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Asche zu Asche. Unser Leben

  • Kartonierter Einband
  • 178 Seiten
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Leseprobe
"Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das/nicht mit uns teilt", dichtete Rilke über den Tod. Da niemand seinen eigenen ... Weiterlesen
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Beschreibung

"Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das/nicht mit uns teilt", dichtete Rilke über den Tod. Da niemand seinen eigenen Tod erlebt, haben wir auch keine Worte für dieses Hinscheiden, das wir dennoch nicht wortlos hinzunehmen bereit sind. Daher sind auch Meditationen über den Tod wie dieses Buch Meditationen über das Leben, das mit dem Tod endet. Es sind Meditationen über die Endlichkeit, das Vergehen der Zeit und der Körper, die Hinfälligkeit alles Lebendigen, ja die Lebendigkeit, die auch in Hinfälligkeit besteht. Es sind darüber hinaus Meditationen über die Faszination des Todes, den Tod als Ausweg oder Regress, den geistigen Tod sowie die Verfassung von Gesellschaften, die mit dem Tod sympathisieren und ihn aus sich hervorbringen. Da wir Deutsche ihn als "Meister aus Deutschland" (Paul Celan) apostrophiert fanden, kommt ein solches Buch nicht umhin, sich auch mit dem Seelenleben der Menschen in der fraglichen Zeit und davor zu beschäftigen. Wie tödlich waren unsere Gesellschaften, bevor sie sich und anderen den Tod brachten? Aufs Ganze gesehen, ist diese Schrift jedoch ein Buch über das Leben, das ein "Sein zum Tode" (Heidegger), dem also das Sterben inhärent ist. Wenn aber die Lebendigkeit ein Sterben ist, dann ist das natürliche Sterben ein Zeichen der Lebendigkeit, ja der Beweis unseres Daseins. Auch von diesem Paradox im Widerstreit von Kreatur und Intellekt handelt dieses Buch.

Autorentext

Dr. Gerhard Oberlin arbeitet als Freier Literatur- und Kulturwissenschaftler mit Wohnsitz in Tübingen. Nach einer internationalen Laufbahn als Lehrer, Schulleiter und Fortbilder war er unter anderem Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Beijing Foreign Studies University und am Deutsch-Chinesischen Institut der University of Business and Economics, Beijing/China. Zuletzt Gastdozent der Hebrew University in Jerusalem.



Klappentext

"Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das/nicht mit uns teilt", dichtete Rilke über den Tod. Da niemand seinen eigenen Tod erlebt, haben wir auch keine Worte für dieses Hinscheiden, das wir dennoch nicht wortlos hinzunehmen bereit sind. Daher sind auch Meditationen über den Tod wie dieses Buch Meditationen über das Leben, das mit dem Tod endet. Es sind Meditationen über die Endlichkeit, das Vergehen der Zeit und der Körper, die Hinfälligkeit alles Lebendigen, ja die Lebendigkeit, die auch in Hinfälligkeit besteht. Es sind darüber hinaus Meditationen über die Faszination des Todes, den Tod als Ausweg oder Regress, den geistigen Tod sowie die Verfassung von Gesellschaften, die mit dem Tod sympathisieren und ihn aus sich hervorbringen. Da wir Deutsche ihn als "Meister aus Deutschland" (Paul Celan) apostrophiert fanden, kommt ein solches Buch nicht umhin, sich auch mit dem Seelenleben der Menschen in der fraglichen Zeit und davor zu beschäftigen. Wie tödlich waren unsere Gesellschaften, bevor sie sich und anderen den Tod brachten? Aufs Ganze gesehen, ist diese Schrift jedoch ein Buch über das Leben, das ein "Sein zum Tode" (Heidegger), dem also das Sterben inhärent ist. Wenn aber die Lebendigkeit ein Sterben ist, dann ist das natürliche Sterben ein Zeichen der Lebendigkeit, ja der Beweis unseres Daseins. Auch von diesem Paradox im Widerstreit von Kreatur und Intellekt handelt dieses Buch.

Produktinformationen

Titel: Asche zu Asche. Unser Leben
Untertitel: Meditationen über den Tod
Autor:
EAN: 9783826062001
ISBN: 978-3-8260-6200-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: Geisteswissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 178
Gewicht: 246g
Größe: H223mm x B142mm x T15mm
Veröffentlichung: 13.06.2017
Jahr: 2017