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Gerhard von Scharnhorst. Private und dienstliche Schriften 04. Generalstabsoffizier zwischen Krise und Reform. Preussen 1804-1807

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  • 896 Seiten
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Die Vorstellungen des Heeresreformers Gerhard von Scharnhorst wirken bis in die Gegenwart. Die Edition seines Nachlasses soll die ... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Vorstellungen des Heeresreformers Gerhard von Scharnhorst wirken bis in die Gegenwart. Die Edition seines Nachlasses soll die kritische Auseinandersetzung auf eine neue Grundlage stellen. Der vierte Band dokumentiert sein Engagement als Generalstabsoffizier vor und während des Krieges von 1806/07, von den Forderungen nach Vorbereitungen bis zur Analyse der Niederlage.

Der Name des preußischen Heeresreformers Gerhard von Scharnhorst (1755-1813) ist fest mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht verbunden. Er stand damit am Anfang einer Epoche, deren mögliches Ende zu den viel diskutierten politischen Themen der Gegenwart gehört. Scharnhorsts Konzepte reichten aber weiter und umfaßten unter anderem die Neugestaltung der Offiziersbildung, die Überwindung der Adelsprivilegien im Offizierkorps und die Professionalisierung des Generalstabes. In der Konfrontation mit dem revolutionären Frankreich verfolgte er im Einklang mit den Stein-Hardenbergschen Reformen und gegen viele Widerstände das spannungsreiche Ziel, ein traditionelles System zu modernisieren. Die Edition will erstmals den gesamten handschriftlichen Nachlaß Scharnhorsts einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Der vierte Band dokumentiert die Krise, die im Krieg gegen das Kaiserreich Napoleons und der fast vollständigen Niederlage Preußens kulminierte. Nach seiner Versetzung in den Generalstab mahnte Scharnhorst zu einem außenpolitischen Kurswechsel und dazu, erkannte Mängel abzustellen. Auch während des Krieges, den er mit Verwundungen und Gefangennahme durchlebte, setzte er seine Analysen fort. Nach dem Frieden von Tilsit begann er als Vorsitzender der Militärreorganisationskommission diese Lehren in der Heeresreform umzusetzen.

Klappentext

Der Name des preußischen Heeresreformers Gerhard von Scharnhorst (1755-1813) ist fest mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht verbunden. Er stand damit am Anfang einer Epoche, deren mögliches Ende zu den viel diskutierten politischen Themen der Gegenwart gehört. Scharnhorsts Konzepte reichten aber weiter und umfaßten unter anderem die Neugestaltung der Offiziersbildung, die Überwindung der Adelsprivilegien im Offizierkorps und die Professionalisierung des Generalstabes. In der Konfrontation mit dem revolutionären Frankreich verfolgte er im Einklang mit den Stein-Hardenbergschen Reformen und gegen viele Widerstände das spannungsreiche Ziel, ein traditionelles System zu modernisieren. Die Edition will erstmals den gesamten handschriftlichen Nachlaß Scharnhorsts einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Der vierte Band dokumentiert die Krise, die im Krieg gegen das Kaiserreich Napoleons und der fast vollständigen Niederlage Preußens kulminierte. Nach seiner Versetzung in den Generalstab mahnte Scharnhorst zu einem außenpolitischen Kurswechsel und dazu, erkannte Mängel abzustellen. Auch während des Krieges, den er mit Verwundungen und Gefangennahme durchlebte, setzte er seine Analysen fort. Nach dem Frieden von Tilsit begann er als Vorsitzender der Militärreorganisationskommission diese Lehren in der Heeresreform umzusetzen.

Zusammenfassung
Der Name des preußischen Heeresreformers Gerhard von Scharnhorst (17551813) ist fest mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht verbunden. Er stand damit am Anfang einer Epoche, deren mögliches Ende zu den viel diskutierten politischen Themen der Gegenwart gehört. Scharnhorsts Konzepte reichten aber weiter und umfaßten unter anderem die Neugestaltung der Offiziersbildung, die Überwindung der Adelsprivilegien im Offizierkorps und die Professionalisierung des Generalstabes. In der Konfrontation mit dem revolutionären Frankreich verfolgte er im Einklang mit den Stein-Hardenbergschen Reformen und gegen viele Widerstände das spannungsreiche Ziel, ein traditionelles System zu modernisieren. Die Edition will erstmals den gesamten handschriftlichen Nachlaß Scharnhorsts einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Der vierte Band dokumentiert die Krise, die im Krieg gegen das Kaiserreich Napoleons und der fast vollständigen Niederlage Preußens kulminierte. Nach seiner Versetzung in den Generalstab mahnte Scharnhorst zu einem außenpolitischen Kurswechsel und dazu, erkannte Mängel abzustellen. Auch während des Krieges, den er mit Verwundungen und Gefangennahme durchlebte, setzte er seine Analysen fort. Nach dem Frieden von Tilsit begann er als Vorsitzender der Militärreorganisationskommission diese Lehren in der Heeresreform umzusetzen.

Produktinformationen

Titel: Gerhard von Scharnhorst. Private und dienstliche Schriften 04. Generalstabsoffizier zwischen Krise und Reform. Preussen 1804-1807
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Autor:
EAN: 9783412271053
ISBN: 978-3-412-27105-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Böhlau, Köln
Genre: Neuzeit bis 1918
Anzahl Seiten: 896
Gewicht: 1615g
Größe: H245mm x B177mm x T55mm
Jahr: 2006
Auflage: 1., Aufl.