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Man sollte nicht den Finger, der auf den Mond weist, für den Mond selbst halten

  • Kartonierter Einband
  • 104 Seiten
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Eine buddhistische Parabel lehrt uns, daß man nicht den Finger, der auf den Mond weist, für den Mond selbst halten sollte. Und tro... Weiterlesen
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Beschreibung

Eine buddhistische Parabel lehrt uns, daß man nicht den Finger, der auf den Mond weist, für den Mond selbst halten sollte. Und trotzdem halten wir oft das Bild, das die Naturwissenschaft zeichnet, für die einzig legitime Art, wie man die Wirklichkeit sehen kann. Im naturwissenschaftlichen Sinn zu wissen heißt, mit einer bestimmten Methode Phänomene sichtbar zu machen. Methoden sind aber nichts absolut Vorgegebenes: Andere Methoden greifen anderes auf und das ursprüngliche Bild wandelt sich. Man darf sich also nicht täuschen lassen: Die Naturwissenschaft zeigt nicht die Wirklichkeit "wie sie ist". Auf methoden-relative Weise baut sie eher ein Luftschloß mit tausend Details, Details, die alle ineinander passen. Das Publikum steht sprachlos vor diesem bewundernswerten Bau. Unvorstellbar erscheint es, daß alles auch ganz anders aussehen könnte.

Autorentext
GERHARD FASCHING. Geb. 1933 in Wien, Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn., 1966 Habilitation, seit 1970 Ordinarius an der Technischen Universität Wien, Österreich. Er hält Vorlesungen über Aufbau und Eigenschaften der Materie und über Fragen der Erkenntnistheorie.

Klappentext

Eine buddhistische Parabel lehrt uns, daß man nicht den Finger, der auf den Mond weist, für den Mond selbst halten sollte. Und trotzdem halten wir oft das Bild, das die Naturwissenschaft zeichnet, für die einzig legitime Art, wie man die Wirklichkeit sehen kann. Im naturwissenschaftlichen Sinn zu wissen heißt, mit einer bestimmten Methode Phänomene sichtbar zu machen. Methoden sind aber nichts absolut Vorgegebenes: Andere Methoden greifen anderes auf und das ursprüngliche Bild wandelt sich. Man darf sich also nicht täuschen lassen: Die Naturwissenschaft zeigt nicht die Wirklichkeit "wie sie ist". Auf methoden-relative Weise baut sie eher ein Luftschloß mit tausend Details, Details, die alle ineinander passen. Das Publikum steht sprachlos vor diesem bewundernswerten Bau. Unvorstellbar erscheint es, daß alles auch ganz anders aussehen könnte.



Inhalt

"Man sollte nicht den Finger, der auf den Mond weist, für den Mond selbst halten.".- Wie man die Dinge oft sieht..- Die naturwissenschaftlich-technische Zivilisation erscheint uns als Gefahr..- Wirklichkeiten aus dem Selbst?.- Was ist also jetzt das Fundament der Naturwissenschaft?.- Probleme legen uns eine andere Auffassimg nahe..- Im naturwissenschaftlichen Sinn zu wissen.- Wirklichkeit und Realität oder naturwissenschaftlicher Mystizismus?.- Was folgt daraus für den Menschen?.- Führen mehrere Bilder, mehrere Wirklichkeiten ins Ungewisse?.- Weiteres Schrifttum.- Abbildungsnachweis.

Produktinformationen

Titel: Man sollte nicht den Finger, der auf den Mond weist, für den Mond selbst halten
Autor:
EAN: 9783709193914
ISBN: 978-3-7091-9391-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Vienna
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 104
Gewicht: 122g
Größe: H203mm x B126mm x T10mm
Jahr: 2012
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1995