliche Situation von Jungen und Mädchen zu erforschen - aber es war nicht zu über sehen: Mädchen müssen sich ganz anders als Jungen bereits in der Phase der Berufsausbildung mit grundsätzlichen Fragen ihrer Lebensplanung auseinan dersetzen: Welchen Platz hat der Beruf in meinem Leben? Will ich eine Fami lie? Wie kann ich beides miteinander verbinden oder muß ich zumindest zeit weise das eine für das andere aufgeben? Auch unser nächstes Projekt zum Thema Jugendarbeitslosigkeit sollten wir allgemein auf ,Jugend' bezogen be arbeiten, und wiederum stießen wir auf die grundsätzlich unterschiedliche Bedeutung von Erwerbsarbeit für Jungen und Mädchen. Gleichzeitig nahmen wir mit wachsendem Ärger auch all die interessanten und aufwendigen Ju gendforschungen zur Kenntnis, die ausnahmslos auf dem "Geschlechts Auge" blind waren - für uns der letzte Anstoß, ein eigenes Forschungsprojekt über die Lebenslage von Mädchen zu beginnen.

Klappentext

Was interessiert uns als Jugendforscherinnen an der Beziehung zwischen Müttern und Töchtern? Warum setzt unsere Forschung über die junge Frauen­ generation gerade an dieser scheinbar so selbstverständlichen Beziehung an? Was läßt sich erwarten von diesem Thema außer Alltagsweisheiten, einer Vielfalt von Geschichten und Geschichtchen, die Mütter und Töchter erzäh­ len, unendliche Variationen eines immer gleichen Themas? Sind wir nicht schon übersättigt von der Flut kommentierender, rechtfertigender oder auch rührseliger Literatur, in der Frauen ihre Mütterbeziehungen aufarbeiten? Unsere berufliche Neugier und unser Interesse an diesem Thema wuchsen langsam und in Etappen. Es begann mit einer Untersuchung über Jugendliche in der Ausbildung. Unser Auftrag war es damals nicht, die unterschiedliche Situation von Jungen und Mädchen zu erforschen - aber es war nicht zu über­ sehen: Mädchen müssen sich ganz anders als Jungen bereits in der Phase der Berufsausbildung mit grundsätzlichen Fragen ihrer Lebensplanung auseinan­ dersetzen: Welchen Platz hat der Beruf in meinem Leben? Will ich eine Fami­ lie? Wie kann ich beides miteinander verbinden oder muß ich zumindest zeit­ weise das eine für das andere aufgeben? Auch unser nächstes Projekt zum Thema Jugendarbeitslosigkeit sollten wir allgemein auf ,Jugend' bezogen be­ arbeiten, und wiederum stießen wir auf die grundsätzlich unterschiedliche Bedeutung von Erwerbsarbeit für Jungen und Mädchen. Gleichzeitig nahmen wir mit wachsendem Ärger auch all die interessanten und aufwendigen Ju­ gendforschungen zur Kenntnis, die ausnahmslos auf dem "Geschlechts­ Auge" blind waren - für uns der letzte Anstoß, ein eigenes Forschungsprojekt über die Lebenslage von Mädchen zu beginnen.



Inhalt

1 Ausgangssituation: Veränderungen im Leben von Frauen.- 2 Mütter und Töchter: Forschungsthemen.- 3 Mütter und Töchter: Zwei Generationenporträts.- 3.1 Ehe in der Nachkriegszeit: Zusammenhalten und gemeinsam etwas aufbauen.- 3.2 Partnerschaft zu Beginn der achtziger Jahre: Das neue Selbstbewußtsein der Frauen.- 4 Wie Töchter ihre Mütter sehen.- 4.1 Die Mutter als Hausfrau: Das zwiespältige Vorbild.- 4.2 Mutter und Beruf: Das fehlende Modell.- 4.3 Die Mutter in ihrer Partnerrolle: Zur Nachahmung nicht empfohlen.- 4.4 Die Mutter in ihrer Mutterrolle: Gute Mutter - böse Mutter.- 5 Identifikation und Abgrenzung.- 5.1 Die Ambivalenz gegenüber der Mutter.- 5.2 Die Mutter als Vorbild.- 5.3 Die Abgrenzung von der Mutter.- 5.4 Zusammenfassung.- 6 Mütter - ihr Leben und ihre Töchterbilder.- 6.1 Frau Peters - ein Beispiel für aktive Lebensbewältigung.- 6.2 Frau Brix - die Tüchtige.- 6.3 Frau Jansen - Hausfrau ohne Anerkennung.- 6.4 Frau Klosters - wenn das leere Nest zum Problem wird.- 6.5 Frau Rose - die schwierige Balance zwischen Familie und Beruf.- 6.6 Frau Freitag - Loyalität als Lebensstrategie.- 6.7 Resümee.- 7. Töchter - familiäre Loyalität und Ablösung.- 7.1 Kulturelle Bilder der Ablösung.- 7.2 Das Dreieck Vater-Mutter-Tochter.- 7.3 Sexualität der Tochter und Ablösung von der Mutter.- 8 Schichtspezifische Töchterperspektiven.- 8.1 Mehr Spaß und weniger Belastungen als die Mutter - Mädchen in der ,Unterschicht'.- 8.2 Sicherheit und Anerkennung als wichtigste Ziele - Mädchen in der ,unteren Mittelschicht.- 8.3 Der Wunsch nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Mädchen in der ,oberen Mittelschicht'.- 8.4 Der Vater als Leitfigur und Beruf als zentrale Perspektive - Mädchen in der ,Oberschicht'.- 8.5 Die Verwirklichung des Berufswunsches als Abgrenzung zur Mutter - die ,Aufsteigerinnen'.- 8.6 Mädchen proben den Ausstieg - die ,Absteigerinnen'.- 8.7 Zusammenfassung.- 9 Mütter und Töchter: Getrennte Welten.- 9.1 Frau Blau und Tochter Ines - wenn die Mutter selbst noch Tochter ist.- 9.2 Frau Forst und Tochter Britta - Abgrenzung und Gemeinsamkeit.- 10 Ablösung - Konflikt und Chance.- Anhang: Methodische Anmerkungen.

Produktinformationen

Titel: Töchter und Mütter
Untertitel: Ablösung als Konflikt und Chance
Autor:
EAN: 9783322955630
ISBN: 978-3-322-95563-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialw.
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 184
Gewicht: 249g
Größe: H211mm x B146mm x T15mm
Jahr: 2013
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1988