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Normen zwischen Oralität und Schriftkultur

  • Fester Einband
  • 389 Seiten
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Die deutsche Rechtsgeschichte hat in den letzten Jahrzehnten den Rechtsbegriff des Mittelalters unter neuen Paradigmen überdacht u... Weiterlesen
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Beschreibung

Die deutsche Rechtsgeschichte hat in den letzten Jahrzehnten den Rechtsbegriff des Mittelalters unter neuen Paradigmen überdacht und damit einen Beitrag zu einem neuen Bild des Mittelalters insgesamt geleistet. Die Aufsätze Gerhard Dilchers spielen in diesem Diskurs eine maßgebende Rolle. Prägend für diese Zeit war das typisch europäisch-mittelalterliche Spannungsfeld zwischen Oralität und Schriftkultur. Dilcher untersucht etwa den mythischen Ursprung und die historische Herkunft als Legitimation mittelalterlicher Rechtsaufzeichnungen zwischen Leges und Sachsenspiegel. Auch der mittelalterliche Kaisergedanke als Rechtslegitimation wird thematisiert. Das langobardische Recht als typisches 'Volksrecht' im italienischen Umfeld lateinischer Traditionen erweist sich als exemplarisch für das Problemfeld Oralität und Schriftlichkeit und wird in seiner Aussagekraft entfaltet und gegen einseitige Vereinnahmungen verteidigt.

Autorentext
Gerhard Dilcher ist Professor em. für deutsche Rechtsgeschichte, Kirchenrecht und Zivilrecht an der Universität Frankfurt/Main.

Produktinformationen

Titel: Normen zwischen Oralität und Schriftkultur
Untertitel: Studien zum mittelalterlichen Rechtsbegriff und zum langobardischen Recht
Editor:
Autor:
EAN: 9783412201203
ISBN: 978-3-412-20120-3
Format: Fester Einband
Herausgeber: Böhlau, Köln
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 389
Gewicht: 779g
Größe: H239mm x B169mm x T32mm
Jahr: 2008
Auflage: 1. Auflage.