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Picasso und die christliche Ikonographie

  • Kartonierter Einband
  • 259 Seiten
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Die Autoren stellen hier einen interdisziplinären Ansatz vor, der auf der Kombination ikonographischer Untersuchungen und der Deut... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Autoren stellen hier einen interdisziplinären Ansatz vor, der auf der Kombination ikonographischer Untersuchungen und der Deutung dieser Resultate mit Hilfe tiefenpsychologischer Kategorien beruht. Der Schlüssel zur Deutung des Sinngehalts von La Vie ist eine ikonographische Entdeckung: der auffällige Gestus im Bildzentrum, der sich auf das Bildmotiv Noli me tangere (Rühre mich nicht an!) bei der Begegnung des auferstandenen Christus mit Maria Magdalena im Garten Gethsemane zurückführen lässt. Dadurch ist erstmals eine plausible Ausgangsbasis für Überlegungen zur rätselhaften Symbolik der Komposition gegeben. Die Autoren betrachten das Gemälde als Medium autobiographischer Mitteilungen des Künstlers, die mit Hilfe tiefenpsychologischer Kategorien gedeutet werden können. Gleichzeitig aber ist es Ausdruck für das Selbstverständnis des modernen Künstlers und sein Verhältnis zur Tradition. Picasso bedient sich der Semantik traditioneller Bildmotive der christlichen Kunst, um eine eigene Bildsprache zu schaffen. Die Ergebnisse beider Verfahren - Ikonographie und Tiefenpsychologie - stehen dabei nicht im Widerspruch zueinander, sondern sind auf sich bezogen und ergänzen sich. Das an La Vie erprobte Interpretationsverfahren wird an einem anderen zentralen Werk des Malers, nämlich seinem berühmtesten Meisterwerk Guernica, überprüft. Die Autoren geben mit diesem Buch der Bildinterpretation neue Impulse. Die Bedeutung der christlichen Ikonographie für das Verständnis moderner Kunst wird exemplarisch deutlich. Das Gemälde La Vie steht zwar im Mittelpunkt des Buches, aber weit darüber hinaus geht es um das Verständnis des Menschen Picasso, der biographischen Impulse seines Kunstschaffens und um den Niederschlag, den das Ringen um seine Identität als Mensch und Künstler in seinem Werk gefunden hat.

Autorentext
Peter M. Wehmeier, geb. 1963 in Kassel, studierte von 1985 - 1991 Humanmedizin in Marburg und an der Duke University, Durham, North Carolina, USA. ER war Arzt im Praktikum im Ludwig-Noll-Krankenhaus, Städtische Kliniken, Kassel und machte eine Weiterbildung zum Psychotherapeuten in Kassel und Marburg, zusätzlch von 1995 - 1999 eine Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Philipps-Universität Marburg. Von 1999 - 2002 war er dort tätig als Oberarzt. Von 2002 - 2011 Tätigkeit in der klinischen Arzneimittelforschung, Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg. Seit 2007 ist Peter M. Wehmeier nebenberuflich im Bereich Selbstmanagement in einer Privatpraxis in Frankfurt tätig. 2010 Habilitation für das Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, seit 2010 hat er einen Lehrauftrag an dieser Fakultät. Seit 2011 ist er stellvertretender Klinikdirektor, Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Weilmünster

Klappentext

Die Autoren stellen hier einen interdisziplinären Ansatz vor, der auf der Kombination ikonographischer Untersuchungen und der Deutung dieser Resultate mit Hilfe tiefenpsychologischer Kategorien beruht. Der Schlüssel zur Deutung des Sinngehalts von La Vie ist eine ikonographische Entdeckung: der auffällige Gestus im Bildzentrum, der sich auf das Bildmotiv Noli me tangere (Rühre mich nicht an!) bei der Begegnung des auferstandenen Christus mit Maria Magdalena im Garten Gethsemane zurückführen lässt. Dadurch ist erstmals eine plausible Ausgangsbasis für Überlegungen zur rätselhaften Symbolik der Komposition gegeben. Die Autoren betrachten das Gemälde als Medium autobiographischer Mitteilungen des Künstlers, die mit Hilfe tiefenpsychologischer Kategorien gedeutet werden können. Gleichzeitig aber ist es Ausdruck für das Selbstverständnis des modernen Künstlers und sein Verhältnis zur Tradition. Picasso bedient sich der Semantik traditioneller Bildmotive der christlichen Kunst, um eine eigene Bildsprache zu schaffen. Die Ergebnisse beider Verfahren - Ikonographie und Tiefenpsychologie - stehen dabei nicht im Widerspruch zueinander, sondern sind auf sich bezogen und ergänzen sich. Das an La Vie erprobte Interpretationsverfahren wird an einem anderen zentralen Werk des Malers, nämlich seinem berühmtesten Meisterwerk Guernica, überprüft. Die Autoren geben mit diesem Buch der Bildinterpretation neue Impulse. Die Bedeutung der christlichen Ikonographie für das Verständnis moderner Kunst wird exemplarisch deutlich. Das Gemälde La Vie steht zwar im Mittelpunkt des Buches, aber weit darüber hinaus geht es um das Verständnis des Menschen Picasso, der biographischen Impulse seines Kunstschaffens und um den Niederschlag, den das Ringen um seine Identität als Mensch und Künstler in seinem Werk gefunden hat.

Produktinformationen

Titel: Picasso und die christliche Ikonographie
Untertitel: Mutterbeziehung und künstliches Selbstverständnis
Autor:
EAN: 9783496012726
ISBN: 978-3-496-01272-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Reimer, Dietrich
Genre: Kunst
Anzahl Seiten: 259
Gewicht: 824g
Größe: H241mm x B174mm x T22mm
Veröffentlichung: 01.08.2003
Jahr: 2003
Auflage: 08.2003